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Lokalpolitik

Bei Ausbaubeiträgen klare Kante gezeigt

Die Freien Wähler Bodenwöhr sprechen sich bei ihrer Jahresbilanz in Sachen Rathaus-Neubau klar für die Ortsmitte aus.

Vorsitzender Bruno Grün (von links), Kreisvorsitzender Jürgen Neuber und 2. Bürgermeister Albert Krieger präsentierten das „Strabs-Plakat“.Foto: tgl
Vorsitzender Bruno Grün (von links), Kreisvorsitzender Jürgen Neuber und 2. Bürgermeister Albert Krieger präsentierten das „Strabs-Plakat“.Foto: tgl

Bodenwöhr.Bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft Bodenwöhr im Gasthof „Troidlwirt“ in Neuenschwand gab Vorsitzender Bruno Grün einen Rückblick. Kassier Johann Fritsch bescheinigten die Kassenprüfer eine gute Arbeit. Kreisvorsitzender Jürgen Neuber sprach auch landespolitische Themen wie den Breitbandausbau an. Das Volksbegehren zur Straßenausbausatzung war ein besonderer Punkt. Hier werden die Freien Wähler weiter Unterschriften sammeln. Am 12. März werden die Kandidaten für die Landtagswahl nominiert. Um ein besseres Wahlergebnis zu erzielen, ist die Mitgliederwerbung wichtig.

Bei der Vereinsbesprechung in Bezug auf Bürger- und Hammerseefest wurde deutlich, dass die Rollbahn der Freien Wähler eine der wenigen Attraktionen für die Kinder ist, so Grün. Finanziell hat man wieder den Schwimmunterricht an der Schule unterstützt und der Eltern-Baby-Gruppe im Pfarrheim einen Geldbetrag zur Finanzierung von zwei Matten überreicht. Ein Höhepunkt im Wahljahr war die Feier „45 Jahre Freie Wähler im Landkreis Schwandorf“ und der Ehrenabend, wo MdL Joachim Hanisch zum Ehrenkreisvorsitzenden ernannt wurde und Albert Maier und Wilfried Neuber Ehrungen erhielten.

Personeller Wechsel in der Fraktion

Aus dem Gemeinderat berichtete Christian Lutter. Infolge des Rücktritts von Christian Schreiner musste die Fraktion erneut einen personellen Wechsel verkraften. Mit Johann Fritsch habe man einen durchsetzungsfähigen Kollegen erhalten.Christian Lutter sagte, dass trotz der schwierigen Themen einiges in Bodenwöhr vorangehe. Trotz der Erkrankung von Bürgermeister Richard Stabl würden wichtige Themen weiterbearbeitet. Lutter bescheinigte Albert Krieger eine gute Vertretungsarbeit. „Wir wollen Bodenwöhr voranbringen und nicht, wie mancher Wichtigtuer, nur politische Ränkespiele betreiben“.

Gemeinderatsarbeit

  • Im Mittelpunkt

    der Arbeit des Gemeinderats standen 2017 die Fertigstellung des Breitbandausbaus für 900 000 Euro, die Fortsetzung der Flurneuordnung einschließlich Dorferneuerung in Erzhäuser und Windmais, die Fertigstellung der Urnengrabanlage und Inbetriebnahme der Lautsprechanlage auf dem Friedhof sowie weitere Planung der Friedhoferweiterung.

  • Die Erweiterung der Kinderkrippe

    ist abgeschlossen. Bei der Wasserversorgung wurde die Leitung vom Hochbehälter Hinterrandsberg fertig und im Bereich Sandfeld und Hauptstraße mit der Erneuerung der Leitung begonnen. Der Bau der Sortieranlage des Müllkraftwerks stehe vor der Fertigstellung, allerdings ohne den geforderten Bahnanschluss. Die Straßenwidmung „Bürgermeister Wallinger“ ist zwar beschlossen, aber wegen der Klärung beim Baugebiet Wirtskellerweg noch nicht umgesetzt.

Weitere Themen der nächsten Wochen werden wohl die Ursachenklärung der Verunreinigung beim Trinkwasser und Fertigstellung im Bereich Sandfeld bis zur Hauptstraße samt Asphaltierung sein. Der Badeplatz im Seewinkl müsse fertiggestellt werden sowie eine Sanitäranlage für den Badeplatz in Blechhammer gebaut werden. Letzterem widerspreche allerdings ein Beschluss des Gemeinderats. Auch die Friedhofsplanungen in Bodenwöhr und Taxöldern sollen umgesetzt werden.

Beim Schulverband mit Bruck hielt Vorsitzender Bruno Grün es für sinnvoll, die Grundschüler in Bodenwöhr unterzubringen.

Rathaus in der Ortsmitte

In der Frage des Rathaus-Standorts sprechen sich die Freien Wähler klar für die Ortsmitte aus. Bei allen anderen Lösungen müsste die Gemeinde erst wieder ein Grundstück erwerben und das alte Gebäude hätte man immer noch am Hals.Hätte man vor einigen Jahren dem vorgelegten Entwurf im Rahmen der Ortskernsanierung zugestimmt, würde das Rathaus jetzt schon stehen, und auch die Zuschüsse von damals in Höhe von 1,2 Millionen Euro plus einer privaten Spende von 200000 Euro wären nicht verfallen. Mit Umfragen-Aktionismus wolle die CSU nun scheinbar ihre damalige ablehnende Haltung übertünchen, hieß es.

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