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Den Yogis gefällt es am Steinberger See

Die Veranstalter des Yoga-Festivals rechnen mit 800 Besuchern. Konzerte und 100 Workshops verteilen sich auf vier Tage.
Von Rudi Hirsch

Die Yoga-Lehrer Chris Seiler, Tim Küchling und Navid Talebi (von links) richten gemeinsam mit Dietrich Schmidt und Bürgermeister Harald Bemmerl am Steinberger See ein Yoga-Festival aus. Foto: xih
Die Yoga-Lehrer Chris Seiler, Tim Küchling und Navid Talebi (von links) richten gemeinsam mit Dietrich Schmidt und Bürgermeister Harald Bemmerl am Steinberger See ein Yoga-Festival aus. Foto: xih

Steinberg.Vier Tage lang werden die Yogis mit 40 internationalen Yoga-Lehrern in die Ebenen der körperlichen und geistigen Selbstfindung und Entspannung eintauchen. Über ein Jahr lang haben Navid Talebi, Chris Seiler und Tim Küchling „das größte Festival dieser Art“ vorbereitet. Bürgermeister Harald Bemmerl war am Anfang skeptisch, steht aber jetzt „voll“ hinter dem Event.

Die Hotels und Pensionen im Umkreis von 25 Kilometern sind an diesem Wochenende ausgebucht. Wer kein Zimmer bekommen hat, übernachtet im Wohnwagen oder im Zelt. „85 Prozent der Teilnehmer sind Frauen“, erklärt Chris Seiler. Allerdings: „Männer-Yoga ist im Kommen“. Den Veranstaltern gefällt das Gelände und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Movin`Ground-Betreiber Dietrich Schmidt so gut, dass sie nächstes Jahr wieder kommen wollen.

„Wer Yoga macht, lebt umweltbewusst und liebt die Natur“, weiß Tim Küchling. Deshalb starten die Teilnehmer am Samstagmittag zu einer Säuberungsaktion entlang des Seeufers und sammeln Unrat ein.

Das Festival

  • Kosten: Die Teilnahme am Yoga-Sound-and-Sea-Festival ist nicht ganz billig. Das Ticket für vier Tage kostet 214, für einen Tag 99 Euro.

  • Programm: Geboten werden Acro-Yoga, Thai-Yoga-Massage, Wakeboard- und Stand-up-Paddling und jede Menge Musik. Jeden Abend gibt es ein Konzert mit namhaften Künstlern wie Sarah Lesch, Joshua Prem, Mantra Tribe sowie Janin Devi & Andre Maris.

  • Verpflegung: Zum Festival kommen ein indischer Koch und ein Bio-Bäcker und bieten vegetarische und vegane Speisen an. Für andere Brotzeiten steht die Gastronomie im Movin`Ground zur Verfügung.

  • Yoga: In fünf Zelten finden 100 Workshops mit einer Dauer von je 90 Minuten statt.

  • Verlosung: Die Organisatoren verlosen Karten für eines der Abendkonzerte. Die ersten 25 Anmeldungen, die unter Email info@yoga-sound-sea.com eingehen, erhalten ein Ticket, verspricht Tim Küchling.

  • Kostenfrei: Zum Event gehört ein Künstlermarkt mit 35 Ausstellern, der für alle zugänglich ist.

Die Veranstaltung beginnt Donnerstag, 21. Juni, um 16 Uhr und dauert bis Sonntag um 17 Uhr. In dieser Zeit ist die Zufahrt zum Freizeitpark „Movi`Ground“ mit dem Auto gesperrt. „Wir haben natürlich offen“, sagt Betreiber Dietrich Schmidt. Die Autofahrer parken die Fahrzeuge auf ausgewiesenen Stellplätzen am Rande des Dammes und gehen die paar Schritte runter. Ebenso frei bleiben die Liegewiesen und die Seeufer für die Badegäste. „Die Seerundwege und Zufahrten zu sämtlichen Anliegern sind während der Veranstaltungsdauer zugänglich“, betont Bürgermeister Harald Bemmerl. Die Besucher des Movin`Grounds sollen am Schwungrad am Ostufer des Steinberger Sees parken. Die Veranstalter sind auf alle Wettersituationen vorbereitet. Bei Regen finden die Teilnehmer Schutz in einem der fünf Zelte, die mit Holzboden ausgestattet sind. Auch die sanitäre Infrastruktur sei gewährleistet, erklärt Chris Seiler.

Neben aktiven Workshops bieten die Ausrichter auch Vorträge an und geben Tipps für ein gesundes Leben. Chris Seiler nennt „Yoga“ einen „Anker der Aufmerksamkeit“. Der 21. Juni ist Welt-Yoga-Tag und soll die Vorzüge der körperlichen und geistigen Selbstfindung im Bewusstsein der Köpfe verankern. „Yoga“ sei überparteilich und überkonfessionell und „keine Religion“, so Seiler. Es kenne keine sozialen Schichten, Vorurteile oder Altersbeschränkungen. Die Veranstalter erwarten deshalb auch viele Familien mit Kindern und bieten ein Programm für die Kleinen an. „Ich kenne kein vergleichbares Festival mit dieser Vielfalt“, gibt Navid Talebi zu verstehen.

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