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Politik

Beer will Teublitz’ Wachstum fördern

Die CSU nominierte Thomas Beer einstimmig zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl im März.
Von Werner Artmann

Zum CSU-Bürgermeisterkandidaten der Stadt Teublitz gratulierten Thomas Beer (links) seine Frau Ester, Bürgermeisterin Maria Steger (2. von rechts) und CSU-Ortsvorsitzender Georg Fleischmann (rechts). Foto: Werner Artmann
Zum CSU-Bürgermeisterkandidaten der Stadt Teublitz gratulierten Thomas Beer (links) seine Frau Ester, Bürgermeisterin Maria Steger (2. von rechts) und CSU-Ortsvorsitzender Georg Fleischmann (rechts). Foto: Werner Artmann

TEUBLITZ.Die Teublitzer CSU hat am Mittwochabend mit 21 Jastimmen und einer Enthaltung den bisherigen dritten Bürgermeister Thomas Beer zum CSU-Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahlen im März 2020 gewählt. „Bei Thomas Beer stimmt das Gesamtpaket“, begründete Ortsvorsitzender Georg Fleischmann die Empfehlung des Ortsvorstands. Er sei kompetent und nach sechs Jahren als dritter Bürgermeister erfahren in der Arbeit als Stadtoberhaupt.

„An der Spitze einer Behörde stehen, Leitlinien vorgeben und Entscheidungen durchsetzen – das will gelernt sein“, so Fleischmann. Beer bringe somit die richtigen Charaktermerkmale für einen Bürgermeister mit. Er sei authentisch, bürgernah, ehrlich und verlässlich. Als wichtigste Eigenschaft nannte Fleischmann Beers kommunalpolitischen Gestaltungswillen: „Er brennt für unsere Heimatstadt. Er hat Pläne für die Zukunft und wartet voller Tatendrang darauf, diese als Bürgermeister umzusetzen“, so der Ortsvorsitzende. „Wir sind stolz, dass wir für die Bürgermeisterwahl ein echtes Teublitzer Urgestein präsentieren können!“

Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen ist Beer wichtig

Beer stellte sich mit einem kurzen Video den 42 Anwesenden, davon 22 Wahlberechtigte, vor. In seiner Bewerbungsrede machte er die inhaltlichen Eckpunkte seines künftigen Wahlprogramms in deutlich. Neben vielen anderen Schwerpunkte sei die Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen durch Firmenansiedlungen wichtig. Konkret nannte er das geplante Industriegebiet an der Autobahn, das zügig umgesetzt werden soll, um eine Steigerung des Firmenmix zu erreichen. Hintergrund seien hier die Gewerbesteuereinnahmen, damit man unabhängiger von konjunkturellen Schwankungen werde.

Wahlversprechen

  • Kommunikation:

    Wenn er Bürgermeister werde, wolle Beer einen respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Meinungen, eine offene und verlässliche Kommunikation sowie eine am Gemeinwohl orientierte Kommunalpolitik.

  • Vertrauen:

    „In den kommenden Monaten will ich den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zeigen, dass sie mir vertrauen können“, so Thomas Beer. (bat)

In Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten sollte ein Verkehrskonzept für Teublitz und das Städtedreieck entwickelt werden, das eine Umgehungsstraße, mehr öffentlichen Nahverkehr (Bus und Schiene), einen Ausbau des Radwegenetzes sowie die kontinuierliche Erneuerung von Ortsstraßen beinhaltet. In Sachen Umwelt- und Naturschutz setze Beer auf „gesunde Kompromisse zwischen wirtschaftlicher Vernunft, sozialem Ausgleich und Schutz der ökologischen Grundlagen“. Als Bürgermeister wolle er ein kommunales Umweltkonzept für Teublitz entwickeln. Finanziell stehe die Stadt gut da, daran wolle er ebenso festhalten wie an der bewussten Strategie, nach und nach kleine Baugebiete auszuweisen, damit Teublitz langsam, aber vernünftig in einem verträglichen Maß wachsen könne.

„Eine Herzensangelegenheit ist für mich die Schaffung von betreutem Wohnen, damit unsere Seniorinnen und Senioren in Teublitz alt werden können.“

Thomas Beer, CSU-Bürgermeisterkandidat

„Eine Herzensangelegenheit ist für mich die Schaffung von betreutem Wohnen, damit unsere Seniorinnen und Senioren in Teublitz alt werden können“, so Beer. Ein jährlicher Ehrenabend für verdiente Ehrenamtliche stehe ebenso auf seiner Agenda wie die Beibehaltung der erfolgreichen städtischen Feste. Zusammen mit den CSU Stadtratskandidaten wolle er seine Pläne und Ideen in den kommenden Wochen zu einem ambitionierten und gleichzeitig bürgernahen Wahlprogramm ausbauen.

„Wir werden eine starke Mannschaft haben, zumal alle bisherigen Stadträte und die Bürgermeister ihre Bereitschaft erklärten, auf der CSU-Stadtratsliste wieder zu kandidieren,“ gab Beer den Versammlungsteilnehmern bekannt. Die Nominierung dazu findet erst im November statt. Als Wahlleiter bei der Bürgermeisternominierung fungierte Dr. Thomas Brandl.

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