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Region Schwandorf
Dienstag, 14. August 2018 24° 3

Kindergarten

Container als Notlösung aufstellen

In der Bürgermeister-Berger-Straße in Bruck soll eine Zwischenlösung bis zur Fertigstellung des Kinderhauses entstehen.

In Bruck sollen Container als Übergangsquartier für den Kindergarten dienen, bis das Kinderhaus in der Bürgermeister-Berger-Straße steht. Bei Schulsanierungen ist diese Zwischenlösung schon oft zum Einsatz gekommen.Foto: dpa
In Bruck sollen Container als Übergangsquartier für den Kindergarten dienen, bis das Kinderhaus in der Bürgermeister-Berger-Straße steht. Bei Schulsanierungen ist diese Zwischenlösung schon oft zum Einsatz gekommen.Foto: dpa

BRUCK. In der Brucker Marktratssitzung ging es vor allem um den Nachtrag zum Haushalt, den Investitionsplan der Jahre bis 2021 sowie die übergangsweise Erweiterung der Kindergarten- und – Krippenplätze. Neu dazu kamen Bauleitplanungen und Anträge von den Grünen und der CSU zum Thema Wasser. Entschuldigt nicht anwesend waren Joachim Hanisch, Inge Gleixner und Brunhild Laubinger, so Bürgermeister Hans Frankl.

Bereits im November 2016 wurde ein Entwurf eines Architekturbüros für ein Kinderhaus bestimmt. Weil über den genauen Standort noch keine Bestimmtheit herrscht und es für das neue Kindergartenjahr ab September bereits viele Anmeldungen gibt, muss eine Übergangslösung her.

Eine kostengünstige Lösung

Diese besteht darin, dass auf dem Flurstück Nr. 803/4 in der Bürgermeister-Berger-Straße in Bruck Container aufgestellt werden sollen. Das Grundstück umfasst 1297 Quadratmeter, ist kanal-, strom- und wassertechnisch kostengünstig anzuschließen und liegt in der Nähe des bestehenden Kindergartens Theresia.

Diesen Standort beschloss der Gemeinderat einstimmig. Ebenso wurde Bürgermeister Frankl ermächtigt, die erforderliche Architektenleistung zur Erstellung der Genehmigungsplanung und zur Ausschreibung der Containerlieferung zu vergeben. Mit dem preisgünstigsten Containerlieferungen darf der Bürgermeister einen entsprechenden Mietvertrag abschließen und die erforderlichen zusätzlichen Ausstattungsgegenstände ankaufen, bzw. zu mieten.

Die Beschlussfassung über die Änderungen im Haushalt war nicht so einstimmig wie die vorherige Entscheidung. Der Haushaltsentwurf wurde in der Sitzung des Haushaltsausschusses am 20. März vorgestellt und erläutert. Die Änderungs- bzw. Ergänzungswünsche wurden in den Haushaltsentwurf mit eingearbeitet. Bürgermeister Hans Frankl bemerkte, dass der „Breitbandausbau nicht die Dynamik erreicht, die man brauchen könnte“. Der Breitbandausbau steht voraussichtlich erst 2019 im Haushalt. Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde betrage 339 Euro, das sei weit unter dem Durchschnitt. „2018 werden außer den Kanalgebühren keine Gebühren erhöht“, so Frankl.

Ein „solider Haushalt“

Robert Feuerer (CSU) nannte das Zahlenwerk einen „soliden Haushalt“, das heuer zwei Monate früher als sonst fertig sei. Einige Maßnahmen müsse man zurückstellen, weil die Umsetzung dauere, nicht weil das Geld nicht da sei. Im privaten Wohnbau soll sich an „zentraler Stelle“ demnächst etwas tun. Die CSU sei für die Änderung.

Gregor Wettinger sprach für die SPD und stimmte seinem Vorredner zu. Auch die SPD stimme zu. Ähnlich äußerte sich auch Anton Hartl von den Freien Wählern. „Alle Aufgabenbereiche wurden sehr gut und zukunftsorientiert berücksichtigt. Die Verbindung zwischen Freizeitzentrum und Sandoase sei positiv und auch die Bauleitplanungsbeschlüsse, um die es noch gehe, wären wichtig.

Einzig dagegen stimmten die Grünen. Rudi Sommer legte ausführlich dar, dass er Klima- und Umweltkonzepte zu wenig vertreten sehe und deshalb die Grünen nicht zustimmen können. Auch bemängelte er, dass Anträge der Grünen ignoriert oder verspätet auf die Tagesordnungsliste gesetzt werden. (tkw)

Die wichtigsten Änderungen zum Haushalt

  • Vermögenshaushalt:

    Die Ausgaben für den Erwerb von Grundstücken für den privaten Wohnungsbau sinken um 480 000Euro. Besonders die Erneuerung von Wasserleitungen (+ 100 000 Euro) und der Wasserversorgung Hinterrandsberg (+ 23 000 Euro) schlagen zu Buche, ebenso wie die Mehrausgaben für die Verlängerung des Kanals bis zum westlichen Ende der Danziger Straße (+ 23000 Euro), um hier die größten Änderungen zu nennen. Die Ausgaben des Vermögenshaushalts verringern sich um 81 600 Euro.

  • Das Volumen des Gesamthaushalts

    verringert sich in Einnahmen und Ausgaben um jeweils 81 600 Euro auf insgesamt 15 187 600 Euro.

  • Die Einnahmen des Vermögenshaushalts

    verringern sich um den selben Betrag. Dieser setzt sich zusammen aus den Posten „Zuführung vom Verwaltungshaushalt“ (- 53 100 Euro) und „Entahme aus der Allgemeinen Rücklage“ (- 28 500 Euro)

  • Das Volumen

    des Vermögenshaushalts verringert sich in Einnahmen und Ausgabe um jeweils 81 600 Euro auf 4 915 100 Euro.

  • Das Volumen des Verwaltungshaustahls

    bleibt in Einnahmen und Ausgaben bei 10 272.500 Euro.

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