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Brucker Fußballer stellen sich neu auf

Norbert Lindner bleibt für weitere zwei Jahre Abteilungsleiter. Die Ausbildung des Nachwuchses hat einen hohen Stellenwert.

Norbert Lindner (4.v.r.) bleibt Leiter der Fußballabteilung der Spielvereinigung Bruck. Foto: Gerd Habermeier
Norbert Lindner (4.v.r.) bleibt Leiter der Fußballabteilung der Spielvereinigung Bruck. Foto: Gerd Habermeier

Bruck.Zur Jahreshauptversammlung der Fußballabteilung der Spielvereinigung Bruck begrüßte Spartenleiter Norbert Lindner rund 30 Mitglieder im Sportheim. Besonders willkommen hieß er Bürgermeister Hans Frankl, Spvgg-Vorsitzenden Günther Michl und den Ehrenvorsitzenden Helmut Finken. Günther Michl zeigte sich beeindruckt von den vielen Aktivitäten der Abteilung, mit der man den Hauptverein nach außen sehr gut vertrat.

Weiter betonte er das gute Miteinander und die konstruktive Arbeit, mit der sich die Führung der Fußballer in die „Familie Spielvereinigung Bruck“ mit einbringt. Ein hörbarer „Durchschnauferer“ war aus der Ecke von Kassier Markus Glück zu vernehmen, als Michl mitteilte, dass die Sanierung der rund 30 Jahre alten Heizung am Vereinsgelände, bei der es im letzten halben Jahr immer wieder zu ärgerlichen Ausfällen kam, finanziell vollends vom Hauptverein übernommen werde. Der einstimmige Beschluss der Vorstandschaft zeige die Verbundenheit der einzelnen Abteilungen innerhalb der Spielvereinigung, so Michl.

Bürgermeister Hans Frankl lobte explizit die gute und engagierte Jugendarbeit der Fußballer, mit der die Kinder und Jugendlichen vom PC weg auf den Sportplatz geholt würden. Er sicherte die weitere Unterstützung der Gemeinde zu. Mit Interesse verfolge er die laufende Saison der Senioren, sagte Frankl. Diese motivierte er, sich nicht mit Platz vier zufrieden zu geben, sondern oben nochmal anzugreifen, um nach dem Aufstieg 2018 in diesem Jahr gleich noch mal nachzulegen.

Neuer Trainer überzeugte

2018 sei ein sehr anstrengendes, aber erfolgreiches Jahr gewesen sei, sagte Norbert Lindner. In seinem Rückblick hob er die gelungene Abwicklung des Relegationsspiels heraus, für die man sehr viel Lob einheimsen konnte und somit gute Eigenwerbung betrieb. Sehr gut präsentierte man sich bei der Zuarbeit beim Feuerwehrfest und dem „Tag des Sports“ der Spielvereinigung. Höhepunkt waren natürlich der Aufstieg in die Kreisliga der „Ersten“ sowie die Vizemeisterschaft der 2. Mannschaft, so Lindner.

Auf Erfolgstrainer Franz Steidl folgte Trainerneuling Alfred Hingerl, bei dem man schon nach kürzester Zeit feststellte, dass er zu den Brucker Fußballern passt, wie die „Faust aufs Auge“. Er habe die Spieler innerhalb kürzester Zeit mit seiner Spielphilosophie erreicht und da die Aktiven mitziehen würden, liege man auch völlig verdient auf Rang vier in der Kreisklasse.

Zum Credo der Abteilungsführung gehöre, dass man auf Spieler aus der Umgebung und den eigenen Reihen setzt. So habe die Ausbildung des Nachwuchses einen sehr hohen Stellenwert. Lindner zeigte sich voller Lob über die Entwicklung der Jugendspieler. In seinem persönlichen Resümee erinnerte er daran, dass er vor vier Jahren eine „tote Abteilung“ übernommen hatte, die kurz vor der Auflösung stand. „Wir mussten schnell lernen, dass es nur miteinander geht. Uns zeichnet aus, dass es keine One-Man-Show, sondern das Kollektiv stark ist“, so Lindner. Eigentlich habe er zum jetzigen Zeitpunkt schon kürzertreten wollen, aber viele Reaktionen hätten ihn überzeugt, jetzt noch mal zwei Jahre draufzulegen. „Diese werden sicher anstrengend, aber auch erfolgreich“, zeigte sich Lindner überzeugt.

Hohe Kosten für Sanierungen

Jugendleiter Gerd Habermeier berichtete von den Aktivitäten der sieben Teams aus dem Nachwuchsbereich. Explizit hob er hier das große Engagement der Trainer und Betreuer hervor die in vielen ehrenamtlichen Stunden den Mädels und Jungs das Fußball-Spielen beibringen würden. Die Spielgemeinschaft, die man mit dem TSV Nittenau in der U19 und U17 pflegt, bezeichnete er als produktiv und sehr zufriedenstellend. Wegweisend sei die nahtlose Schnittstelle zwischen U19 und Seniorenbereich, die ein wichtiger Baustein der Jugendarbeit sei.

Kassier Markus Glück verwies in seinem positiven Bericht auf die immer höher steigenden Kosten des Spielbetriebes, die mittlerweile das Gros der Ausgaben darstellen würden. Auch für 2019 seien kostenträchtige Ausgaben vorgesehen. Für beide Sportplätze sind sofort nach der Saison diverse Sanierungsarbeiten vorgesehen und auch das Sportheim soll generalüberholt werden.

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Neuwahlen

  • Vorsitz:

    Abteilungsleiter bleibt Norbert Lindner, Stellvertreter sind Günther Adolphi und Gerd Habermeier. Als Kassier wird Markus Glück künftig von Daniel Schreiner unterstützt. Neuer Schriftführer ist Pat Fischer, Amtsvorgänger Konrad Lippert fungiert als Stellvertreter.

  • Jugendleiter:

    Die wichtigsten Aufgaben übernimmt Gerd Habermeier kommissarisch. Stellvertretender Jugendleiter bleibt Sepp Blüml.

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