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Blumen für die neue 2. Bürgermeisterin

Der Schwarzenfelder Rat hat sich aufgestellt. CSU-Bewerber Wolfgang Prebeck blieb außen vor, Gabi Wittleben wurde vereidigt.
von Max Schmid

Bürgermeister Peter Neumeier (rechts) vereidigte in der Sportparkhalle die acht neuen Mitglieder des Schwarzenfelder Marktrates.  Foto: smx
Bürgermeister Peter Neumeier (rechts) vereidigte in der Sportparkhalle die acht neuen Mitglieder des Schwarzenfelder Marktrates. Foto: smx

Schwarzenfeld.Aufgrund der aktuellen Corona-Lage tagte der neue Marktrat zur konstituierenden Sitzung im Sportpark, damit wurde dem geforderten Abstand Rechnung getragen. Rund 30 Zuhörer erlebten die Vereidigung der acht neuen Marktratsmitglieder durch den neuen ersten Bürgermeister Peter Neumeier. Blumen gab es für die beiden neuen Frauen im Gremium, Gabriele Beck und Susanne Lindner sowie für die neue 2. Bürgermeisterin Gabi Wittleben und den neuen 3. Bürgermeister Karlheinz Dausch.

Wittleben (FW/ÜPW) wurde einstimmig gewählt, Dausch (SG) erhielt 15 Stimmen, sechs Stimmen entfielen auf Wolfgang Prebeck (CSU). Bürgermeister Peter Neumeier verwies auf die neuen Mehrheitsverhältnisse im Marktrat und rief zu einem fairen Umgang miteinander auf. Auch 2020 werde man einen Rekordhaushalt aufstellen, der aufgrund der Situation von vielen Unsicherheiten geprägt sein werde.

Bürgermeisterwahl

Die Visionen von Peter Neumeier

Schwarzenfeld bekommt einen neuen Chef. Peter Neumeier will keine Fundamentalpositionen durchsetzen. Ideen hat er trotzdem.

Es gebe eine lange Liste von Themen abzuarbeiten, sagte Neumeier unter Hinweis auf die Miesbergallee oder die Wasserversorgung. Es müsse gelingen, den Spagat zwischen Pflichtaufgaben, begonnenen Vorhaben und freiwilligen Leistungen zu schaffen. Neumeier bot den Markträten an, eine Strategie bei einer gemeinsamen Klausurtagung zu entwickeln. Einstimmig verabschiedet wurde die Geschäftsordnung für den Markt.

Mit dem gleichen Ergebnis wurde die Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts beschlossen. Darin wurden auch die Höhe der Sitzungsgelder neu festgelegt: 45 Euro für Marktratssitzungen (bisher 25 Euro), 20 Euro für Fraktionssitzungen (bisher 15 Euro), 55 Euro für Sitzungen des Rechnungsprüfungsausschusses (bisher 35 Euro). Die Entschädigung für Selbstständige bleibt mit 25 Euro unverändert.

Vereidigungen

  • Bürgermeister:

    Die Vereidigung von Peter Neumeier entfiel, da ihm bereits 2014 der Amtseid als 2. Bürgermeister abgenommen worden war. 2. Bürgermeisterin Gabi Wittleben und 3. Bürgermeister Karlheinz Dausch wurden vereidigt.

  • Neue Gemeinderäte:

    Wolfgang Bäuml, Martin Bauer, Gabriele Beck, Markus Dorschner, Georg Greger, Susanne Lindner, Kilian Mauderer, Wolfgang Prebeck

Die Parteien/Gruppierungen benannten folgende Fraktionssprecher: Bernd Stangl (FW/ÜPW), Wolfgang Prebeck (CSU), Karlheinz Dausch (Siedlergemeinschaft) und Rainer Hasenkopf (SWG). Die Ausschüsse des Marktrates wurden wie folgt besetzt: Hauptverwaltungs- und Personalausschuss: Gerhard Peter und Reinhard Meßmann (CSU), Markus Dorschner, Manfred Bäumler und Gabriele Beck (FW/ÜPW), Karlheinz Dausch (Siedler), Rainer Hasenkopf (SWG); Finanzausschuss: Gerhard Peter und Kilian Mauderer (CSU), Franz Eckert, Gabi Wittleben und Martin Bauer (FW/ÜPW), Dr. Joachim Stammwitz (Siedler), Georg Greger (SWG); Grundstücks-, Bau- und Umweltausschuss: Manfred Kurz und Reinhard Meßmann (CSU), Franz Eckert, Bernd Stangl und Wolfgang Bäuml (FW/ÜPW), Hans-Peter Hierl (Siedler), Rainer Hasenkopf (SWG); Rechnungsprüfungsausschuss: Wolfgang Prebeck und Kilian Mauderer (CSU), Martin Bauer und Franz Eckert (FW/ÜPW), Karlheinz Dausch (Siedler), Georg Greger (SWG); in die Gemeinschaftsversammlung der VG wurden gewählt: Wolfgang Prebeck, Manfred Kurz, Susanne Lindner, Manfred Bäumler, Bernd Stangl, Dr. Joachim Stammwitz und Wolfgang Bäuml. Neben Bürgermeister Neumeier ist Georg Greger Verbandsbeirat im Zweckverband zur Wasserversorgung der Pretzabrucker Gruppe; in die Karl-Knab-Stiftung wurden Peter Neumeier, Hubert Piehler, Gabi Wittleben, Rainer Hasenkopf und Dr. Joachim Stammwitz gewählt.

Einsatz

Wohnhaus ist nach Brand unbewohnbar

Ein Nachbar brachte die Bewohner in Schwarzenfeld in Sicherheit und setzte den Notruf ab. Eine 89-Jährige wurde verletzt.

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