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Region Schwandorf
Mittwoch, 26. September 2018 14° 1

Brauchtum

Die Narren reinigten ihre Portemonnaies

Nach der fünften Jahreszeit soll frisches Geld in die leeren Börsen der Fischbacher Faschingsfreunde fließen.

Die Narren hoffen, dass sich ihre Geldbeutel wieder füllen. Foto: Archiv/Rieke
Die Narren hoffen, dass sich ihre Geldbeutel wieder füllen. Foto: Archiv/Rieke

Fischbach.Ein großes Problem der fünften Jahreszeit macht sich erst hinterher bemerkbar: Sie kostet einigen Narren richtig viel Geld. An die 15 Mitglieder der Fischbacher Faschingsgesellschaft „D’Rummlfelser“ versammelten sich deshalb vor dem Gasthaus „Zur Sonne“ in Brunn zum traditionellen Geldbeutelwaschen. Präsident Roland Vogl äußerte dabei den Wunsch, dass sich die Portemonnais wieder möglichst schnell füllen mögen.

Eine Besonderheit ist in Fischbach auch das sogenannte „Oaschboussn“. Hierzu wird ein Holzbrett auf den Hintern einer bereitwillig mitmachenden Dame gelegt, die darauf drei Schläge mit einem Schlegel über sich ergehen lassen muss. Der Sage nach sollen so die bösen Geister ausgetrieben werden. Präsident Vogl zog im Gespräch mit unserem Medienhaus eine äußerst positive Bilanz der nun zu Ende gegangenen närrischen Zeit. „Es war eine wunderbare Session. Alle Beteiligten waren rundum glücklich und zufrieden.“ Mit dem Wetter beim Gaudiwurm hätten die Fischbacher großes Glück gehabt. Nun beginnen laut Vogl schon die Planungen für die nächste Session, denn „nach dem Fasching ist vor dem Fasching“. Mehrere Kandidaten für die Regentschaft der Faschingsgesellschaft hätten sich schon gemeldet, so dass der Präsident die Qual der Wahl hat. (ph)

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