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Zukunft

Der Kindergarten wird größer

Bis 2022 gibt es in Schwarzhofen eine dritte Gruppe. Der Förderverein setzt sich für das Wohl der Kinder im Markt ein.
Adolf Mandl

Der Förderverein hat seinen Vorstand neu gewählt.  Foto: gma
Der Förderverein hat seinen Vorstand neu gewählt. Foto: gma

Schwarzhofen.Bei der Mitgliederversammlung des Kindergartenfördervereins Schwarzhofen stellte die 1. Vorsitzende Maria Rabe heraus, dass es Ziel der Vorstandschaft gewesen sei, den Verein neu zu beleben und zu aktivieren. Dies sei gelungen, wie vor allem auch die Zahl von neuen Mitgliedern zeige: Derzeit gibt es 79 eingetragene Mitglieder.

Rabe listete in ihrem Tätigkeitsbericht auf, was der Förderverein für die Kinder des Schwarzachtal-Kindergartens getan hat. Ein Carport wurde erstellt und etliche Fahrten organisiert, zum Beispiel nach Furth im Wald oder zum Kollerhof. Auch beim Marktfest beteiligte sich der Förderverein.

Schatzmeisterin Heike Trost konnte erfreuliche Einnahmen durch Spenden verkünden, vor allem durch „Kreuzwirt“ Michael Wilholm. Der Verein verfüge über ein gutes Polster. Die Kassenprüferinnen Marion Weiß und Sabine-Königsberger-Ederer bescheinigten ihr eine ordnungsgemäße und gute Führung der Kassengeschäfte.

Für die anstehenden Neuwahlen übernahm Bürgermeister Maximilian Beer die Wahlleitung, Adolf Mandl fungierte als Beisitzer. Nachdem der Vorstand entlastet war, beschloss man einstimmig, die Wahlen per Akklamation durchzuführen.

Kindergarten voll ausgelastet

Beer stellte heraus, dass der Schwarzachtal-Kindergarten einer der schönsten im Landkreis sei. Er lobte die Aufführungen der Kinder beim Sommerfest des Kindergartens. Er sprach dem Personal seinen Dank für ihr großes Engagement aus. Sein Dank galt auch dem Elternbeirat und dem Förderverein für die immense Unterstützung, das Geld komme voll den Kindern zugute. Er informierte, dass der Kindergarten mit 44 Kindern voll ausgelastet sei, auch im nächsten Kindergartenjahr.

Man betreut derzeit in der „blauen“ Gruppe unter Leitung von Marion Weiß 24 Kindergarten-Kinder und acht Schulkinder. In der „roten“ Gruppe betreuen Inge Ruider, Katrin Schymala-Probst und Praktikantin Anna-Lena Ruhland mit Ausnahmegenehmigung zwölf Krippenkinder. Mit Verweilzeiten zwischen 7 und 15 Uhr komme man den Eltern entgegen.

Die Fahrtkosten für die Kinder werden laut Bürgermeister vom Markt finanziert, der auch sonst viel Geld für den Kindergarten ausgebe – was ein beträchtliches Defizit ergibt. „Aber die Kinder sind uns lieb und teuer“, hob Beer hervor. Er informierte über die Benutzungsgebühren, die sehr „sozial“ seien. Beer hob heraus, dass der Markt in den nächsten drei Jahren Investitionen in Höhe von drei Millionen Euro für seine Kinder aufbringen wird, für Grundschule und Kindergarten. „Ganztagesschule und Mittagsbetreuung werden in der Schule kommen, es ist großer Bedarf vorhanden“, konstatierte er.

Umbaumaßnahmen stehen an

Dazu müsse die Schule baulich „fit“ gemacht werden, auch die Turnhalle. Auch der Kindergarten müsse ausgebaut werden, um eine dritte Gruppe einrichten zu können. Die Krippenplätze dürfen aber nur ebenerdig liegen, deshalb ist der Ausbau des leerstehenden Obergeschosses nicht möglich, ein Anbau im Erdgeschoss sei nötig, Barriere-Freiheit muss gewährleistet sein. Die Personal- und Sozialräume müssen im ersten Stock angesiedelt werden, das Treppenhaus muss umgestaltet, ein Aufzug eingebaut werden.

Man stehe unter Zeitdruck. Um die staatlichen Förderprogramme auszunutzen, muss die Schule bis 2021 saniert sein, der Kindergarten bis 2022. „Der Markt investiert immens in die Zukunft der Kinder und damit in die des Marktes“, fasste Beer zusammen.

Abschließend dankte Rabe dem Personal und dem Verein und bat um weiteren aktiven Einsatz zum Wohl der Kinder. (gma)

Der neue Vorstand:

1. Vorsitzende ist Maria Rabe, 2. Vorsitzender Michael Ziereis, Kassier: Christina Bauer-Ziereis, Schriftführerin: Michaele Kiefmann, Kassenprüfer: Sabine Königsberger-Ederer und Heike Trost. Beisitzer sind Max Beer und Marion Weiß, Inge Ruider, Adolf Mandl, Katrin Schymala-Probst, Stefanie Weubnfurtner-Soiber und Sabine Süß.

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