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Region Schwandorf
Dienstag, 18. September 2018 26° 1

Verein

Der SC ließ es zum Jubiläum krachen

Kreith/Pittersberg feierte am Wochenende den 50. Geburtstag. Party, Musik, Fußball und ein Gottesdienst rundeten das Fest ab.
Von Michael Götz

Der Festzug wurde von der Blaskapelle „Blechrauschen“ musikalisch begleitet. Foto: Götz
Der Festzug wurde von der Blaskapelle „Blechrauschen“ musikalisch begleitet. Foto: Götz

Pittersberg.Drei Tage lang hat der SC Kreith/Pittersberg mit Vorsitzendem Hans Zimmermann und treuer Führungsmannschaft an der Spitze sein Alter von 50 Jahren gefeiert. Der vergangene Sonntag mit Musikkapelle, Festzug und Fahnen war der Höhepunkt. Bei vollem Festzelt wurde der Jubiläumsgottesdienst gefeiert und der kirchliche Segen gespendet.

Die Jugend des Vereins mit Freunden aus der Umgebung kam am vergangenen Freitag bei „90’s meets Malle“ mit DJ Hanika auf ihre Kosten. Bei dem Fußball-Jugendturnier am Samstagvormittag zeigte der Nachwuchs, was er kann. Ein weiterer Lichtblick des Jubiläums war das Benefiz-Fußballspiel einer Auswahl von Kreith/Pittersberg, zusammengestellt von Trainer Andreas Betz, gegen eine Promi-Mannschaft der BR-Sternstunden unter Trainer Bernd Heinisch. Der Jubelverein verlor dabei zwar mit 12:4 Toren, aber geschätzte 1000 Euro kamen über Eintrittsgelder sowie Spenden zusammen, die nun bedürftigen Kindern über die Organisation von Sternstunden zugutekommen.

Moderiert wurde das Jubiläumsspiel von Evi Bauer vom BR zusammen mit Allrounder Fabian Borkner. Am Ende waren sich alle einig: Ein einmaliges Erlebnis, obwohl das Wetter den Anpfiff nach hinter verschoben hatte. Der Mannschaftsleistung des SC Kreith-Pittersberg wurde von den Promis aus ganz Bayern fußballerischer Respekt sowie Anerkennung gezollt.

Der Sport verbindet

  • Predigt:

    Pfarrer Herbert Grosser sprach, dass sowohl die Kirche als auch der Sport von Menschen geprägt sind. Ohne Leistung sei menschliches Leben nicht möglich, dies fange in der Schule schon an. Gott habe uns alle Talente mit ins Leben gegeben, auch im sportlichen Bereich.

  • Geselligkeit:

    Bei einer Umfrage hat sich laut Pfarrer Herbert Grosser herausgestellt, dass über 50 Prozent der Bevölkerung wegen der Gemeinschaft bei einem Verein ist. Wie in der Kirche zähle hier das Füreinander – und nicht das Gegeneinander.

  • Vorbildfunktion:

    Der Sport sei für die Kirche in diesem Bereich Vorbild im besten Sinne, sagte Pfarrer Grosser weiter. Er habe spielerische Elemente, die Freude am Leben einbringen. Der Mannschaftsgeist sowie die Kameradschaft werden laut Pfarrer gefördert und der Vereinssport vermittelt, dass es im menschlichen Leben auch immer um Leistung geht.

  • Dank:

    „Wir sollten dankbare Menschen sein“, sagte der Pfarrer.

Am Sonntag lachte schon früh die Sonne durch die Wolken hindurch, der Festzug stellte sich in der Ortsmitte an der Marienkapelle zum Marsch ins Festzelt auf. Die Blaskapelle „Blechrauschen“ führte mit schwungvoller Marschmusik und Vorsitzendem Hans Zimmermann den Zug an, mit dabei waren die dritte Bürgermeisterin der Stadt Schwandorf, Martina Engelhardt-Kopf, sowie der zweite Bürgermeister der Gemeinde Ebermannsdorf Michael Götz und weitere Stadträte. Die Pittersberger Böllerschützen ließen es dabei wieder einmal aus Anlass des Festtages krachen.

Im Festzelt wurde zusammen mit der Blaskapelle eine eigens dafür zusammengestellte Messe gesungen, zum Beispiel wurde der Choral „Salzburger Weise“ gesungen. Alle Festgäste stimmten in die Lieder mit ein. Pfarrer Herbert Grosser verstand es, schon zu Beginn den Jubelverein und die Gläubigen einzubinden. Bei einem weltlichen Fest gehört auch die Kirche sowie der Glaube an Gott dazu. Er dankte dem Schöpfer für 50 Jahre Begleitung.

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