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Region Schwandorf
Dienstag, 25. September 2018 14° 1

Tradition

Den Gerstensaft für Kirwa getestet

Die Vereine und der Bürgermeister zapften in Schwarzhofen gemeinsam an. Auch ein Kirwabaum wird am Miesberg aufgestellt.

Bürgermeister Manfred Rodde zapfte das Bierfass an. Foto: Schießl
Bürgermeister Manfred Rodde zapfte das Bierfass an. Foto: Schießl

Schwarzenfeld.Seit 22 Jahren ist Josef Hanauer bei der Miesbergkirchweih dabei. Heuer am 27. Mai richtet er sie zum sechsten Mal als alleiniger Festwirt aus. Am Donnerstag hatte die Familie Hanauer zur Bierprobe in ihr Anwesen eingeladen. Gemeinsam mit den Mitgliedern der „Arbeitsgemeinschaft Kirwabaum“ wurde das Festbier der Kulmbacher Brauerei getestet, das Gebietsverkaufsleiter Martin Gradwohl und der Festwirt kredenzten.

Der bernsteinfarbige Gerstensaft wurde für die Miesbergkirwa mit einem Alkoholgehalt von 5,6 Prozent und einem speziell eingebraut, berichtete der Brauereivertreter. Bürgermeister Manfred Rodde zapfte gekonnt den Banzen an. „Es schmeckt“, waren sich alle einig und stießen auf das Gelingen der Kirwa an, die alle Jahre ein erster Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben des Marktes darstellt.

„Ich bin seit 22 Jahren dabei“, blickte Josef Hanauer zurück. Damals, als der Bierausschank noch an mehrere Teilnehmer vergeben wurde, war er mit einem Bratwürstelstand dabei. Seit sieben Jahren ist nun der Partyservice Hanauer alleiniger Festwirt und sorgt, dass dieses Fest gelingt. „Wir werden alles daran setzen, um die Gäste zufriedenzustellen“, sagte Hanauer. Wir, das sind er, seine Frau Johanna und seine beiden Söhne Andreas und Josef. Hanauer hat dafür auch die Bäckerei-Konditorei Markl mit ins Boot genommen, die Kaffee, Kücheln und Kuchen anbietet. Hanauer dankte dem Markt für das entgegengebrachte Vertrauen und hoffte, dass es der Wettergott gut mit den Veranstaltern meint.

Zweiter Bürgermeister Peter Neumeier und der Verein „Oischnak“ halten eine Tradition lebendig. Foto: Archiv/Huck
Zweiter Bürgermeister Peter Neumeier und der Verein „Oischnak“ halten eine Tradition lebendig. Foto: Archiv/Huck

Die „Schnarndorfer Musikanten“ Michael, Alfred und Andreas sorgten „mit Musik ohne Strom“ mit zünftigen Kirwa-Melodien für eine stimmungsvolle Bierprobe und die Familie Hanauer für das leibliche Wohl. Seit fünf Jahren hat eine Arbeitsgemeinschaft aus den Vereinen Bergchor, Freiwillige Feuerwehr, Heimat- und Verschönerungsverein, Musikkapelle und „Miesbergler“ sowie „Oischnak“ die Tradition zum Leben erweckt, dass es wieder einen Kirwabaum am Miesberg gibt. Die Regie dafür ist nun von Marktrat Manfred Bäumler auf zweiten Bürgermeister Peter Neumeier und den Verein „Oischnak“ übergegangen. Treffpunkt für den Festzug und den Transport des Kirwabaumes zum Miesberg ist am Samstag, 26. Mai um 13.45 Uhr im FFW-Gerätehaus. Er wird wieder von Stephan Kreisel gespendet.

Um 14.30 Uhr wird mit der Aufstellung begonnen. Dabei spielt die Musikkapelle zur Unterhaltung. Dabei gibt es Bier, Getränke, Brotzeiten, Kaffee und Kücheln. Bürgermeister Manfred Rodde dankte der Festwirtsfamilie und den Vereinen für ihr Engagement. „Sie leisten damit einen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben im Markt“, betonte der Bürgermeister. Rodde zapfte im Beisein der Familie Hanauer und den Vertretern der Vereine gekonnt das Fässchen an. (sss)

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