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Politik

CSU stärkt das Gemeinschaftsgefühl

Die Christsozialen glauben vor der Kommunalwahl an die eigene Stärke.
Von Norbert Wanner

Die CSU ehrte langjährige Mitglieder.  Foto: Norbert Wanner
Die CSU ehrte langjährige Mitglieder. Foto: Norbert Wanner

Maxhütte-Haidhof.Die „Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier der CSU-Familie“ im Restaurant „Nobless“ mit Mitgliederehrung war nicht nur eine besinnliche Feier, sondern eine Feier, bei der es tatsächlich nur um die „CSU-Familie“ ging.

Das war, rund drei Monate vor der Kommunalwahl, die eigentliche Nachricht, ein Zeichen des Selbstbewusstseins nach außen zu senden. Sanft wie selten zuvor klang die Rede des CSU-Ortsverbandsvorsitzenden Josef Stadlbauer, ohne den kleinsten Seitenhieb. Auch alle anderen Redner beschäftigten sich ausschließlich mit der eigenen „Familie“. Es war eine Feier für das „Wir-Gefühl“, eine Betonung der eigenen Stärke, die aus jedem Wortbeitrag sprach, was Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank folgendermaßen darstellte: „Wir können nur eigene Fehler machen, sonst wird es gut gehen.“ Die eigene Stärke hervorzuheben lag für Stadlbauer auf der Hand. Zwar gäbe es in der Stadt eine Mehrheit für ein bürgerliches Lager (wobei er UWM und FW im Stadtrat einbezog), doch trotzdem liege die Mehrheit „jenseits der CSU“. Daher bleibe nur eine Mehrheit „Diesseits“, Zwölf plus Eins“ Sitze für CSU und JU im Rat ist das Ziel und dafür so der Tenor von Stadlbauers Rede stehe und kämpfe die CSU-Familie gemeinsam. Am Fleiß dürfte es nicht scheitern, 940 Hausbesuche habe Bürgermeisterkandidat Matthias Meier bereits besucht. Landrat Thomas Ebeling dankte in seinem Grußwort den zu Ehrenden. So lange Treue zu einer politischen Partei sei keine Selbstverständlichkeit. Meier betonte in seiner Rede, wie er sich von der CSU-Familie getragen fühle. Die Stimmung sei bestens. Jeder Listenkandidat sei bis in die Haarspitzen motiviert. Man wolle die Stadt auf Erfolgskurs zu halten. Dr. Plank wiederum zeigte sich überzeugt, ihr Amt mit einer Stabübergabe an Meier verlassen zu können.

Der offizielle Teil schloss mit Ehrungen. Für 20 Jahre: Richard Plank, Georg Duschinger, Sieglinde Stadlbauer, Rita Mayer, Johann Schiller. Für 25 Jahre: Thomas Ebeling. Für 30 Jahre: Georg Mayer. für 45 Jahre: Peter Seidl und Josef Stadlbauer.

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