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Kommunalpolitik

Die CSU-Liste in Neunburg steht

Der Ortsverband der CSU-Ortsverband Neunburg hat 20 Kandidaten für die Kommunalwahl festgelegt. Die Liste ist bunt gemischt.
Von Helga Probst

Landrat Thomas Ebeling (r.) und Bürgermeister Martin Birner (l.) freuen sich mit den Kandidaten der CSU Stadtratsliste auf den Wahlkampf. Foto: H. Probst
Landrat Thomas Ebeling (r.) und Bürgermeister Martin Birner (l.) freuen sich mit den Kandidaten der CSU Stadtratsliste auf den Wahlkampf. Foto: H. Probst

Neunburg v. Wald.Mit 20 Kandidaten startet der CSU-Ortsverband Neunburg/Seebarn in den Wahlkampf um möglichst viele Sitze im Stadtrat. Auf der Liste ist jedes Alter vertreten. Der Bürgermeisterkandidat Martin Birner ist bereits gekürt.

Am Freitag ging die zweite Stadtversammlung zur Wahl der Bewerber für den Stadtrat reibungslos im Gasthaus Sporrer über die Bühne. 45 Mitglieder und Gäste waren gekommen, 33 davon waren wahlberechtigt. Die Leitung lag in den bewährten Händen von Otto Birner.

„Wir haben uns monatelang zusammengesetzt, um geeignete Kandidaten zu finden.“

CSU-Ortsvorsitzender Thomas Albang

Gut vorbereitet präsentierte Ortsvorsitzender Thomas Albang eine komplette Liste mit 20 Kandidaten und drei Ersatzkandidaten. Mit dabei sind sechs Frauen, alle von jung bis erfahren gut gemischt. „Wir haben uns monatelang zusammengesetzt, um geeignete Kandidaten zu finden“, bedankte sich Albang bei allen, die sich mitbemüht haben. Er sei mit Bürgermeister Martin Birner viel unterwegs gewesen und sei stolz auf das Ergebnis. Neben den bekannten Stadträten standen da Bürger, die sich im Beruf und auch bei vielen Vereinen über das normale Maß hinaus engagieren. Die Frauen und Männer auf der Liste stellten sich kurz persönlich vor und versicherten, dass sie sich als Stadträte für ihre Heimat einsetzen wollen.

Votum überwiegend einstimmig

Die Wahlgänge klappten sofort, und alle Bewerber wurden überwiegend mit den gesamten 33 Stimmen gewählt. Auch mit der Reihenfolge der Kandidaten waren die Versammelten einverstanden. Großes Lob erhielt der Ortsvorsitzende, weil er sich mit dem letzten Platz auf der Liste begnügte. „Martin Birner geht voraus, und ich schiebe von hinten an“, erklärte er seine Entscheidung, den Letzten zu machen. „Die Wahl wird eine Personenwahl. Die Leute wählen ihre Favoriten“, war Albang überzeugt.

Lokalpolitik

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„In Neunburg ist die Welt noch in Ordnung“, sagte Landrat Thomas Ebeling, und spielte damit auf die 100 Prozent an, mit denen Martin Birner als Bürgermeisterkandidat nominiert worden ist. In Neunburg sei viel vorangebracht worden und die Stadt habe sich prächtig entwickelt. Das Landratsamt habe dabei unterstützt und es herrsche eine enge Zusammenarbeit. „Martin Birner geht mit wehenden Fahnen voraus, aber alleine kann er es nicht schaffen“, lobte der Landrat das Stadtoberhaupt. Deshalb brauche er wieder einen starken Stadtrat hinter sich, hoffte er, dass ganz viele CSU Stadträte einen Stuhl im Rathaus gewinnen.

Die CSU-Liste

  • Kandidaten:

    1. Martin Birner, 2. Margit Reichl, 3. Alexander Trinkmann, 4. Verena Binder, 5. Harald Klatzka, 6. Andrea Troidl, 7. Christoph von Wenz, 8. Alexander Winter, 9. Bernhard Lober, 10. Georg Schmid, 11. Heiko Mutschka, 12. Maximilian Lang, 13. Florian Guha, 14. Christoph Steffens, 15. Lucie Fischer, 16. Karl Wilhelm, 17. Ulrike Danner, 18. Michael Bindl, 19. Gaby Irlbacher, 20. Thomas Albang

  • Ersatzkandidaten:

    1. Peter Roith, 2. Kathi Niegel, 3. Patricia Jobst

Mit Lob und Respekt honorierte Ebeling den Mut von Thomas Albang, auf dem letzten Listenplatz zu kandidieren. „Der Wähler wird das sicher honorieren“, war sich der Landrat sicher. Er warb um Kandidaten für die Kreistagsliste und bat darum, ihn wieder zu wählen, damit die erfolgreiche Zusammenarbeit weitergeführt werden könne. „Ich freue mich auf einen guten Wahlkampf, den wir wieder gemeinsam bestreiten werden“, sagte er.

Auf den Wahlkampf freut sich auch Alexander Trinkmann. Der Fraktionssprecher gratulierte den Nominierten und bewertete die Liste als hervorragend. „Es ist alles vertreten: Frauen und Männer, Jung und Alt und Stadt und Land“, zählte er auf.

Bürgermeister will Weichen für die Zukunft stellen

Herzlichen Dank sagte Martin Birner allen, die sich zur Verfügung gestellt haben. Es sei bemerkenswert, dass sich die Kandidaten neben Familie und Beruf jetzt auch noch ehrenamtlich als Stadträte aufstellen lassen. „In Neunburg passt es“, belegte er den Zuzug vieler junger Familien. Mit einer starken Fraktion hinter ihm sei dieses fruchtbare Umfeld geschaffen worden und so wolle er mit der neuen Mannschaft, die am 15. März aufgestellt werde, weiterarbeiten. „Wir müssen die Weichen für die Zukunft stellen“, erinnerte der Bürgermeister an das gute Verhältnis in der Fraktion und im Stadtrat. „Unser Landrat ist ein ,Pfundskerl’ und sehr bürgernah“, dankte er für die Unterstützung und den engen Austausch bei vielen Projekten. „Mit Freude werde ich die nächsten Monate anpacken“, blickte Birner auf den Wahlkampf voraus.

Alles rund um die Kommunalwahl im Landkreis Schwandorf finden Sie hier.

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