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Musik

Blaskapelle war 2017 stark gefordert

28 Mal traten die Aktiven bei Veranstaltungen auf. Die Kooperation mit dem JBK Leonberg klappt prima.
Von Werner Artmann

Ein Mitglied der Blaskapelle Teublitz Foto: MZ-Archiv
Ein Mitglied der Blaskapelle Teublitz Foto: MZ-Archiv

Teublitz.Ein umfangreiches Programm hatte die Blaskapelle im vergangenen Vereinsjahr zu bewältigen. Bei 28 Einsätzen bei kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen und zahlreichen Ständchen waren die Musiker und Dirigenten gefordert. Highlight war das Jahreskonzert in der Dreifachsporthalle. Die musikalische Leitung liegt seit Anfang 2017 in den Händen von Lena Hofmann, für die Ausbildung ist Bernhard Liebl zuständig. Sehr erfolgreich ist die Kooperation mit der Jugendblaskapelle Leonberg.

Bei der Jahresversammlung der Blaskapelle führte Vorsitzende Hofmann aus, dass der Verein derzeit 211 passive und 67 aktive Mitglieder zählt. Leider können von den 67 aktiven MusikerInnen nicht alle aktiv mitwirken, da sie zum Teil aus beruflichen Gründen nicht in der Nähe wohnen, sich im Studium befinden oder familiäre Verpflichtungen haben.

Enormen Einsatz bedeutete das bewegte Jahr für alle Aktiven und vor allem die Dirigenten Hofmann und Liebl, denn nicht nur die Auftritte, sondern vor allem die Proben beanspruchten Zeit und Energie. In der Jugendarbeit kooperiert man seit 2017 mit der JBK Leonberg. Durch die Zusammenführung sei ein sinnvoller Klangkörper entstanden.

Highlight im Europapark

Doch nicht nur der Nachwuchs, sondern auch das Hauptorchester hat vor allem einige Festzüge mit der JBK Leonberg absolviert. Durch diese Kooperation erspart man sich die oft mühsame Suche nach Aushilfen für manche Einsätze und außerdem macht es Spaß, gemeinsam zu musizieren. „Ziel ist es, unsere Jüngsten sehr bald in die Hauptgruppe integrieren zu können, damit der Fortbestand der Kapelle gesichert werden kann,“ stellte Hofmann fest.

Ein Highlight 2017 war der Auftritt im Europapark am 1. April. Nach 14 Jahren wiederholte man auf vielfachen Wunsch dieses außergewöhnliche Erlebnis, um im Europapark ein kurzes Konzert geben zu können. Im September organisierte man wieder ein Probenwochenende auf Burg Trausnitz, wo man sowohl das musikalische wie auch das gesellige Musikerleben pflegte. Die Nachwuchsmusiker waren fast komplett dabei.

Um den Fortbestand der Kapelle zu sichern, wurden wieder zwei Schnupperabende abgehalten, und man konnte auch 2017 wieder Schüler für Schlagzeug, Flöte und Trompete gewinnen. Für den Nachwuchs wurden 2017 einige Aktivitäten geplant und umgesetzt, die von den Jugendleitern Martina Zankl und Georg Fleischmann organisiert wurden. Groß ist schon heute die Vorfreude auf die Fertigstellung des Mehrgenerationenhauses, wo ein Raum für die Probearbeit zur Verfügung stehen wird.

Alle Notenpulte aufbereitet

Inzwischen hat 3. Vorsitzender Rudi Münz für die Blaskapelle eine Homepage erstellt. Nicht nur um diesen wichtigen Baustein im Vereinsleben hat er sich gekümmert, er ist auch immer wieder mit Ideen und handwerklichem Einsatz da. Die kompletten Notenpulte hat er aufbereitet bzw. neu angefertigt und die nächste handwerkliche Aufgabe steht schon an: Der Verkaufswagen ist in die Jahre gekommen. Münz und Andreas Wiethaler haben sich bereit erklärt, dieses wichtige Gefährt zu reparieren.

2. Bürgermeister Robert Wutz stellte fest, dass die Blaskapelle als wichtiger Träger des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens ein ungemein bildendes und belebendes Element in der Stadt darstelle. Dies bestätigen das Jahreskonzert und viele Auftritte bei bestimmten Anlässen.

Von einer erfreulichen Entwicklung bei Ausbildungs- und Nachwuchsgruppe konnte Bernhard Liebl berichten. In Kooperation mit der JBK Leonberg kann man zur Zeit mit vierzehn Auszubildende in der Gruppe (9+5) spielen. In der Gruppe sind zusammen mit den Leonbergern im Einzelnen: vier Flöten, drei Klarinetten, drei Trompeten (L), ein Altsax und drei Schlagzeuger; hinzu kommen vier Schüler (auch Erwachsene), die sich noch in Einzelausbildung befinden. Insgesamt also 18 Auszubildende. Seit März 2017 probt der Nachwuchs in dieser Konstellation in Teublitz und bei den Proben wechselt man sich in der Leitung mit der Regina Sturm aus Leonberg ab.

Wie Liebl feststellte, wolle man auch 2018 für die Jugendlichen und Auszubildenden diverse Aktionen durchführen. „Musikalisch wollen wir ein gutes Niveau erreichen. Die Musik soll ein Hobby sein, das Freude macht.“ Als Höhepunkt ist im März das Konzert des Kreisjugendorchesters in Teublitz geplant.

Auszeichnungen für treue Aktive

  • Zweiter Anlauf:

    Vorsitzende Inge Hofmann nahm die Gelegenheit wahr, Musiker zu ehren, die beim Jahreskonzert nicht anwesend sein konnten. Hier noch einmal alle Geehrten in Zusammenfassung. Für 5 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Heidemarie Dickert und Franziska Faltermeier; für 10 Jahre (Vereinsnadel in Bronze): Wolfgang Münz und Matthias Zankl; für 15 Jahre (Bezirksmedaille in Silber): Martina Bemmerl, Corinna Graf und Ulrich Münz

  • Für 20 Jahre:

    Die Vereinsnadel in Silber erhielten Peter Dietl, Patrick Dietl, Christian Haberl; für

  • 30 Jahre wurde die Vereinsnadel in Gold verliehen an: Sandra Müller; für 35 Jahre gab es die Bezirksmedaille in Gold für: Jürgen Fleischmann, Markus Frey, Thomas Igl, Walter Lenk, Bernhard Liebl.

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