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Umwelt

Bürgerpreis war Höhepunkt

Die Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur wurde im Landtag gewürdigt. Nun schmiedet sie an einem neuen Projekt.
von Michael Götz

Der Dorfweiher mit der mächtigen Trauerweide liegt der „grünen Truppe“ am Herzen.  Foto: Michael Götz
Der Dorfweiher mit der mächtigen Trauerweide liegt der „grünen Truppe“ am Herzen. Foto: Michael Götz

Pittersberg.Gottes Wort und Schöpfung sowie die daraus resultierende Verantwortung für die Erde spielt bei der Pittersberger Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur eine große Rolle. Viele redeten von der Bedeutung der Umwelt, handelten aber nicht danach, sagte Vorsitzender Michael Götz bei der Jahreszusammenkunft im Pfarrheim. Und auch die beispielsweise vielfach mögliche Energieeinsparung verringere nicht nur den Ressourcenverbrauch, sie reduziere Kohlendioxid und spare jedem einzelnen Geld.

Die Pittersberger Gemeinschaft ist der Ansicht, mit der „Wegwerfgesellschaft“ könne es so nicht weitergehen. Man überlegt daher, bis 2021 im Ort eventuell ein Klima- und Repair-Café einzurichten, um der jüngeren Generation ein gutes Beispiel zu geben. Die „grüne Truppe“ sammelt derzeit Ideen. Interessierte Fachleute, etwa Elektriker, sind willkommen. Das Thema Nachhaltigkeit liegt den Mitgliedern dabei am Herzen, so unter anderem Helmut Seibold, Roswitha Rohrbeck, Gerhard Büchold, Rosmarie Götz und Josef Scharf. Auch ein möglicher Osterbrunnen in der Dorfmitte wird bis 2021 nochmals überlegt.

Vorhaben in 2020

  • Einsatz:

    Am Samstag, 4. April, heißt es „Ramadama". Die Pflege der Ruhebänke und Flurkreuze und Marterln stehen auf dem Arbeitsprogramm.

  • Kinder:

    Auch für das Ferienprogramm mit den Kindern und jungen Familien will sich die Pittersberger Gemeinschaft wieder etwas einfallen lassen.

  • Ortsverschönerung:

    Der Bereich am Dorfweiher wird gepflegt. (smg)

Beim Rückblick auf 2019 nannte Michael Götz die Aktion Ramadama jeweils vor Ostern und die ganzjährige Pflege sowie der Schmuck der rund 18 Feldkreuze und Marterln in der Pfarreiflur. Auch um die Wartehäuschen für die Schulkinder kümmere man sich. Dank galt der Pfarrei und der Gemeinde für die Unterstützung. Des Festhaltens an Hausnamen um den Pittersberg habe man sich auch weiter angenommen. Das Ferienprogramm mit Besuch der Streuobstwiese in der Au, mehrere Pflegeaktionen am Dorfweiher wie auch Ehrungen verdienter, fleißiger Bürger gehörten im vergangene Jahr zu den freiwilligen Aufgaben. Brigitte Rösch sowie Dieter Walter gaben verwiesen auf den in 2019 erlebten, gesellschaftlichen Höhepunkt im Münchner Maximilianeum, sprich Landtag. Landtagspräsidentin Ilse Aigner hatte Vertreter von der Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur als einzige Gruppe aus der Oberpfalz zur Verleihung der Bürgerpreise 2019 in den Landtag eingeladen. Der Grund: die ganzjährige Pflege der Flurkreuze und Marterln in der Pfarrei – ein Dankeschön fürs Engagement.

Mit Blick auf 2020 ist viel geplant. Am Samstag, 4. April, heißt es „Auf geht’s zum Ramadama“. Die Pflege der Ruhebänke und Flurkreuze und Marterln stehen auf dem Arbeitsprogramm, und auch für das Ferienprogramm mit den Kindern und jungen Familien will man sich wieder etwas einfallen lassen. Der Bereich Dorfweiher werde weiter gepflegt. Wichtig sei eine zusätzliche Bienenweide für Insekten, so Roswitha Rohrbeck; da habe man mit der Pflanze Topinambur sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Setzaktion geschehe im zeitigen Frühjahr. Bei der Winterwanderung nach Arling an diesem Sonntag werden zugleich passende Pflanzplätze festgemacht.

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