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Region Schwandorf
Freitag, 20. April 2018 24° 1

Konzert

Band war „Zierde für Felsenkeller“

Dei Gruppe „Mad Company“ begeisterte ihre Zuhörer in der Schwandorfer Event-Location mit Rock-Klassikern.
Von Ingrid Hirsch

Veranstalter Hans-Werner Robold (2. von links) war begeistert von der „Mad Company“ mit Fritz Pawlick, Jakob Prechtl, Stefan Bauer, Bastian Kretzschmar und Daniel Nees (von links). Foto: xih

Schwandorf.Er werde die vor ihm liegende Zeit sicher nicht im Liegestuhl verbringen, kündigte Fritz Pawlick bei seinem Abschied vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium an, das er zwölf Jahre lang geleitet hat. Schon eher am Keyboard, das der pensionierte Oberstudiendirektor seit seiner frühen Jugend mit Leidenschaft spielt.

„Das hält mich jung“, schmunzelt der 67-jährige, als er schlank und rank und im bunten T-Shirt die Konzertbühne des Felsenkellers betritt. Gemeinsam mit Jakob Prechtl (Bass), Stefan Bauer (Schlagzeug), Bastian Kretzschmar (E-Gitarre) und Daniel Nees (Gesang). Die Truppe nennt sich „Mad Company“ und spielt in dieser Besetzung erst seit kurzem zusammen. „Mad“ hat mehrere Bedeutungen. Am wenigsten sind die Musiker aber „wütend“, dafür eher „ausgelassen, toll, irre, wahnsinnig“.

Kabarett und Musik zugleich

So zumindest erleben die Besucher im ausverkauften Felsenkeller die Band, die an ausgewählte Hits der Rockmusik erinnert und die Leute mitreißt. Mit „Black and Blue“ von den Rolling Stones eröffnen die Rocker das Konzert und spielen sich im Laufe des Abends die Bälle zu. Das verbale Geplänkel auf der Bühne wertet Sänger Daniel Nees „fast schon wie Kabarett“. Die Musiker „rocken“ durch das Programm und haben das Publikum auf ihrer Seite. Die Leute klatschen mit beim Hit „All right now“ der britischen Rockband „Free“, bei „A kind of Magic“ von „Queen“, beim Beatles-Klassiker „Get back“, bei „Hush“ von Deep Purple oder „Keep on running“ von „The Spencer Davis Group“ Ein Rhythmus, „bei dem jeder mit muss“.

Nach den Zugaben „Sympathy for the devil“ (Rolling Stones) und „Rebel, Rebel“ (David Bowie) verabschiedete sich die Gruppe mit den Worten: „Ihr wart ein Super-Publikum, und wir kommen wieder“. Das hörte vor allem Hans-Werner Robold gerne. Der Konzertveranstalter war genauso begeistert von der „Mad Company“ und sagte: „Diese Band war eine Zierde für den Felsenkeller.“ (xih)

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