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Stadtrat

Brücke bei Überfuhr im Mai fertig

Die Stadtverwaltung von Nittenau informierte in der jüngsten Stadtratssitzung über den Sachstand der zahlreichen kommunalen Bauprojekte.
Von Karina Schwaiger

Die alte Brücke wurde abgerissen. Foto: Archiv

Nittenau. Etliche kleinere Baumaßnahmen sind von der Stadt Nittenau in nächster Zeit zu bewältigen, verkündete Bürgermeister Karl Bley bei der Stadtratssitzung am Dienstag. Hans-Georg Heigl vom Bauamt berichtete über den Stand der Vorhaben. Der Bauantrag für die neue Kinderkrippe in der Brucker Straße liege noch beim Landratsamt. Sobald die Baugenehmigung erteilt sei, könne offiziell mit dem Bau begonnen werden. Der Bauhof habe bereits mit vorbereitenden Arbeiten begonnen. Entgegen anderslautender Meldungen, so Bürgermeister Bley, seien keine Fördermittel verschenkt worden. Der bei der Regierung gestellte Förderantrag sei vielmehr mit einem Volumen von 71,4 Prozent an Fördermitteln bewilligt worden.

Café-Gaststätte am Marktplatz

Ein attraktiver Anziehungspunkt soll laut Heigl am Marktplatz mit einer Café-Gaststätte geschaffen werden. Ein ehemaliger Verkaufsladen werde zu diesem Zweck umgebaut, sobald die Baugenehmigung vom Landratsamt erteilt worden sei.

Mit Hochdruck wird laut Heigl an der Grund- und Mittelschule an der Umsetzung der Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes gearbeitet, damit zum Ende des Jahres, wenn die Haushaltslage es zulässt, die Arbeiten abgeschlossen werden können.

„Der Umbau der Brucker Straße schreitet zügig voran“, teilte Heigl weiter mit. Nach dem Baubeginn im Dezember 2012 könne der geplante Fertigstellungstermin Mai 2013 voraussichtlich eingehalten werden. Witterungsbedingt habe es zwar einige Zeitverzögerungen gegeben, aber die Grundleitungen seien fast alle verlegt und mit dem Bodenaufbau für den Kreisverkehr könne begonnen werden. Eine Sperrung der Straße werde erst bei der Asphaltierung aktuell werden.

Die Deponie Bleich, bei der das Grundwasser laufend untersucht werde, soll saniert werden. Einem entsprechenden Antrag auf Bezuschussung wurde laut Heigl grundsätzlich zugestimmt, eine Entscheidung stehe jedoch noch aus. Ein Planungsbüro sei bereits damit beauftragt worden, ein Konzept für eine Nachfolgenutzung zu erstellen.

Auch auf dem ehemaligen Schlingmanngelände tue sich einiges. Nachdem die Krones AG den Anfang gemacht habe, sei jetzt auch die Baugenehmigung für den Edeka-Markt erteilt. Der Baubeginn des Radweges vom Annahaidweg nach Lichtenhaid auf der ehemaligen Bahntrasse erfolge in Kürze.

Ein anderes großes Bauvorhaben stehe vor der Fertigstellung. „Wenn die Witterung es zulässt, können alle abschließenden Arbeiten an der Brücke Überfuhr bis zum Mai 2013 erledigt sein und die Anwohner müssen nicht mehr die weiten Umwege in Kauf nehmen“, sagte Hans-Georg Heigl. Auch der Radweg Nittenau-Bruck befinde sich bereits im Bau und werde voraussichtlich spätestens im Juni 2013 fertiggestellt sein.

Nordostumgehung fast fertig

Die langersehnte Realisierung der Nordostumgehung und damit eine erhebliche Verkehrsentlastung stehe kurz bevor. Der Stadtrat wurde von den Änderungen der erneuten Planfeststellung in Kenntnis gesetzt und hat keine Einwendungen gegen die mit der Tektur vorgenommenen Änderungen. Unter anderem handelt es sich dabei um den öffentlichen Waldweg mit der Flur Nr. 117/18 (Verlängerung der Gernstraße), der nicht mehr an die Nordosttangente angebunden wird. Für die Fußgänger müsste allerdings eine Umgehung angelegt werden. Angedacht sei auch ein Pendlerparkplatz, wenn dafür noch genügend Platz zur Verfügung stehe.

Der Aufstufung einer Teilstrecke des öffentlichen Feld- und Waldweges „Weg nach Stadl“ (Flur Nr. 998/1, Gemarkung Bleich) zur Ortsstraße sowie die Verbreiterung derselben wurde von den Ratsmitgliedern einheitlich zugestimmt.

Minus beim Wasserwerk

Des Weiteren wurde das Thema Wasserwerk behandelt. Der Jahresabschluss 2011 weist eine Bilanzsumme von 3045608,92 Euro und einen Verlust von 55911,23 Euro aus. Die Schulden bei der Gemeinde werden mit drei Prozent verzinst. Eine Beschlussfassung erging ohne Gegenstimmen. Auf die Frage von Stadtrat Johann Frimberger (SPD), ob höhere Investitionen hinsichtlich des Rohrnetzes anstünden, meinte Bley, dass dies wohl nicht der Fall sein werde, da die Rohre bei Baumaßnahmen sowieso begutachtet und alte ausgetauscht würden. Aber in die Zukunft sehen könne man nicht.

Bedauerlicherweise habe man auch keine positive Meldung von der Abrechnung 2011 des Freibades, so Bley. Die Bilanz weise einen Fehlbetrag von 155172,60 Euro aus. Dieser errechne sich aus den Einnahmen von 84975,82 Euro (Badegebühren, Mieten etc.) abzüglich der Ausgaben von 240148,42 Euro für Personal, Unterhalt der Gebäude und technische Anlagen, Instandhaltung usw.

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