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Kommunalpolitik

CSU will ein nachhaltiges Bodenwöhr

Die CSU-Gemeinderatskandidaten stellen ihre Pläne vor. Beide Gleise am Bahnhof in Blechhammer sollen barrierefrei werden.
Von Randolf Alesch

Am Bahnhof in Blechhammer erklärte Bürgermeister Hoffmann den CSU-Gemeinderatskandidaten, was die Bahn zur Umsetzung eines barrierefreien Bahnhofes beabsichtigt.  Foto: Alesch
Am Bahnhof in Blechhammer erklärte Bürgermeister Hoffmann den CSU-Gemeinderatskandidaten, was die Bahn zur Umsetzung eines barrierefreien Bahnhofes beabsichtigt. Foto: Alesch

Bodenwöhr.„Wir wollen gemeinsam, nicht nur die CSU alleine, sondern alle Fraktionen zusammen, einschließlich der Bürger, Bodenwöhr gestalten und zukunftsfähig machen", so Bürgermeister und CSU-Ortsvorsitzender Georg Hoffmann zu Beginn der Wahlauftaktversammlung für den Ortsteil Blechhammer im Gasthof Lutter.

Über 40 Zuhörer, darunter auch eine Abordnung der Bürgerliste mit Fraktionssprecher Alois Feldmeier, konnte Hoffmann neben Altbürgermeister Albert Bauer, JU-Vorsitzenden Andreas Seitz und der Brucker Bürgermeister- und Kreistagskandidatin, Heike Faltermeier, willkommen heißen. „Eigentlich ist es schade, dass ausgerechnet jetzt die Gemeinderatswahlen auch in Bodenwöhr anstehen", so Hoffmann weiter, „wo man sich im Gemeinderat doch auf einem sehr guten gemeinsamen Weg beim geplanten Bau einer neuen Grundschule, beim Wiedereinstieg in die Städtebauförderung und bei der Bekämpfung der Blaualgen im Hammersee mit ökologischen Maßnahmen befände".

Neue Grundschule soll ein ökologisches Vorzeigeprojekt werden

Diesen erfolgreich begonnenen Weg gelte es nun fortzusetzen, immer gemäß dem Motto: „Klimaneutrales Bodenwöhr – bürgerfreundlich und sympathisch“. Von Seiten der CSU habe man bei der Auswahl der Kandidaten vor allem die Erhöhung des Frauenanteils, die Vertretung aller Ortsteile, die Abdeckung verschiedener Berufsfelder und die Besetzung aller Altersschichten als Maßstab gesetzt. Bis auf drei Kandidaten, die aus beruflichen Gründen verhindert waren, nahmen alle anderen die Gelegenheit wahr, sich selbst sowie ihre Beweggründe und Ziele vorzustellen. Hinsichtlich der geplanten neuen Grundschule meinte Hoffmann, dass man hier auf ein ökologisches Vorzeigeprojekt setze, auch um dadurch eine möglichst hohe Förderung zu erhalten.

Durch den gelungenen Wiedereinstieg in die Städtebauförderung würde man rund 50 Prozent Zuschuss bei der Neu- und Umgestaltung der Ortsmitte erhalten. Ziel sei aber eine weitaus höhere Förderung, weil man unter Beteiligung der Bevölkerung durch das Bürgerforum die Historie von Bodenwöhr mit aufbereiten und berücksichtigen wolle. Natürlich müsste für die Gebäude aber eine zukunftsfähige Verwendung gefunden werden. Vor allem wolle man aber auch wieder den Schwerlastverkehr aus der Ortsmitte raus bekommen.

Veranstaltungen

  • Wahlkampf:

    In den kommenden Wochen finden weitere Wahlveranstaltungen der CSU statt.

  • Termine:

    Donnerstag, 30. Januar, 19 Uhr, Gasthof Troidlwirt in Neuenschwand; Donnerstag, 6. Februar, 19 Uhr, Taxler Stuben in Taxöldern; Donnerstag, 13. Februar, 19 Uhr, SV-Sportheim in Erzhäuser; Sonntag, 16. Februar, 10 Uhr, Gasthof Schuhbauer in Altenschwand; Donnerstag, 5. März, 19 Uhr, Seegasthof Jacob in Bodenwöhr

Als absoluten Erfolg wertete er, dass der Haushalt für 2020 noch im letzten Jahr verabschiedet werden konnte, wodurch man deutlich handlungsfähiger geworden sei und zum Beispiel bei der Ausschreibung der Arbeiten zur Erstellung des neuen Recyclinghofes eine große Anzahl unterschiedlichster Angebote erhalten habe. Obwohl es Aufgabe des Zweckverbandes sei, werde man sich auch intensiv mit der Verlegung des Kanals aus dem Hammersee bemühen, weiter daran arbeiten, gegebenenfalls auch in Vorleistung gehen, um dieses Ziel zeitnah zu realisieren.

Neuer Badeplatz soll die Attraktivität des Hammersees stärken

Durch den Ausbau des Badeplatzes in Blechhammer mit Errichtung eines Funktionsgebäudes wolle man die Attraktivität des Hammersees und damit den Tourismus stärken. Während man unter anderem auch wegen des geplanten Baugebietes „Am Bahnhof“ in Blechhammer bei den reinen Bauflächen gut aufgestellt sei, sehe man bei den Gewerbeflächen für ansiedlungswillige Firmen Handlungsbedarf, insbesondere auch wegen den sinkenden Steuereinnahmen. Die Flächen im Industriegebiet Blechhammer seien alle verkauft. Absolut vorrangig seien Investitionen in die Infrastruktur mit Erneuerung der Wasser- und Kanalleitungen sowie Straßen. Der aktuelle Brand in Neuenschwand mit acht Wehren und 80 Einsatzkräften habe gezeigt, dass das Wasser infolge der maroden Leitungen knapp werden könne.

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Der Bahnhof in Blechhammer werde ein immer wichtiger werdender Standortvorteil, da man direkt an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden sei. Dort wolle man den barrierefreien Ausbau beider Gleise sowie eine direkte Anbindung der Forststraße erreichen, ohne dass die Gemeinde hierfür 800 000 Euro für zwei Aufzüge investieren muss.

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