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Kommunalwahl

Die ÖDP will Fraktionsstärke erreichen

Dazu muss die Umwelt-Partei auf drei Stadtratssitze kommen. Eine Schwandorfer Stadtbau soll geschaffen werden, fordert die Partei.
Von Rudolf Hirsch

Die ÖDP nominierte ihre Bewerber für die Stadtratswahlen. Spitzenkandidat ist Kreisvorsitzender und Stadtrat Alfred Damm (sitzend Dritter von links).  Foto: Rudolf Hirsch
Die ÖDP nominierte ihre Bewerber für die Stadtratswahlen. Spitzenkandidat ist Kreisvorsitzender und Stadtrat Alfred Damm (sitzend Dritter von links). Foto: Rudolf Hirsch

Schwandorf.„Mit gutem Gewissen für die Stadt Schwandorf“. Unter diesem Motto startet die „Ökologisch-Demokratische Partei“ in den Wahlkampf. Bei der Nominierungsversammlung in der Vereinsgaststätte der Eichhornschützen nannte Spitzenkandidat Alfred Damm das Ziel für die anstehenden Kommunalwahlen: „Wir wollen Fraktionsstärke erlangen“. Statt bisher zwei sollen mindestens drei ÖDP-Vertreter in den Schwandorfer Stadtrat einziehen.

Alfred Damm nennt gute Gründe für ein erfolgreiches Abschneiden: „Wir sind die Partei der Bürger- und Volksbegehren“. Er macht sich für das Format des „Ratsbegehrens“ stark.

„Tempo 30“ auf allen Straßen

Die Umweltpartei spricht sich für die Gründung einer Schwandorfer-Stadtbau zur Schaffung von günstigem Wohnraum, von Stadtwerken für die Energieversorgung und einer Bürgerenergiegenossenschaft nach dem Vorbild der BEMO in Nabburg aus. Schnelles Internet mit mindestens 50 MB zählt Alfred Damm zu einem Kriterium der Daseinsvorsorge. Ambulant betreute Wohngemeinschaften als Außenstellen des Elisabethenheims sollten Wohnen im Alter in gewohnter Umgebung erleichtern.

Die Liste

  • Angebot:

    Spitzenkandidat Alfred Damm spricht von einer „sehr guten Liste“ und ist der Meinung: „Mit unseren Kandidaten bieten wir den Wählern der Stadt Schwandorf eine Mischung aus allen Alters- und Berufsschichten“. Die Bewerber würden sich in vielfältiger Weise in der gesellschaftliche Leben der Stadt einbringen.

  • Reserve:

    Als Ersatzkandidaten stehen Christina Kuhn, Michael Stangl, Amelie Sailer, Mario Sauvageoll und Klaus Klatt in Bereitschaft.

  • Kreistag:

    Die Kandidaten wird die ÖDP am 8. Januar um 19 Uhr wieder in der Vereinsgaststätte der Eichhornschützen Kronstetten in Schwandorf nominieren.

„Tempo 30 einheitlich auf allen Wohnstraßen“, lautet eine weitere ÖDP-Forderung. Dem „gelungenen Ausbau“ der Friedrich-Ebert-Straße sollte die Stadt jetzt den Beschluss zur Ausweisung einer Fußgängerzone folgen lassen. Das Ziel, den Durchgangsverkehr aus der Innenstadt herauszuhalten, lasse sich anders offensichtlich nicht verwirklichen, wie die Entwicklung seit der Öffnung zeige.

Die ÖDP lehnt eine weitere Erhöhung der Verbrennungsmenge im Müllkraftwerk ab. „Schwandorf soll nicht die Müllhauptstadt Bayerns werden“, gibt Alfred Damm zu verstehen. Kritisch äußert er sich zu den Plänen für das interkommunale Gewerbegebiet mit Wackersdorf und Steinberg am See.

Rodung ein falscher Weg

Die Rodung von vielen Hektar Wald an der Steinberger Straße neben dem Naturschutzgebiet Hirtlohweiher zugunsten von Gewerbeansiedlungen hält der ÖDP-Stadtrat für den falschen Weg.

Die Kandidatenliste: 1. Alfred Damm (56, Handelsvertreter), 2. Anneliese Brock (65, Lehrerin), 3. Jochen Surel (52, Landschaftsgärtner), 4. Wolfgang Meischner (65, Verwaltungsbeamter), 5. Inge Stieber-Jehl (52, Angestellte), 6. Felix Sailer (25, Student), 7. Wolfgang Nowak (69, Rentner), 8. Gabriele Jokele (56, Wirtschaftsassistentin), 9. Paul Kastner (63, Mechaniker), 10. Rudolf Konhäuser (70, Rentner), 11. Angela Meischner (60, Krankenschwester), 12. Franz Pointl (68, Beamter), 13. Robert Fichtlscherer (64, Rentner), 14. Ilona Schnurrer (70, Rentnerin), 15. Erhard Sailer (64, Diplompädagoge), 16. Josef Karl (64, Angestellter), 17. Christine Gubo (58, Hausfrau), 18. Peter Schuierer (54, Berufsberater), 19. Jonas Brock (26, Student), 20. Karola Fichtlscherer (61, Pfarrsekretärin), 21. Helmut Kick (56, Diplom-Sozialpädagoge), 22. Maja Schantz (23, Studentin), 23. Herbert Hartwig (55, Schlosser), 24. Walburga Ferstl-Sailer (60, Fachlehrerin), 25. Roman Heid (50, Angestellter), 26. Martin Grabinger (28, Gärtner), 27. Maria Walter (58, Köchin), 28. Sigrid Heid (47, Grafikerin), 29. Thomas Pointl (41, Ingenieur), 30. Elisabeth Klatt (55, Augenoptikerin).

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