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Sicherheit

Die Aufklärungsquoten sind hoch

Die Polizei ist mit den Zahlen in der VG Schwarzenfeld zufrieden: Den Beamten gelang es, über 70 Prozent der Fälle zu lösen.
Von Max Schmid

Bürgermeister Hans Prechtl aus Stulln, Polizeihauptkommissar Stefan Weinberger und seine Kollegin Sabine Roidl, Katrin Schwarz und Lena Baumeister von der Verwaltungsgemeinschaft sowie die Bürgermeister Hans Gradl aus Schwarzach und Manfred Rodde aus Schwarzenfeld Foto: smx
Bürgermeister Hans Prechtl aus Stulln, Polizeihauptkommissar Stefan Weinberger und seine Kollegin Sabine Roidl, Katrin Schwarz und Lena Baumeister von der Verwaltungsgemeinschaft sowie die Bürgermeister Hans Gradl aus Schwarzach und Manfred Rodde aus Schwarzenfeld Foto: smx

Schwarzenfeld.Am Sicherheitsgespräch nahmen die drei Bürgermeister Manfred Rodde, Hans Gradl und Hans Prechtl sowie Geschäftsstellenleiterin Katrin Schwarz und ihre neue Vertreterin Lena Baumeister teil. Das Gespräch war zugleich der Antrittsbesuch der neuen Dienststellenleiterin der Polizeiinspektion Nabburg, Sabine Roidl. Die Bilanz der Polizei fiel dank hoher Aufklärungsquoten positiv aus.

Mit der Übernahme des Dienststellenleiterpostens sei sie nun wieder näher am Bürger, sagte Roidl, nachdem sie früher als Kommissariatsleiterin bei der Kriminalpolizei in Regensburg ihren Dienst verrichtet habe. Polizeihauptkommissar (PHK) Stefan Weinberger informierte dann ausführlich über die einzelnen Delikte, die sich in den drei Gemeinden im vergangenen Jahr ereignet haben. In Schwarzach bei Nabburg gab es 2018 insgesamt 21 Straftaten, von denen 16 (76,2 Prozent) aufgeklärt werden konnten. Bei der Straßenkriminalität sank die Zahl der Straftaten von vier in 2017 auf Null in 2018. Angestiegen sind jedoch die Diebstähle von drei auf sechs, im Bereich von Rauschgift und Betäubungsmittel habe es drei Delikte gegeben, sagte Weinberger.

Die höchste Quote erzielten die Beamten in Stulln

Von insgesamt 35 Straftaten im Bereich der Gemeinde Stulln konnte die Polizei 27 Taten (77,14 Prozent) aufklären. Stulln liegt damit auf Platz eins der Aufklärungsquote. Aber auch hier gab es 2018 fünf Straftaten im Bereich von Rauschgift. 2017 wurden hier keine Delikte verzeichnet. Jeweils rückläufig waren Taten im Bereich der Straßenkriminalität (von fünf auf zwei), der Dienstähle (von 13 auf zehn).

Zudem verzeichnete die Polizeiinspektion Nabburg im Bereich der Gemeinde Stulln einen Diebstahl auf einem Kfz, fünf Sachbeschädigungen und einen Fahrraddiebstahl. Weinberger lobte die Organisatoren des Stullner Faschingszugs, bis auf ein Vorkommnis seien der Umzug und die anschließende Party vorbildlich abgelaufen.

Spitzenreiter bei der Anzahl der Straftaten war der Markt Schwarzenfeld. Hier wurden im vergangenen Jahr 208 Vergehen verzeichnet, die Aufklärungsquote lag bei 151 Fällen (72,95 Prozent). Die Zahl der Diebstähle hat sich von 56 auf 67 erhöht. Die Ladendienstähle stiegen von fünf auf 13 Taten an. Weinberger berichtete auch von drei Fällen von Gewaltkriminalität. Darunter war ein Fall von gefährliche Körperverletzung. Außerdem gab es 31 Fällen von Straßenkriminalität. Zudem wurden 13 Fahrräder gestohlen. 2017 waren es elf gewesen.

Die Polizei verzeichnete außerdem fünf Verstöße gegen das Ausländergesetz und einen PKW-Diebstahl vom Ausstellungsgelände eines Autohauses. Rückläufige Zahlen gab es im Bereich von Sachbeschädigungen (von 31 auf 19 ) und Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz (von 28 auf 24). Weinberger informierte die Gemeindeoberhäupter der VG zudem, dass es im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Nabburg elf bekannte Reichsbürger gebe.

Die Zahl der Unfälle ist gesunken

Sabine Roidl berichtete von Rückgang der Zahlen im Bereich der Straßenverkehrsdelikte auf 999 Fälle. 2018 habe es keinen tödlichen Unfall gegeben, was Roidl als erfreulich wertete. Auch die Zahl der alkoholbedingten Unfälle sei von 16 auf 12 zurückgegangen. Positiv bewertete sie, dass junge Leute bei Discobesucher immer öfter Fahrgemeinschaften bilden.

Ihre Aussage zu Alkoholfahrten war klar: Bei Auffälligkeiten werde ohne Wenn und Aber kontrolliert. Nachdem die Zahl der Fahrradunfälle von neun auf 21 angestiegen sei, werde die Polizei heuer verstärkt Radfahrer kontrollieren, aber auch Präventionsveranstaltungen durchführen.

Erhöht haben sich laut Roidl auch die Zahlen bei den Wildunfällen, die immer gemeldet werden müssen, und die Anzahl der „Handyanzeigen“ sei von 50 auf 79 angestiegen. Sie appellierte deshalb an die Autofahrer, Freisprecheinrichtungen zu benutzen.

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