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Ausflug

Beitrag zur Völkerverständigung

Die Gemeinde Schwarzach unternahm kürzlich eine Tagesfahrt zur Hauptwallfahrt zum Heilbrünnl von Dobra Voda.

Ein Stadtführer machte die Gäste aus der Gemeinde Schwarzach mit der Geschichte der Stadt Klatovy vertraut. Foto: Franz Grabinger
Ein Stadtführer machte die Gäste aus der Gemeinde Schwarzach mit der Geschichte der Stadt Klatovy vertraut. Foto: Franz Grabinger

Schwarzach. Die 51 Fahrtteilnehmer aus allen Gemeindeteilen und darüber hinaus, besuchten zunächst den Festgottesdienst bei der Brünnl-Kapelle. Eine Kerze direkt über der Quelle des Heilbrünnls erinnert dort an den verstorbenen Schwarzacher Bürgermeister Alois Böhm, den Mitbegründer dieser Partnerschaft.

Die Vorbereitung der Fahrt in die Partnergemeinde Pocinovice wie auch die Reiseleitung hatte wie schon in den vergangenen Jahren Schwarzachs zweiter Bürgermeister Franz Grabinger übernommen. Die Bürgermeisterin von Pocinovce Marie Homolkova war bei der Organisation vor Ort und bei der Planung der Tagesfahrt behilflich. Erster Höhepunkt der Fahrt war der sehr gut besuchte Festgottesdienst anlässlich der Hauptwallfahrt. Im Anschluss machten sich die bayerischen Gäste zusammen mit Bürgermeisterin Homolkova und Jana Dirriglova, Gemeindeoberhaupt der Nachbargemeinde Loucim, die als Übersetzerin fungierte, ins Ortszentrum von Pocinovice auf, in dem zur Erneuerung der Wasserversorgung und der Ortskanäle gerade rege Bautätigkeit herrscht. Außerdem gab es einen Rundgang durch das neu renovierte Rathaus. Einige Fahrgeschäfte vor der Annakirche in der Ortsmitte Pocinovices waren zum Fest zur Unterhaltung aufgebaut.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Klatovy (Klattau) war am Nachmittag ein kleines Kulturprogramm im historischen Zentrum von Klatovy vorgesehen. Besichtigungen der dortigen barocken Apotheke „Zum weißen Einhorn“, der Jesuitenkirche, des Schwarzen Turms neben dem Rathaus sowie des weißen Turms und ein Spaziergang über den historischen Stadtplatz standen auf der Tagesordnung und konnten einen guten Einblick über Land und Leute im Nachbarland mit ihren ganz eigenen Bräuchen, Sitten und Trachten vermitteln. Eine Einkehr rundete das Tagesprogramm ab.

Die Bürgermeister Franz Grabinger und Hans Gradl bedankten sich bei der Kollegin aus Pocinovice für die außerordentliche Gastfreundschaft, die herzliche Aufnahme und die Begleitung während der Fahrt. Dem Ziel der Völkerverständigung war man an diesem Tag durch diese Partnerschaftsaktion wieder ein Stück näher gekommen. Und Spaß gemacht hat die Fahrt den Teilnehmern obendrein. (sgb)

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