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Votum

Die CSU beweist Geschlossenheit

Die Delegierten schicken den amtierenden Schwandorfer Landrat Thomas Ebeling mit einem klaren Votum erneut in den Wahlkampf.
Von Rudolf Hirsch

Der CSU-Kreisverband schickt den amtierenden Landrat Thomas Ebeling erneut ins Rennen. Kreisvorsitzender Alexander Flierl (Zweiter von rechts) und Fraktionsvorsitzende Martina Englhardt-Kopf (rechts) gratulierten zu dem deutlichen Votum. Auch Ehefrau Sina Just (links) freut sich.  Foto: Rudolf Hirsch
Der CSU-Kreisverband schickt den amtierenden Landrat Thomas Ebeling erneut ins Rennen. Kreisvorsitzender Alexander Flierl (Zweiter von rechts) und Fraktionsvorsitzende Martina Englhardt-Kopf (rechts) gratulierten zu dem deutlichen Votum. Auch Ehefrau Sina Just (links) freut sich. Foto: Rudolf Hirsch

Schwarzenfeld.Landrat Thomas Ebeling sprach von einer beeindruckenden Bilanz und freute sich, „dass wir gemeinsam so viel für den Landkreis erreicht haben“. Die Delegierten des CSU-Kreisverbandes honorierten diese Leistung und kürten Thomas Ebeling am Donnerstag in der Miesberg-Gaststätte mit fast 98 Prozent der Stimmen erneut zum Landratskandidaten für die Kommunalwahlen am 15. März 2020.

CSU-Kreisvorsitzender Alexander Flierl schwörte die Parteifreunde auf den Wahlkampf und den Kandidaten ein. „Auf die Landkreisspitze kommt es an“, ist der Landtagsabgeordnete überzeugt. Flierl bescheinigte dem Landrat eine „verlässliche Politik“ und zeigte sich überzeugt: „Dass der Landkreis Schwandorf so gut dasteht, ist kein Zufall“. Die positive Entwicklung trage die Handschrift von Thomas Ebeling. Er habe die Potenziale der Landkreisbevölkerung genutzt und bei seinen Entscheidungen alle Regionen mitgenommen.

Dort, wo es hakt, sei der Landrat auch bereit, „dicke Bretter“ zu bohren, so der Kreisvorsitzende. Er nannte als Beispiele den Breitbandausbau und die Vernetzung des öffentlichen Personennahverkehrs. Alexander Flierl erkennt einen „klaren Auftrag der Bürger an die CSU“, diese Politik zum Wohle des Landkreises fortzuführen. Auch die Vorsitzende der CSU-Kreistagsfraktion, Martina Englhardt-Kopf, bescheinigte dem 43-jährigen „eine hervorragende Arbeit“. „Wir werden die Erfolgsgeschichte weiterschreiben“.

Schuldenabbau realisiert

Diese „Erfolgsgeschichte“ bilanzierte der Landrat in einer Präsentation. Er hob die erfolgreiche Wirtschaftspolitik und ständige steigenden Gewerbesteuereinnahmen hervor und wies auf sinkende Arbeitslosenzahlen und eine steigende Zahl von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen hin. Auch sein Versprechen, kontinuierlich Schulden abzubauen, habe er eingelöst, so der Landrat. Die Senkung der Kreisumlage entlaste die Gemeinden und ermögliche ihnen, stärker zu investieren. Auch der Landkreis investiere kräftig, vor allem in Bildung. In den Ausbau der Schulen fließen heuer 11,5 Millionen Euro kosten.

Die Abstimmung

  • Ergebnis:

    142 Delegierte stimmten am Donnerstag über den Landratskandidaten der CSU ab. Der einzige Vorschlag hieß Thomas Ebeling. Auf ihn entfielen 139 Ja- und drei Neinstimmen. Damit wurde der Landrat mit 97,98 Prozent der Delegiertenstimmen erneut zum Landratskandidaten gekürt.

  • Wahl:

    Thomas Ebeling hatte 2014 mit 51 Prozent knapp gegen Marianne Schieder (SPD) gewonnen.

Thema „Breitbandausbau“. Alle 33 Gemeinden profitierten von den Fördertöpfen, 18 von ihnen auch vom „Landkreisprogramm“. 2802 Anwesen fielen unter die „Wirtschaftlichkeitslücke“ und profitierten nun von den Förderprogrammen des Bundes, des Freistaates, des Landkreis und der Kommunen, so der Landrat. Um sie zu erreichen, müssten 1300 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 500 Kilometer Gräben ausgehoben werden. Die Kosten von 54 Millionen Euro teilen sich der Bund (27 Millionen), der Freistaat Bayern (17,4 Millionen), der Landkreis (1,5 Millionen) und die Kommunen (8,1 Millionen). Der Landrat kündigte ferner den Ausbau der Mobilfunknetze an und erwartet noch in diesem Jahr „deutliche Verbesserungen“.

Fremdenverkehr legt zu

Positive Signale erkennt Thomas Ebeling auch im Fremdenverkehr. „Unsere Region ist bei den Urlaubern zu einem Begriff geworden“, betonte der Landrat und berief sich auf steigende Übernachtungszahlen. Als weiteren Schwerpunkt nannte der Landkreis-Chef die Bildung: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Schulen fit zu machen für die Zukunft“. Auch der „Öffentliche Personennahverkehr“ stehe beim Landkreis auf der Prioritätenliste ganz oben. Der Landrat erwähnte die elektronische Fahrplan-Auskunft und die Ausgabe im Taschenformat und pries das neue Konzept des Anrufbusses „Fahr mit“ an.

Auch beim Klima- und Umweltschutz gehe der Landkreis mit gutem Beispiel voran, so Ebeling. Die Liegenschaften würden energetisch saniert und die Dächer mit Solarmodulen bestückt. Der Landschaftpflegeverband und der Naturparkverein seien um Artenvielfalt bemüht. Der Landrat will weiter Bürgernähe praktizieren. „Wer mich persönlich sprechen will, den ruf ich zurück“, versprach Ebeling.

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