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Kommunalwahl

Bürgerliste Bodenwöhr mit elf Kandidaten

Der Zusammenschluss nominierte für den Gemeinderat. Im Programm stehen der Erhalt der Heimat und die Gestaltung der Zukunft.
Von Renate Ahrens

Bei der Nominierungsversammlung wurden einstimmig elf Bürgerliste-Kandidaten für die Kommunalwahl im März gewählt.  Foto: Renate Ahrens
Bei der Nominierungsversammlung wurden einstimmig elf Bürgerliste-Kandidaten für die Kommunalwahl im März gewählt. Foto: Renate Ahrens

Bodenwöhr.Die Wahl der Gemeinderäte in Bodenwöhr am 15. März geht in die entscheidende Phase. Vier Fraktionen sind im Gremium zurzeit vertreten und die Kandidaten der Bürgerliste stehen nun fest. Bei einer Nominierungsversammlung im Gasthof Jacob – übrigens zeitgleich mit der CSU-Fraktion – wurden elf Mitglieder einstimmig gewählt, die sich der Wahl stellen.

Auch im März würden, so vermutet Bürgerliste-Fraktionsvorsitzender Alois Feldmeier, wieder vier Gruppierungen antreten: CSU, Freie Wähler, SPD und Bürgerliste. Die Bürgerliste war erstmals im Jahr 2008 bei einer Kommunalwahl dabei. Damals allerdings wurde auch ein Bürgermeister gewählt, was bei der kommenden Wahl nicht der Fall ist. Der erste Bürgermeister, Georg Hoffmann, wurde bereits vor einem Jahr bestimmt. Auch die Bürgerliste hatte damals mit Hubert Süß einen Kandidaten gestellt. Zur Versammlung am Donnerstag waren 16 wahlberechtigte Bürgerliste-Mitglieder anwesend, wie erster Vorsitzender Frank Wanke feststellte.

Der Gemeinderat

  • Gremium:

    Der Gemeinderat Bodenwöhr besteht aus 16 Mitgliedern, zuzüglich Bürgermeister.

  • Bürgerliste:

    Die Bürgerliste ist mit zurzeit vier Mitgliedern vertreten: Alois Feldmeier, Stefan Haberl, Christian Riedl und Alfred Brosig.

  • Parteien:

    Die CSU (sechs Mitglieder) , die Freien Wähler (vier Mitglieder) und die SPD (zwei Mitglieder) sind ebenfalls im Gremium.

Das Motto der Bürgerliste laute „Heimat erhalten – Zukunft gestalten“, erklärte Feldmeier, darauf wolle man sich auch in den nächsten Jahren konzentrieren. Leider, so räumte er ein, hätten sich nicht genügend Kandidaten zur Verfügung gestellt, um eine Liste mit 16 Kandidaten zu erhalten, deshalb gebe es Mehrfachnennungen. „Manche Interessenten haben wir auch nicht genommen. Wer unsere Werte – nur dem Bürger verpflichtet – nicht teilt, ist vielleicht bei den Mitbewerbern besser aufgehoben“, so Feldmeier.

Auch neue Namen sind vertreten

Alle anwesenden Kandidaten stellten sich bei der Versammlung vor: Alois Feldmeier (Platz 1 und 2, 55 Jahre, zwei Kinder), Ingrid Schieder (Platz 3 und 4, 54 Jahre, Mesnerin aus Blechhammer), Kurt Pöll (Platz 5 und 6, 46 Jahre, Lehrer aus Erzhäuser), Thomas Grimm (Platz 7 und 8, 46 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, aus Blechhammer), Alfred Brosig (Platz 9 und 10, 54 Jahre, verheiratet, vier Kinder, Unternehmer), Günter Makolla (Platz 11, ehemaliger Geschäftsleiter, Seniorenbeauftragter), Frank Wanke (Platz 12, 58 Jahre, verheiratet, eine Tochter, technischer Betriebswirt) Georg Lehner (Platz 13, 63 Jahre, Gründungsmitglied Bürgerliste), Jutta Makolla (Platz 14, 66 Jahre, ehemalige Arzthelferin), Erich Weibhauser (Platz 15, 66 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, Altenschwand) und Wolfgang Digele (Platz 16, 66 Jahre, verheiratet, Rentner).

Wahlleiter Hubert Süß freue sich auf einen „sauberen Wahlkampf“, wie er betonte. Zum Wahlbeauftragten wurde Günter Makolla gewählt, zu seinem Stellvertreter Georg Lehner. Gespannt erwarte man den Ausgang der Wahl, erklärte Alois Feldmeier. Die Entwicklung Bodenwöhrs stehe „an einem Scheideweg“. Das bezweifele weder der Bürgermeister noch einer der derzeitigen Gemeinderäte. „Dass darin eine riesige Chance liegt, ist unbestritten. Aber es gilt überlegt vorzugehen.“

Stolz auf viele Leistungen

Nur das Wohl der Allgemeinheit im Sinn zu haben sei damals wie heute „der genetische Code“ der Bürgerliste, so Feldmeier. „Wir haben damals die politische Landschaft in Bodenwöhr nahezu umbruchartig verändert.“

Die Bürgerliste-Mitglieder seien die „einzigen, die auf Missstände hinweisen und sie anprangern“, erklärte Feldmeier weiter. „Wohldosierte und durchdachte Entwicklungen wurden und werden von uns unterstützt, wie auch die vergangenen Entscheidungen im Gemeinderat beweisen. Wenn wir auf die beiden vergangenen Wahlperioden zurückblicken, so können wir mit Stolz auf viele angegangene und nicht immer leicht durchführbare Leistungen verweisen.“

MZ-Spezial: Alles rund um die Kommunalwahl im Landkreis Schwandorf finden Sie hier.

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