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Augen auf beim Spaziergang in Teublitz

Das Ordnungsamt der Stadt Teublitz warnt vor Gesundheitsrisiken durch den Eichenprozessionsspinner und den Riesen-Bärenklau.

Ein Nest des Eichenprozessionsspinners: Zur Beseitigung des Schädlings beauftragt die Stadt Teublitz eine Firma.  Foto: Benjamin Fremmer
Ein Nest des Eichenprozessionsspinners: Zur Beseitigung des Schädlings beauftragt die Stadt Teublitz eine Firma. Foto: Benjamin Fremmer

Teublitz.Aufgrund des milden Winters ist auch in diesem Jahr wieder mit dem Auftreten des Eichenprozessionsspinners im Teublitzer Stadtgebiet zu rechnen. Dazu teilt das Ordnungsamt der Stadt Teublitz mit, dass betroffene Flächen, wie auch schon in den vergangenen Jahren, von der Stadt abgesperrt werden.

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Die gesperrten Flächen dürfen nicht betreten werden. Zur Beseitigung des Schädlings wird laut Mitteilung des Ordnungsamts eine Firma beauftragt, die bereits im Vorfeld an stark frequentierten öffentlichen Orten eine Begutachtung von Bäumen durchführt, „um den bestmöglichen Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten“.

Gesundheitliches Risiko durch Hautkontakt

Die Stadt appelliert an die Bürger, dennoch vor allem in der Nähe von Eichen Vorsicht walten zu lassen. „Denn es werden nicht alle Nester entdeckt und die Brennhaare der Raupen, die den Giftstoff Thaumetopoein enthalten und mit Widerhaken versehen sind, werden auch vom Wind verbreitet.“ Ein gesundheitliches Risiko stelle vor allem der Hautkontakt mit diesen Brennhaaren dar, aber auch der Kontakt der Brennhaare mit den Augen oder das Einatmen der Brennhaare sollten unbedingt vermieden werden.

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Ausführlichere Informationen zum Eichenprozessionsspinner gibt es auf der Internetseite des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter www.lgl.bayern.de (als Suchbegriff „Eichenprozessionsspinner“ eingeben).

Warnung vor dem Riesen-Bärenklau

Neben dem Eichenprozessionsspinner gibt es aber auch eine pflanzliche Gefahrenquelle, nämlich den Riesen-Bärenklau, auch als Herkulesstaude bekannt, der bereits seit einigen Jahren im Teublitzer Stadtgebiet Fuß gefasst hat. Der Doldenblütler breitet sich vorwiegend im Uferbereich von Flüssen und Bächen aus und kann eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen. Der Stängel wird an der Basis bis zu zehn Zentimeter dick und hat purpurne Flecken. Die Blütezeit ist gewöhnlich von Juni bis August.

Ein direkter Hautkontakt mit der Pflanze sollte unbedingt vermieden werden, da sie fototoxische Substanzen enthält, die in Verbindung mit Sonnenlicht oder starkem Lampenlicht zu Verbrennungssymptomen führt, teilt die Stadtverwaltung weiter mit. Es werde generell empfohlen, unbekannte Pflanzen im Zweifelsfall nicht anzufassen. Auf den städtischen Flächen werde von Seiten der Stadt Teublitz alles getan, um die die Pflanze zu beseitigen. Auf privaten Flächen könne eine Beseitigung durch die Stadt aber nicht erfolgen.

Beobachtungen an die Stadt melden

  • Aufruf

    : Sollten Bürgerinnen und Bürger an öffentlich zugänglichen Stellen im Gebiet der Stadt Teublitz Riesen-Bärenklau-Pflanzen (Foto: Patrick Pleul/dpa) oder Nester des Eichenprozessionsspinners entdecken, sind sie aufgerufen, dies beim Ordnungsamt zu melden.

  • Kontakt:

    Ansprechpartner ist das Ordnungsamt der Stadt Teublitz (Frau Walter) unter der Telefonnummer (0 94 71) 99 22 15.

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