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Ehrenamt

Der Anbau ist fast fertiggestellt

Der SV Erzhäuser hielt einen Helferabend ab. Die Bälle dienen der Finanzierung des Unterhalts. Aus für den Rosenmontagsball.

Der SV Erzhäuser errichtete im Anschluss an das bestehende Sportheim einen Anbau, in dem er seinen Vereinsbedarf einlagern und Fahrzeuge unterstellen kann.Foto: tal
Der SV Erzhäuser errichtete im Anschluss an das bestehende Sportheim einen Anbau, in dem er seinen Vereinsbedarf einlagern und Fahrzeuge unterstellen kann.Foto: tal

Bodenwöhr. Zu einem gemeinsamen stimmungsvollen Abend hieß SV-Schatzmeister und Bauleiter Josef Strahl rund 60 Helfer, die sich an der Organisation der Faschingsbälle und an der Erstellung des Anbaus an das Sportheim beteiligt haben, willkommen. Für die musikalische Umrahmung des Festes sorgten mit zahlreichen Oldies die „4 von der Tankstelle“.

Die beiden Faschingsbälle und der Anbau seien nur möglich gewesen, da genügend Freiwillige mitangepackt haben, so Strahl. Alleine beim Auf- und Abbau sowie der Organisation der Bälle seien rund 75 Helfer im Einsatz gewesen. Sein besonderer Dank galt hierbei Helmut Wendl, dem Chef der „Seniorengruppe“, sowie Manfred Schießl, der für das Motto und die Dekoration verantwortlich war. Die Einnahmen aus den Bällen seien erforderlich, um die Betriebskosten und den Sportbetrieb sowie die eine oder andere Investition, wie den Sportheimanbau, stemmen zu können. Alleine der Unterhalt für die beiden Sportplätze belaufe sich jedes Jahr auf 6000 bis 8000 Euro. Da die Besucherzahlen für den Rosenmontagsball deutlich rückläufig sind, werde man im nächsten Jahr nur noch den Sportlerball organisieren.

Eine enorme Bautätigkeit

Auf den Anbau eingehend, führte Strahl aus, dass sich die Gästeteams in den Anfangsjahren noch in einem ehemaligen Schweinestall umziehen mussten, ehe 1997 das jetzige Sportheim für rund 400000 DM fertiggestellt wurde. Im Jahr 2008 wurde dann mit dem Bau eines neuen Fußballplatzes begonnen, der im Jahr 2011 dann für rund 350000 Euro Gesamtkosten fertiggestellt werden konnte. Da das Sportheim zwischenzeitlich für die Unterbringung der Geräte zur Sportplatzpflege, wie den Rasentraktor, den Vereinsbus oder die Lagerung der Requisiten zur Durchführung der Faschingsbälle viel zu klein geworden ist und aus allen Nähten zu platzen drohte, habe man im vergangenen Jahr mit der Errichtung eines 90 qm großen Anbaus mit integrierter Fertiggarage begonnen.

In zahllosen Arbeitsstunden wurden im vergangenen Jahr zunächst der Humus abgetragen, das Gelände aufgeschottert und verdichtet, die Fundamente betoniert, die Mauern für das Lager hochgezogen sowie im Anschluss eine Fertiggarage integriert. Nach Aufstellung des Dachstuhls wurde auch bald das Dach eingedeckt, zwei Fenster und eine Tür eingebaut, das Obergeschoss mit Brettern verschlagen und die elektrischen Leitungen verlegt. Noch vor Einbruch des Winters wurde das Mauerwerk verputzt, der Innenraum gepflastert und ein großes Schiebetor angebracht. In den letzten Wochen folgten noch das Dämmen und Verschlagen der Decke sowie diverse Malerarbeiten, so dass man fast fertig geworden sei. Da das Bauwerk vollständig in Eigenleistung erstellt wurde und auch die Baumaterialien zum Teil gesponsert oder gespendet wurden, beliefen sich die Kosten für den Anbau auf lediglich rund 20000 Euro.

Die Fleißigsten ausgezeichnet

Würde man die Arbeitsstunden noch mit einrechnen, wären dagegen rund 50000 Euro fällig gewesen. Den sechs fleißigsten Helfern, nämlich Michael Meier, Manfred Schießl, Franz Rösch, Thomas Promberger, Michael Fischer und vor allem dem „Kapo“ Thomas Scheuerer, dankte der Schatzmeister und Bauleiter für den SV-Sportheimanbau, Josef Strahl, ganz besonders mit einer kleinen Aufmerksamkeit.

2. Vorsitzender Manfred Schießl hingegen bedankte sich im Gegenzug mit einem persönlichen „Strahl-Trikot“ bei Schatzmeister Sepp Strahl für dessen sparsame Bauleitung. (tal)

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