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Freizeit

Den Vatertag im Museum verbringen

Am 30. Mai präsentieren sich sieben Gruppen in Neusath-Perschen. Zu sehen sind Ausschnitte aus aktuellen Produktionen.

Zwischen den einzelnen Aufführungen gibt es auch Blasmusik beim Theatertag im Freilandmuseum. Foto: Stefan Gruber
Zwischen den einzelnen Aufführungen gibt es auch Blasmusik beim Theatertag im Freilandmuseum. Foto: Stefan Gruber

Nabburg.Der Theatertag des Landkreises Schwandorf hat inzwischen eine langjährige Tradition. Jedes Jahr am Vatertag ermöglichen die Festspielvereine einen exklusiven Blick in die neuen Stücke und Inszenierungen. Am 30. Mai werden es insgesamt sieben Gruppen mit fast 100 Mitwirkenden sein, die das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen zur Freilichtbühne machen.

Das Landestheater Oberpfalz zeigt dabei Szenen aus seinem Stück „Die Geierwally“. Darin geht es um die junge Wally, die kein gewöhnliches Mädchen ist. Zum Mann erzogen, traut sie sich als Einzige, einem Geier das Junge aus dem Nest zu rauben. Der hartherzige Vater verbannt sie auf die Hochalm. Im Kampf um ihre Freiheit greift Wally zu allen Mitteln – doch der Preis, den sie dafür bezahlen muss, ist hoch. „Die Geierwally“ erzählt von der Kargheit der Existenz in einer feindlichen Natur und von einer starken Frau, die ihren eigenen Platz im Leben vehement behauptet. Das Volksstück nach dem Roman von Wilhelmine von Hillern in der Regie von Till Rickelt findet im Freilandmuseum die perfekte Kulisse.

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Auf Heimaturlaub im Landkreis Schwandorf

Der Festspielverein Neunburg vorm Wald geht mit dem „Hussenkrieg“ ins 37. Festspieljahr. Nach der gelungenen Neuinszenierung im letzten Jahr unter Regisseur Cornelius Gohlke geben die Neunburger einen Einblick in ihr neu gewandetes Festspiel. Mit dabei sind auch die Tanzgruppe "Lumpenstiefel" mit historischen und "Mitmach-Tänzen" und es gibt Gelegenheit, sich im Armbrustschießen und Ringewerfen zu erproben.

Ein Sarg sorgt für Verwirrung

Der Kultur- und Festspielverein Bruck zeigt Ausschnitte aus dem Stück „Bouandlkramerblues“ von Roland Beier . Darin geht es um Isidor Birnbacher, der nach dem Tod seines letzten Freundes so einsam ist, dass er nur eines will, nämlich sterben. Als tatsächlich die Bouandlkramerin an seine Tür klopft, freut er sich schon auf sein Ableben. Doch daraus wird nichts, denn sie holt nicht ihn, sondern seine Frau. Er lässt sich aber durch nichts von seiner Idee, bald zu sterben, abbringen und besorgt sich schon einmal einen Sarg. Der wird im Verlauf des Stückes noch für einige Verwirrung sorgen.

Freizeit

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Diese Touren können Sie zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Ob Anfänger, Sportler oder Familie – alle kommen auf ihre Kosten.

Das Ovigo-Theater spielt Szenen aus dem Musical „Pippi Langstrumpf“, das im Februar an verschiedenen Orten in der Region sehr erfolgreich auf zahlreichen Bühnen aufgeführt wurde. Aber jetzt gibt es die Pippi und ihre Freunde auch auf der Freilichtbühne. Vor der Wiederaufnahme auf Schloss Burgtreswitz im Juni freut sich das Ensemble auf einen Auftritt im Freilandmuseum. Hier kann man Pippi höchstpersönlich, genauso wie Papa Langstrumpf, Tommy, Annika oder die Diebe Blom und Donner-Karlsson treffen.

Unterhaltung

  • Ausschnitte:

    Von 13 Uhr bis 16 Uhr werden Ausschnitte aus Stücken der beginnenden Festspielsaison vorgestellt. In den meisten Fällen ist es die erste öffentliche Gelegenheit, den Vorhang der Inszenierungen ein bisschen zu lüften.

  • Musik:

    Zusätzlich gibt es am Vatertag noch eine musikalische Begleitung durch die Nabburger Musikanten. Die Wirtevereinigung „Gastliches Naabtal“ verwöhnt die Besucher mit Schmankerl aus der Region. Das alles ist im Eintrittspreis für das Museum enthalten.

Es gibt kaum einen Ort, der so geschichtsträchtig ist wie die Grenzregion rund um Schönsee. Die „Pascher“, das ist ein Theaterstück, das von diesem Land erzählt, vom harten Überlebenskampf und natürlich von den Schmugglern, den „Paschern“. Martin Winklbauer hat dieses Stück den Menschen vom Schönseer Land auf den Leib geschrieben. „Irrlichter“ ist das zweite Stück der Schönseer. Es erzählt die nicht ganz frei erfundene Geschichte eines jungen Burschen, für den Grenzen keine Bedeutung haben. Weder die Grenzen zwischen Ländern, noch die Grenzen zwischen den Welten. Dieses Anderssein wird ihm in den 1950er Jahren zum Verhängnis. Die Schönseer werben unterwegs im ganzen Museumsgelände auf besondere Weise für ihre Stücke.

Spektakel im Museum

„Eisenbarth erleben“ sind die Szenen überschrieben, die der Festspielverein Oberviechtach zeigt. Für die einen war er ein genialer Chirurg, für die anderen Ziel von Spott und Hohn. Hier erlebt man den Menschen Eisenbarth hinter der Maske. Was mit barockem Flair auf dem Oberviechtacher Marktplatz mit Gauklern, Figuren-Theatrum, Stelzengängern und kulinarischen Köstlichkeiten beeindruckt, wirkt auch im Freilandmuseum.

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