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Kommunalwahl

CSU Schwarzhofen nominiert Max Beer

Der Ortsverein stellt eine Liste mit 24 Kandidaten zur Kommunalwahl auf. Der Bürgermeister steht erneut an der Spitze.
Von Ralf Gohlke

Bürgermeister Maximilian Beer (li.) und Landrat Thomas Ebeling (re.) bedankten sich bei den Listenkandidaten der CSU Schwarzhofen für ihre Bereitschaft, sich aufstellen zu lassen.  Foto: Ralf Gohlke
Bürgermeister Maximilian Beer (li.) und Landrat Thomas Ebeling (re.) bedankten sich bei den Listenkandidaten der CSU Schwarzhofen für ihre Bereitschaft, sich aufstellen zu lassen. Foto: Ralf Gohlke

Schwarzhofen.Nach einer Wahlperiode mit einer gemeinsamen Liste gehen die CSU, die SPD und Freien Wähler 2020 zumindest in dieser Hinsicht wieder getrennte Wege. Am Freitag nominierte die CSU im Gasthaus Kellermann in Zangenstein ihre Kandidaten für die Wahl am 15. März. Dabei ging es auch um die Kandidatur für das Bürgermeisteramt. Nach jetzigem Stand werden die beiden anderen Gruppierungen und die CWU keinen eigenen Kandidaten dafür benennen.

Amtsinhaber Maximilian Beer eröffnete die Versammlung mit einem Hinweis auf Kritik, bis hin zu Stalking und Bedrohungen, die sich in manchen Orten Mitglieder von Stadt- und Gemeinderäten gefallen lassen müssen und stellte die Frage an die Kandidaten: „Warum seit ihr dann heute hier?“ Er beantwortete sie gleich selbst: „Weil euch eben nicht alles wurscht ist und ihr auch Entscheidungen nicht nur anderen überlassen wollt.“

Kommende Herausforderungen: der Breitbandausband und die Schulsanierung

Er selbst stelle sich nach 24 Jahren im Amt gelegentlich die Sinnfrage mit dem Ergebnis, dass die vertrauensvolle und kompetente Zusammenarbeit innerhalb der drei Gruppierungen inzwischen richtig Spaß mache. Und deshalb sei er erneut bereit wieder anzutreten.

Beer ließ nicht unerwähnt, dass die CSU mit 41 Prozent der Wählerstimmen einen klaren Auftrag erhalten habe, dem sie auch gerecht geworden sei. Gemeinsam innerhalb der drei Gruppierungen seien alle Themen intensiv angegangen worden.

Die Liste

  • Bürgermeister:

    Maximilian Beer

  • Marktrat:

    Maximilian Beer, Helmut Seebauer sen., Franz Stockerl, Martina Ippisch, Josef Kaiser, Anton Köppl, Thomas Fischer, Hildegard Süß, Thomas Weiß (Kalvarienberg), Hubert Lohrer, Michael Fichtl, Thomas Lennert, Hans Meier jun., Josef Meier, Johanna Betz, Wolfgang Vetter, Günter Ruider, Bernhard Lottner, Günther Auburger, Thomas Weiß (Schulstraße), Martin Lohrer, Maximilian Breu, Markus Tischler

Die vergangenen sechs Jahre seien gute Jahre für die Gemeinde gewesen, nicht zuletzt wegen des Jahrhundertprojektes Ortsdurchfahrt. Mit den dafür notwendigen 3,3 Millionen Euro sei sehr weit mehr geschaffen worden, als ein reines Straßenbau-Projekt. Hinter all dem, was dazu gehöre, stünden Personen, die angeschoben hätten, denn nichts mache sich von allein. Max Beer sprach die Straßensanierungen, die Ausweisung von Baugebieten, die Erdgas-- und die Breitbandversorgung an, um damit überzuleiten, zu den kommenden Herausforderungen, wie die Sanierung der Grundschule und der Anbau für die Krippe am Kindergarten.

Landrat Ebeling zog eine kurze Bilanz

In den vergangenen 40 Jahren seien die Altgemeinden zusammengewachsen, nicht zuletzt dank jener vieler Menschen, die gewillt seien, gemeinsam anzupacken. Franz Stockerl leitete die Wahlformalitäten. Sowohl der Wahlvorschlag für Max Beer als Bürgermeisterkandidat als auch die Kandidatenlisten erzielten mit 100 Prozent ein „Honneckersches“ Ergebnis. Landrat Thomas Ebeling zog eine kurze Bilanz zur Entwicklung des Landkreises, insbesondere der sinnvollen Investitionen in Bildung und Straßenbau.

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