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Dorferneuerung

Die Flurneuordnung schreitet weiter voran

Der endgültige Wege- und Gewässerplan wurde vorgestellt. Der Vorstand genehmigte die Maßnahmen.
Von Randolf Alesch

In „Ober-Erzhäuser“ soll auf der rechten Seite entlang der Staatsstraße ein rund 380 m langer neuer Fußweg entstehen, der die „Alte Straße“ mit dem ehemaligen Gasthof Pöll verbindet. Foto: Randolf Alesch
In „Ober-Erzhäuser“ soll auf der rechten Seite entlang der Staatsstraße ein rund 380 m langer neuer Fußweg entstehen, der die „Alte Straße“ mit dem ehemaligen Gasthof Pöll verbindet. Foto: Randolf Alesch

Bodenwöhr.Hauptthema der letzten Vorstandschaftssitzung zur Flurneuordnung und Dorferneuerung war die Vorstellung des endgültigen Wege- und Gewässerplans, welcher nach einigen Erläuterungen genehmigt wurde. Dabei soll unter anderem der Grasenbach und der Pingartner Graben mäandert werden, um die Fließgeschwindigkeit zu reduzieren. Vor Einleitung des Oberflächenwassers in einen Bach werden Absetzbecken gebaut, in denen sich feine Partikel, wie Erde, Sand und auch Nährstoffe absetzen. Somit soll diese Maßnahme zur Verringerung der Blaualgenentwicklung im Hammersee beitragen.

Das „Mäandern“ der Bäche und der Bau von Absetzbecken zählen zudem als ökologische Ausgleichsmaßnahmen, die für das Verfahren notwendig sind. Bei einem Anhörungsverfahren soll nun der fertige Plan mit den Trägern öffentlicher Belange beraten werden. Erörtert wurde auch der Vorentwurf des neuen 380 Meter langen Fußweges, der vom Ende der „Alten Straße“ bis zum ehemaligen Gasthof Pöll führt.

Dorferneuerung

  • Kosten:

    Nach groben Berechnungen werden für die Dorferneuerung ca. 2,2 Millionen Euro und die Flurneuordnung ca. 2,5 Millionen Euro veranschlagt.

  • Versammlungen:

    Ende des Jahres ist Teilnehmerversammlung; 2020 wird die Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft neu gewählt. Nähere Erläuterungen dazu werden in der Teilnehmerversammlung Ende des Jahres gegeben.

Zusätzlich angeregt wurde, beim Gasthof Pöll ein Bushäuschen aufzustellen. Manfred Mikuta vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) nahm die Idee auf, um sie zu prüfen. Der Plan soll nun mit den Behörden abgestimmt und als weitere Dorferneuerungsmaßnahme umgesetzt werden. Ebenfalls soll der Spielplatz auf dem Kapellenplatz in Windmais realisiert werden. Dafür erstellt das Büro landimpuls derzeit einen Detailplan, welcher der Öffentlichkeit demnächst vor Ort vorgestellt wird.

Die neue Unterführung in Erzhäuser, die die alte Bahnbrücke ersetzte, konnte in den letzten Tagen nach einigen Nachbesserungsarbeiten endgültig fertiggestellt werden, so dass auch die Sperrung für die Radfahrer zwischenzeitlich aufgehoben werden konnte. Die endgültige Abnahme mit der Baufirma wird demnächst folgen.

Um den Verkehr auf dem „Mühlweg“ bei der Ortseinfahrt nach Windmais aus Richtung Pechmühle zu beruhigen und hierfür notwendige bauliche Maßnahmen zu erörtern, findet am 8. Oktober, 14 Uhr, eine örtliche Verkehrsschau mit dem Büro landimpuls, dem ALE, der Polizei, der Vorstandschaft und den interessierten Anliegern statt. Gleichzeitig soll auch die Beschilderung der „Alten Straße“ besprochen werden, um auch dort den Verkehr zu regulieren.

Ende des Jahres ist eine weitere Teilnehmerversammlung für alle Bürger im Gasthof Jacob geplant. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Manfred Mikuta informierte zudem über die zu erwartenden Kosten der geplanten Maßnahmen. Weiter wies er darauf hin, dass im Jahr 2020 die Neuwahl der Vorstandschaft für die kommenden sechs Jahre ansteht.

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