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Barbarakirche

Benefizkonzert für Orgel-Reparaturen

Das Orchester „Maestoso ma non troppo“ spielte für einen guten Zweck.
Von Norbert Wanner

Für einen guten Zweck wurde in St. Barbara musiziert.  Foto: Norbert Wanner
Für einen guten Zweck wurde in St. Barbara musiziert. Foto: Norbert Wanner

Maxhütte-Haidhof.„Maestoso“ ist eine Vortragsbezeichnung für Musik. Majestätisch, erhaben, soll es dabei klingen. Der Zusatz „ma non troppo“ wiederum ist eine Tempobezeichnung: nicht zu schnell oder nicht zu sehr. Was das neue Orchester, das am Sonntagnachmittag in der St. Barbarakirche für einen guten Zweck auftrat, zur Wahl des Namens „Maestoso ma non troppo“ bewegte, bleibt einstweilen ungeklärt. Dass aber im Kirchenschiff verschiedenste Tempi, Töne und Stücke erklangen, hatte mit der Formation zu tun. Nicht nur, dass die Mitglieder selbst zum Programm beitrugen, auch die Konzertidee hängt damit zusammen. Da in der Pfarrkirche, wie in der Friedhofskirche, Reparaturen an den Orgeln anstehen, kam bei Christine und Marco Hinz, ebenso wie bei dem ehrenamtlichen Kirchenmusiker Christian Bolz, alle drei der Pfarrei verbunden, die Idee auf, die Spendensammlung musikalisch zu unterstützen. Familie Hinz ist wiederum dem Orchester verbunden und so war es zum Konzert nicht mehr weit.

Dazu kamen der Kirchenchor Cantemus unter der Leitung von Bolz, David Reichel (Orgel), der musikalische Tausendsassa Andreas Fischer und Tochter Anna-Maria als Solistin.

Das erwartungsfrohe Publikum wurde von Pfarrer Steffen Brinkmann begrüßt, der daran erinnerte, dass Musik im Sakralraum des Kirchenschiffs nicht nur der inneren Erbauung diene, sondern auch dem Lob Gottes. Wer würde sich besser als Johann Sebastian Bach eignen, um zum einen den Konzertzweck (für die Orgeln) zu verdeutlichen als auch den Worten des Geistlichen gerecht zu werden. Mit Bachs Präludium in C-Dur eröffnete Reichel das Konzert und zeigte, welch herrliches Instrument eine Orgel ist. Es folgten mal geistliche, mal weltliche, aber vorwiegend bekannte Kompositionen, um das Publikum mitzunehmen. Da erklang das Ave Maria oder der wogende Klangeppich von „Biscaya“. Eine Besonderheit war eine Eigenkomposition von Bolz, die „Mineralwasser-Toccata“. (bxh)

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