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Das Städtedreieck soll wieder „rot“ werden

Der SPD-Ortsverein Katzdorf hat mit Überalterung zu kämpfen und erwägt darum die Eingliederung nach Teublitz.
Von Werner Artmann

Die neu gewählte Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins mit Vorsitzenden Josef Bitterbier (v. li.). Foto: Werner Artmann
Die neu gewählte Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins mit Vorsitzenden Josef Bitterbier (v. li.). Foto: Werner Artmann

Katzdorf.Im Rahmen der Jahresversammlung fand beim SPD-Ortsverein Katzdorf im Gasthaus Bauer turnusgemäß die Neuwahl der Vorstandschaft statt. Der bisherige Vorstand Josef Bitterbier wurde einstimmig im Amt bestätigt und führt den Ortsverein auch in den nächsten beiden Jahren. Seine Stellvertreterin ist Doris Binder.

Weiter fand die Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten zum Unterbezirksparteitag und zur Kreisverbandskonferenz statt. Ortsvorsitzender Josef Bitterbier zog eine positive Bilanz in seinem Rechenschaftsbericht. In seinem Jahresrückblick ging er nochmals auf die Bundestagswahl und Landtagswahl im letzten Jahr ein. Die SPD hat hier herbe Niederlagen einstecken müssen. Der Ortsverein organisierte und beteiligte sich an vielen Veranstaltungen. Der Jahresausflug nach Lübeck war ein voller Erfolg und alle waren begeistert. Für dieses Jahr ist eine fünftägige Fahrt in den Harz geplant. Auch der traditionelle Kinderfasching stand wieder auf dem Programm.

Teilgenommen wurde an Kreis- und Unterbezirks-Konferenzen und an politischen Veranstaltungen. Zum Mitgliederstand konnte Bitterbier berichten, dass sich dieser gegenüber dem Vorjahr nicht verringert hat. Auch der demographische Wandel macht vor dem Ortsverein nicht halt. Die Überalterung im Ortsverein ist unverkennbar und gibt Anlass zum Nachdenken. Eine Eingliederung nach Teublitz wird unausweichlich sein. Kassier Liebl gab einen positiven Kassenbericht ab.

Im weiteren Verlauf der Versammlung berichtete Andreas Bitterbier, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, über das aktuelle Geschehen im Stadtrat. Zum Haushalt 2019 stellte Bitterbier fest, dass der SPD-Antrag für einen Bürgerhaushalt – wenn auch mit viel zu wenig Geld – aufgenommen worden ist. Der Haushalt 2019 besteht vor allem aus dem Schuldendienst. „Wir müssen Schulden machen, um Schulden zu bezahlen,“ stellte er fest. Zum Gewerbegebiet an der A 93 bemängelte er, dass bisher nur Planungskosten veranschlagt worden sind. Weitere Themen waren das Mehrgenerationenhaus in Saltendorf und der geplante Recyclinghof in der Hugo-Geiger-Siedlung. Im Schatten des beginnenden Kommunalwahlkampfes forderte Bitterbier, dass endlich eine klare Richtung gefunden werde, wie Schulden abzubauen sind. Es müsse auch dafür gesorgt werden, dass wichtige Projekte umgesetzt werden, damit Teublitz im Städtedreieck und im Landkreis Schwandorf nicht abgehängt wird.

SPD-Kreisvorsitzender Peter Wein bewertete die Zukunft der Partei optimistisch. Die Bundes-SPD leiste in der Großen Koalition gute Arbeit. Mit Blick auf die Kommunalwahlen ist es vor allem wichtig, geeignete Kandidaten für die Listen zu finden. Die Aussichten, dass das Städtedreieck wieder „rot“ wird, sind nicht schlecht. Die Wahlen wurden durch Kreisvorsitzenden Peter Wein und Stadtrat Andreas Ferstl durchgeführt.

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