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Feuerwehr

Die FFW absolvierte 475 Einsätze

54 Männer und elf Frauen der FFW Nittenau leisteten anno 2017 aktiven Dienst. Es fielen 1142 Einsatzstunden an.
Von Daniela Lanzl

  • Zahlreiche Mitglieder wurden für langjährigen aktiven Dienst geehrt. Foto: Lanzl
  • Der Verein ehrte einige Mitglieder.
  • Anton Eder wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Nittenau. Nittenau. So viele Mitglieder wie derzeit, nämlich 421, hatte die FFW noch nie: Das wurde bei der Jahreshauptversammlung in der Hotelgaststätte Pirzer deutlich. Vorsitzender Andreas Weidmüller sprach in seinem Rechenschaftsbericht davon, dass der Mitgliederstand im Jahr 2017 – ausgehend von 407 – um 14 gestiegen sei. Davon sind 65 aktive Mitglieder, 57 passiv, 264 fördernde und 35 Jugendliche Mitglieder. Besonders auf die hohe Anzahl Jugendlicher sei man sehr stolz.

2017 wurden 13 Versammlungen abgehalten, 17 Geburtstage, 12 Feuerwehrfeste und sonstige Feste besucht und 15 eigene Veranstaltungen abgehalten. Das 150-jährige Bestehen wurde im Juli mit einem dreitägigen Fest der Superlative gefeiert.

Zahlreiche Termine

Da aufgrund der hohen Mitgliederzahl die Anzahl von Geburtstags- und Beerdigungsterminen zu hoch werden droht, gab Vorsitzender Andreas Weidmüller eine Änderung hierzu bekannt. Zu Geburtstagen soll gegangen werden, wenn das Mitglied 25 Jahre aktiven Dienst geleistet hat bzw. zwölf Jahre in der Vorstandschaft war.

In seinem Rechenschaftsbericht sprach Kommandant Michael Kerkez davon, dass das Jahr 2017 von einer Vielzahl von Routineeinsätzen geprägt war. 475 Einsätze wurden 2017 bewältigt. Dabei wurden 1142 Einsatzstunden geleistet. Darunter waren elf Brände, 49 technische Hilfeleistungen, 357 First Responder Einsätze, 24 Sicherheitswachen und freiwillige Tätigkeiten und 34 Fehlalarmierungen. Zum 31. Dezember leisteten 54 Männer und elf Frauen aktiven Dienst. Derzeit verfügt die Feuerwehr über sechs Zugführer, neun Gruppenführer, 27 ausgebildete Atemschutzträger, 13 Maschinisten. Eines der wichtigsten Themen ist Tagesalarmsicherheit wochentags. Im Durchschnitt standen bei den Einsätzen in diesem Zeitraum ca. 14 Aktive zur Verfügung. Das Thema Tagesalarmsicherheit wird mittel- und langfristig zu einem großen Problem werden. Seinen Dank richtete der Kommandant an die Unternehmen, die ein Ausrücken während der Arbeitszeit ermöglichen. Auch die Ausbildung wird kontinuierlich weitergeführt. Im abgelaufenen Jahr standen für die Aktiven 63 theoretische bzw. praktische Ausbildungsveranstaltungen auf dem Programm. Im Schnitt hatte jeder Aktive zwischen 100 und 150 Stunden Ausbildung zu absolvieren.

Ehrungen

  • Silbernes Ehrenkreuz:

    Petra Rauch, Liane Götzer, Dajana Zoller, Andreas Weidmüller

  • Goldenes Ehrenkreuz:

    Peter Fünffinger, Josef Seebauer

  • Neues Ehrenmitglied:

    Anton Eder

  • Eine besondere Ehrung

    erhielt Stefan Pöllinger für jahrelange Tätigkeit.

  • 25 Jahre Mitgliedschaft:

    Bernhard Fürst, Sabine Götzer, Alexander Götzer, Berthold Schreiner, Stephan Hochmuth, Rosemarie Hochmuth, Michaela Banse, Nicole Lanzl, Angelika Schmidbauer

  • 40 Jahre:

    Peter Fünffinger, Helmut Riedl, Josef Seebauer, Julius Schmatz, Günter Kohler, Emil Gleixner

Neben der Standortausbildung absolvierten eine Reihe von Kameraden weiterführende Lehrgänge: Stefan Bohn (Atemschutzgeräteträger); Stefan Pöllinger, Tobias Fünffinger und Stefan Bohn (Träger für Chemikalien Schutzanzüge); Dominik Brandl, Sebastian Roth und Kevin Teutsch (Maschinist für Löschfahrzeuge); Stefan Bohn, Lea Jehl, Valentin Weiherer, Michael Zäch und Stefan Pöllinger (Sprechfunker); Dominik Brandl und Florian Frummet (Maschinisten für Drehleiter); acht Atemschutzgeräteträger besuchten die Übungsanlage der FFW Neumarkt.

Überstrahlt wurde das Jahr von zwei Großereignissen: dem 150-jährigen Gründungsfest und der Indienststellung der neuen Drehleiter. Im Juni konnte die neue DLK 23/12 beim Hersteller in Karlsruhe in Empfang genommen werden. Jugendwart Markus Hochmuth berichtete von zahlreichen Aktivitäten der Jugendgruppe.

Lob für Jugendarbeit

In seinem Grußwort lobte stellvertretender Landrat Jakob Scharf die Feuerwehr Nittenau für ihre gute Jugendarbeit. „Nittenau braucht keine Angst vor der Zukunft zu haben“, sagte er. Ehrenamt gebe es in vielen Bereichen, aber gerade bei der Feuerwehr wisse man nie, wann man ausrücken muss.

1. Bürgermeister Karl Bley lobte die guten Schulungen und die Professionalität der Feuerwehr. Er sagte, er sei beruhigt, so eine Feuerwehr im Stadtgebiet zu haben, vor deren Arbeit er großen Respekt habe. Den Jugendwarten dankte er für ihre tolle Arbeit im den jungen Leuten, die sicherlich nicht immer leicht sei.

Kreisbrandinspektor Thomas Schmidt hatte nur lobende Worte für die Wehr, da es in Nittenau nie etwas Negatives zu sagen gebe. „Man muss nur loben“, sagte er. Die Feuerwehr der Stadt Nittenau sei der „Pfeiler der Sicherheit im südlichen Landkreis.“ (tlz)

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