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Region Schwandorf
Sonntag, 19. August 2018 30° 2

Konzert

Bei Bluesmusik und Lagerfeuer gefeiert

Das 23. Südstaaten-Musikfest zog rund 1000 Besucher an. Hochklassige Musik und Lagerfeuerromantik ließ sie lange verweilen.
Von Josef Schaller

Die 23. Auflage des Südstaaten-Musikfests zog rund 1.000 Besucher an. Foto: Josef Schaller
Die 23. Auflage des Südstaaten-Musikfests zog rund 1.000 Besucher an. Foto: Josef Schaller

Burglengenfeld. Das Südstaaten-Musikfest der „Bluesfriends Burglengenfeld/Regenstauf“ entwickelt sich immer mehr zu einem Veranstaltungs-Highlight im Städtedreieck. Am Samstagabend kamen rund 1000 Besucher auf das Irl. Die gesamte Strecke bis zum Eislaufplatz war am späten Abend zugeparkt. Neben den Lokalmathadoren „Bläck Train“ mit Musikern der ehemaligen „Herzig-Band“ stand mit „Matchbox Bluesband“ aus Frankfurt am Main das „Nonplusultra“ der deutschen Blues-Szene auf der Bühne, wie Werner Schuster, erster Vorstand der „Bluesfriends“ zu Beginn des Festes im Gespräch mit der MZ sagte.

Er wusste, wovon er sprach. Die positiven Stimmen aus dem Publikum sollten ihm einige Stunden später in seiner Aussage bestätigen. Sie beeindruckten ihr Publikum mit klassischem Chicago-Blues, swingendem Rhythm & Blues und mit erdigen Down Home Blues, und das in der höchsten Güteklasse. Selbst Bob Margolin, langjähriger Gitarrist von Muddy Waters, soll bei einer gemeinsamen Tournee behauptet haben: „Die spielen den Blues genausogut wie jede andere Band in den USA.“ Noch besser dürfte den Hessen eine Aussage von Roger Chapmann gefallen haben: „A fuckin great band.“

Die Band „Bläck Train“, deren Musiker übrigens auch alle Mitglieder bei den „Bluesfriends“ sind, entpuppten sich mit ihrer geballten Ladung erdigen, groovigen Southern-Blues und Classikrock als der ideale Stimmungsmacher. Songs von ZZ Top, Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet, Steve Ray Vaughan oder Rory Gallagher. peitschten mit Unterstützung der sehr gut eingestellten Soundanlage den zahlreichen Festbesuchern regelrecht um die Ohren.

Die große Session am Ende des Konzertabends, an der sich die Musiker beider Bands beteiligten, war schließlich der emotionale Höhepunkt des Abends, bevor anschließend am Lagerfeuer bei guten Gesprächen die aufgewühlten Blues-Seelen wieder langsam zur Ruhe fanden.

Nächstes Jahr feiern die „Bluesfriends“ ihr 20-jähriges Bestehen. „Konkrete Pläne für dieses Jubiläum haben wir noch nicht“, sagten die beiden Vorsitzenden Werner Schuster und Georg Winkler. Im Herbst soll darüber beraten werden. Das Südstaaten-Musikfest gibt es allerdings schon einige Jahre länger. Bei einem Gespräch im „Ige‘s Pub“ in Regenstauf um „zwei in der Früh“ soll die Idee zu diesem Event vor 23 Jahren entstanden sein, wie Schuster anmerkte. Ein Fest an einem Kiesweiher mit Bluesmusik war die Vorstellung der Gründungsväter gewesen, die drei Jahre später den „Bluesfriends“ beigetreten waren. Der Verein hat dann das Musikfest zu dem gemacht, was es heute ist.

Lange Zeit hatte die Veranstaltung am Kalifornia-Weiher stattgefunden. Damals seien nur Insider gekommen, erinnerten sich die Vorstände.

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