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Astronomie

„Blutmond“: Spektakel am Nachthimmel

Viele Interessierte beobachteten die Mondfinsternis in der Sternwarte Dieterskirchen. Die Sternenfreunde hatten eingeladen.
Von Adolf Mandl

  • Durch die Teleskope war die Mondfinsternis gut zu beobachten. Foto: gma
  • Die Teleskope waren begehrt. Foto: gma

Dieterskirchen.Eine gewaltige Resonanz fand die Veranstaltung der „Sternenfreunde“ Dieterskirchen aus Anlass der totalen Mondfinsternis am Freitagabend. Einen solchen Ansturm von Interessenten hatte die Volkssternwarte noch nie erlebt und auch nicht erwartet, man wurde förmlich „überrollt“. Am Eingang wurden 591 Besucher gezählt (bei freiem Eintritt), darunter 91 Kinder ( eine genaue Zahl anzugeben war nicht möglich wegen des offenen Geländes, in das von der Straße her bestimmt hundert weitere gelangten) – nicht nur aus dem Landkreis, sondern auch von außerhalb und sogar Urlauber von weither parkten die ganze Umgebung zu und strömten auf das weitläufige Gelände.

Die Mondfinsternis wollten viele Besucher beoachten. Foto: gma
Die Mondfinsternis wollten viele Besucher beoachten. Foto: gma

Viele von ihnen waren gut vorbereitet und mit Teleskopen oder großen Kameras ausgerüstet, um das seltene Naturschauspiel abzulichten. Man hatte auch optimale Verhältnisse mit hochsommerlichen Temperaturen und einem wolkenlosen Nachthimmel. Nicht nur die einzige totale Mondfinsternis im 21. Jahrhundert galt es zu bestaunen, sondern auch eine sehr seltene Nähe der Erde zum Nachbarplaneten Mars.

Sternenfreunde

  • Finanzen:

    Im Vortragsraum informierte Vorsitzender Hans Köppl über Geschichte von Verein und Sternwarte am „4. Geburtstag“. Finanzierung erfolgte über Stiftung von Haio und Brita Steffens, „LEADER“-Förderung sowie die Gemeinde Dieterskirchen.

  • Zahlen:

    Der Verein hat derzeit 187 Mitglieder und zählte bis jetzt 13135 Besucher, davon knapp 30% Kinder und Jugendliche. Gäste kamen aus allen Bevölkerungsschichten und von diversen Institutionen.

Natürlich war der Veranstalter selbst „logistisch“ auf den Anlass vorbereitet mit seinem riesigen Teleskop und neun weiteren großen Geräten, die rechtzeitig in „Stellung“ gebracht wurden von 13 aktiven Mitgliedern, den Sternwartedienstlern um den 2. Vorsitzenden David Janousch. Auch sonst hatten die „Sternenfreunde“ gut vorgearbeitet und boten fundierte Informationen an im Vortragsraum und im Planetarium, mussten aber wegen des großen unerwarteten Andrangs „Schwerarbeit“ verrichten, um die Besucher in Gruppen zu „kanalisieren“.

Weiter gab es Informationen zum Mars, dem „am besten erforschten Planeten“ im Sonnensystem außerhalb der Erde. So gab es erst vor kurzer Zeit neue Forschungsergebnisse – ein amerikanischer Astrologe hat angeblich einen unterirdischen See entdeckt.

Infos zur Mondfinsternis:

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