MyMz
Anzeige

Kommunalwahl

CSU will Steinberg fit machen

Bürgermeisterkandidat Christian Meßmann will vieles anders machen. Die Liste seiner Vorstellungen für die Gemeinde ist lang.
Von Franz Scharf

Bürgermeisterkandidat Christian Meßmann (l.) und Bernd Hasselfeldt stellten das Wahlprogramm der CSU Steinberg vor. Foto: Franz Scharf
Bürgermeisterkandidat Christian Meßmann (l.) und Bernd Hasselfeldt stellten das Wahlprogramm der CSU Steinberg vor. Foto: Franz Scharf

Steinberg.Steinberg fit machen über das Jahr 2030 hinaus – das ist die Prämisse, mit der die CSU Steinberg mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Christian Meßmann den Wahlkampf bei einer Versammlung im Gasthof Fenzl eröffnete. Ortsvorsitzender Bernd Hasselfeldt äußerte in einem Rückblick auch Kritik am amtierenden Bürgermeister Harald Bemmerl.

Laut Hasselfeldt ist in den letzten sechs Jahren durch die CSU-Arbeit im Gemeinderat viel zum Wohl der Gemeinde erledigt worden. Verschiedene Projekte wie die Erschließung des Baugebietes Hirmerleiten 3, der Neubau des Kindergartens mit Tagesstätte, die Projekte am Steinberger See und die Modernisierung der Trinkwasserversorgung waren dringend nötig. Allerdings sei es auch keine besondere Leistung, wie von Bürgermeister Bemmerl publik gemacht, Pumpen auszutauschen und im Rahmen des Hochwasserschutzes Gräben räumen zu lassen. In den letzten sechs Jahren sei leider keine einzige Straßensanierung angegangen worden. Auch fehle es an Visionen. „Wo sind die schlüssigen Konzepte“, so Hasselfeldt, „zu den Themen Umbau der Dorfmitte mit dem ehemaligen Ponyhof, Hochwasserschutz, Fremdwasserproblematik, Friedhofsanierung und Umweltschutz?“ Die CSU habe diese immer wieder eingefordert.

Von der viel versprochenen Transparenz in der Gemeindepolitik sei leider nicht viel übrig geblieben. Der überwiegende Teil der Tagesordnungspunkte werde vom Bürgermeister nichtöffentlichen Teil behandelt. Der Bürger habe so keine Möglichkeit, Beschlüsse nachzuvollziehen. Antworten auf viele Fragen und zukunftsorientierte Vorhaben finde man im Wahlprogramm der CSU.

Programm auf drei Säulen

Dessen Vorstellung unter dem Motto „Heimat leben, Natur bewahren, Zukunft gestalten“ oblag Listenführer und Bürgermeisterkandidat Christian Meßmann. Mit diesen drei Säulen wolle man Steinberg fit machen – über das Jahr 2030 hinaus. „Flickschusterei wie vom politischen Gegner wird es nicht mehr geben.“ Wichtig sei ein zukunftsweisendes Konzept für den Dorfkern. Brachliegende Wohn- und Grundstücksflächen im Gemeindegebiet und ganz besonders Teile des alten Recyclinghofes und des alten Feuerwehrhauses sollten zielgerichtet erschlossen werden. Generationsübergreifend werde man älteren Bürgern bei Sorgen und Problemen unter die Arme greifen und jungen Familien im Alltag helfen.

Barrierefreie Straßen und Gehwege seien eine logische Schlussfolgerung. Nach wie vor arbeitet die CSU an einem Konzept für Gemeindewohnungen. Wichtig sei – trotz der touristischen Erschließung – der Erhalt und die Schaffung von naturbelassenen Flächen. Im Rahmen des Umweltaspektes gelte es, die gemeindlichen Anlagen auf regenerative und nachhaltige Energien umzustellen. Auf das Entfernen von Grün- und Baumflächen müsse eine sofortige Ersatzpflanzung erfolgen.

Konzept für Straßenbau

Um die Gemeinde verkehrstechnisch weiterzuentwickeln, werde ein Straßenbaukonzept entwickelt und umgesetzt. Wichtig sei die Anbindung des Radweges nach Schwandorf. Bei der Entschärfung der Lohbauerkreuzung werde man sich nicht mit Zuständigkeiten abspeisen lassen. Um das zu finanzieren seien neue Finanzquellen erforderlich. Die Erschließung eines neuen Gewerbegebietes, im Idealfall eines Handwerkerhofes, sei ein Baustein dazu. Intensiv arbeite man am schnellen Internet, gerade im Hinblick auf Gewerbetreibende und Heimarbeitsplätze. Ziel sei ein Steinberg 4.0. Selbstverständlich seien bedarfsgerechte Kinderspielplätze, die Unterstützung der Hilfsorganisationen, der Vereine, vor allem bei der Jugendarbeit und der Eltern-Kind-Gruppen. Bezahlbares Wohnland für junge Familien habe oberste Priorität. Am 9. Februar findet um 10 Uhr eine weitere Wahlinformation im Pfarrheim statt. Das traditionelle Starbierfest wird am 29. Februar in der Sporthalle veranstaltet.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht