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Schwandorf

Benefizkonzert mit Klavier

Die Zuhörerschaft des 2. Benefizkonzerts am Kreuzberg in diesem Jahr zugunsten der Orgelrenovierung durfte sich über ein großartiges Konzert der beiden Künstler Ludmila Portnova (Klavier) und Vadim Vasilkov (Percussion) mit einem Programm quer durch die Musikgeschichte freuen.

Ludmila Portnova und Vadim Vasilkov erhielten nach dem Konzert viel Applaus.  Foto: Günter Jehl
Ludmila Portnova und Vadim Vasilkov erhielten nach dem Konzert viel Applaus. Foto: Günter Jehl

Schwandorf.

Nach der Begrüßung durch Stefanie Jehl eröffnete die russische Pianistin eindrucksvoll das Konzert mit einer ausdrucksstarken und einfühlsamen Interpretation des berühmten „Prelude in h-Moll“ von J. S. Bach, bearbeitet von A. Siloti. Nach dem tänzerischen „Andante“ von C.P. E. Bach folgte das anmutige „Andante“ aus der Sonate Nr 5 in C-Dur von B. Galuppi. Weiter ging es mit dem schwungvollen Rondo aus der Sonate in e-Moll von J. Haydn, dem der wunderschöne innige 2. Satz aus dem Klavierkonzert Nr. 23 von W. A. Mozart folgte. M. I. Glinka schrieb ein Thema über eine Mozart-Variation in Es-Dur, das von der Pianistin ebenfalls in äußerst überzeugender Manier vorgetragen wurde. Im Gedenken an L. v. Beethoven, dessen 250. Geburtstag heuer von der Musikwelt gefeiert wird, spielte Ludmila Portnova den 1. Satz aus der Sonate Nr.18.

Im anschließenden Kontretanz hatte Vadim Vasilkov seinen ersten Percussioneinsatz. Mit einer irischen Trommel und den Chimes bereicherte er das tänzerische Klavierstück mit seinen feinen rhythmischen Akzenten. Im folgenden Fantasie-Impromptu in cis-Moll von F. Chopin brillierte Ludmila Portnova wieder solistisch mit großer Virtuosität und intensiver Ausdrucksstärke. Nach der Arietta von T. Kullak interpretierten die Künstler zusammen zwei Stücke von G. Bizet, die festlich mit Triangel, Trommel, Pauken, Chimes und Kastagnetten gestaltet wurden. Auch beim fantastisch vorgetragenen Stück „Februar“ von P. I. Tschaikowsky und dem elegischen „Andante cantabile“ von S. Rachmaninoff setzte Vadim Vasilkov gekonnt sein vielfältiges Instrumentarium ein.

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