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Kommunalpolitik

Bald Hochzeiten mit Seeblick

Der Gemeinderat Bodenwöhr hat neben dem Rathaus einen weiteren Trauort beschlossen. Bald können Paare auch am See heiraten.
Von Renate Ahrens

Der Kunst- und Kulturgarten biete ausreichend Platz und ein besonderes Ambiente für Trauungen, befand der Gemeinderat. Foto: Renate Ahrens
Der Kunst- und Kulturgarten biete ausreichend Platz und ein besonderes Ambiente für Trauungen, befand der Gemeinderat. Foto: Renate Ahrens

Bodenwöhr.Im „romantischen Ambiente mit Blick auf den See“, wie Bürgermeister Georg Hoffmann erklärte, können sich bald Heiratswillige das Ja-Wort geben. Viele Brautleute würden der Wunsch nach einem besonderen Ort für die Trauung äußern, die immer häufiger nur noch standesamtlich stattfinde. Beispielsweise könne man in der Stadt Schwandorf bereits im Freien unter einem Pavillon des Gasthofes Grabinger standesamtlich heiraten.

In Bodenwöhr will man Paaren ebenfalls einen unvergesslichen Ort für ihren großen Tag bieten. Im Gemeinderat wurde der Kunst- und Kulturgarten als „Eheschließungsort“, so die offizielle Bezeichnung, diskutiert und mit drei Gegenstimmen beschlossen. Alois Feldmeier (Bürgerliste), der zunächst skeptisch gewesen war, erklärte, man könne es „ja mal probieren“, das Ambiente sei tatsächlich schön.

Die Parkplatzsituation war ein Thema

Christian Lutter (Freie Wähler) äußerte Bedenken wegen der Parkplatzsituation. Man hat bereits genaue Vorstellungen: Auf dem bereits vorhandenen Pflaster-Rondell soll ein offener Pavillon errichtet werden, für rund 80 bis 100 Gäste. Die dafür entstehenden Gebühren werden auf 200 bis 250 Euro geschätzt. Allerdings könne das Standesamt im eigenen Ermessen die Trauung in den Sitzungssaal des Rathauses verlegen, etwa wegen schlechter Witterung.

Ausführlich vorgestellt wurden im Gremium außerdem die Einwendungen der Behörden und Träger öffentlicher Belange zum Flächennutzungsplan des bisherigen Baugebiets „Mischgebiet und Wohngebiet am Bahnhof“. Die Bezeichnung war im vergangenen Jahr auf „Wohngebiet am Bahnhof“ geändert worden. Das Gelände liegt im Ortsteil Blechhammer und ist 2,3 Hektar groß. Bereits im Jahr 1994 wurde ein Bebauungsplan aufgestellt, jedoch nicht verwirklicht. Mittlerweile sei die Nachfrage nach Wohnbauland stark gewachsen. Die Gemeinderäte nahmen die Einwendungen zur Kenntnis.

Für Neubau der Schule läuft Architektur-Wettbewerb

Bürgermeister Georg Hoffmann gab mehrere Neuigkeiten bekannt, so zum Mehrgenerationenspielplatz, der durch den neuen Bürgerhaushalt 2020 finanziert wird. Als Standort habe der Generationenbeirat sich für die Fläche vor dem Forstmaschinengelände entschieden. Allerdings werde man Förderanträge stellen, so dass statt der geplanten drei Geräte eventuell fünf aufgestellt werden können. Man hoffe auf eine Nutzung auch durch Touristen, so Hoffmann.

Trauung feierlicher gestalten

  • Bürgerforum: Der Termin zur Diskussion über die Ortsmitte wurde auf den 21. März verlegt.

  • Badeplatz Blechhammer: Die Errichtung des Sanitätsgebäudes liegt im Zeitplan.

Seit Ende Januar laufe nun das 30-tägige Bewerbungsverfahren der Architektenbüros zum Neubau der Schule. Danach werden Bietergespräche geführt und Angebote gesichtet; auch das dauere 30 Tage. Man hoffe, so erklärte Hoffmann, Ende April den Auftrag zur Entwurfsplanung vergeben zu können.

Antrag zum Anbau des Feuerwehrgerätehaus wurde stattgegeben

Die Kommunalwahl am 15. März, die immer näher rückt, war ebenfalls Thema im Gemeinderat. Das Erfrischungsgeld für die ehrenamtlichen Wahlhelfer wurde pro Tag auf 50 Euro festgesetzt. Als „Verzehrgeld“ erhält jeder Helfer 25 Euro. Für eine mögliche Stichwahl am 29. März gibt es 25 Euro Erfrischungsgeld. Entgegen der bisherigen Praxis werden von der Gemeindeverwaltung keine Getränke bereitgestellt. Insgesamt sind in den sechs Wahllokalen und in den vier (vormals drei) Briefwahlbezirken 98 Wahlhelfer tätig.

Menschen

Diese Frau macht Brautpaare glücklich

Die Schwandorferin Gabi Kirschner ist ein Hochzeitsprofi. Sie verrät im Interview, wo Brautpaare sparen können.

Dem Antrag der Freiwilligen Feuerwehr Altenschwand auf einen Investitionskostenzuschuss für den Anbau an das bestehende Feuerwehrgerätehaus wurde stattgegeben. Durch den Anbau sind Kosten von etwa 20 000 Euro entstanden. Der Zuschuss beträgt aufgrund der Vereinsarbeitsrichtlinien der Gemeinde rund 1650 Euro.

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