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Region Schwandorf
Dienstag, 19. Juni 2018 23° 3

Tanz

Beim WorldCup erneut das Finale erreicht

Kerstin Engel und Jojo Hien starteten in Moskau Start und erreichten einen siebten Platz. Die Sightseeingtourwar spitze.

Kerstin Engel und Jojo Hien mit Bundestrainer Michael Gleixner in Moskau.Foto: Boogie-Babies
Kerstin Engel und Jojo Hien mit Bundestrainer Michael Gleixner in Moskau.Foto: Boogie-Babies

Bodenwöhr. Schon fast zur Routine ist die jährliche Reise nach Moskau zum WorldCup Boogie-Woogie geworden. Bisher nur einmal im Jahr, im Oktober, findet nun zweimal jährlich ein WorldCup in Moskau statt. Seit 2013 haben Kerstin Engel und Johannes Hien keinen dieser WorldCups ausgelassen. Kurz vor Pfingsten machten sie sich deshalb auf den Weg. Am nächsten Tag stand ein besonders Sightseeing auf dem Plan. Denn bei der deutschen Meisterschaft in Bodenwöhr hatten Kerstin und Jojo eine russische Studentin, Elena, kennengelernt, die in Regensburg ihre Forschungsarbeit schrieb und (jetzt wieder) in Moskau wohnt. Elena führte sie durchs Bolshoi-Theater und vor allem durch die Lomonossow Universität. Diese Universität darf man nur nach vorheriger Einladung eines dort wohnenden Studenten besuchen, ansonsten bleibt einem der Blick ins Innere des gigantischen Bauwerkes verwehrt. Glück gehabt!

Schnell noch in der Universitäts-Mensa gegessen und dann ging es auch schon bei strömendem Regen ins Kosmonautenmuseum, wo die Raumfahrzeuge der UdSSR ausgestellt sind. Unteranderem konnte man auch Yuri Gagarins Sojus-Kapsel oder das Raumgefährt von Leika, der ersten Hündin im Weltall, Leika, besichtigen.

Aber Kerstin und Jojo waren ja nicht nur zum Spaß nach Moskau gereist. Am Pfingstsamstag stand der WorldCup für die beiden Boogie-Babies an. Bisher hatten sie sich auf internationaler Ebene mehrere Viertelfinalteilnahmen, einige Halbfinalteilnahmen der besten zwölf und eine Finalteilnahme der besten sieben Paare ertanzen können.

Schon nach der ersten Runde sollte sich abzeichnen, dass es für die beiden Tänzer ein interessantes Turnier werden würde. Sie hatten scheinbar nicht den besten Tag erwischt und konnten sich nicht direkt fürs Viertelfinale qualifizieren, sondern mussten durch die unliebsame Hoffnungsrunde. Diese brachte neuen Ansporn und ab da waren Kerstin und Jojo wie ausgewechselt. Sie kämpften sich ins Viertelfinale, mit einer Super Runde erreichten sie sogar das Halbfinale.

In der Halbfinalrunde war nun Zittern angesagt. Ihre Runde war zwar nicht schlecht, aber das andere Teilnehmerfeld war mindestens ebenso stark. Am Ende reichte es doch für die Bodenwöhrer und sie zogen zum zweiten Mal in ihrer Karriere in ein internationales Finale ein. Zuletzt war dies einem deutschen Paar (Kerstin und Jojo) vor einem Jahr gelungen. Auf einer riesigen Bühne mit Licht und Show-Effekten zeigten sich dann aber doch die Nerven und sie konnten keine so gute Runde wie in den Runden vorher abliefern. Alles in allem erreichten die beiden einen super siebten Platz.

Die Turniere

  • Am Donnerstag vor Pfingsten machten sich Kerstin und Jojo zusammen mit Michael Gleixner (Bundestrainer) und Thomas Moser auf die Reise nach Moskau zum WorldtCup.

  • Das nächste Turnier

    findet am 11. August in Stuttgart statt. Bis dahin heißt es für die Weltmeisterschaft, für die nur die besten Paare Deutschlands nominiert werden, hart zu trainieren.

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