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Maidult

Die Party findet im Stehen statt

Der Auftakt zum Volksfest in Burglengenfeld ist gelungen. Viele Gäste feierten mit der Stimmungsband „Breznsalzer“.
Von Josef Schaller

  • Das „Big Splash“ gehört neben dem Autoscooter zu den beliebtesten Fahrgeschäften auf dem Festzelt. Das bunte Farbenspiel war beeindruckend. Ebenso die Fliehkräfte, die man im Gefühl der Sicherheit dabei zu spüren bekommt. Fotos: bjs
  • Angeführt von der Musikapelle St. Vitus unter der Leitung von Adolf Huttner, zogen die Burglengenfelder Vereine vom Marktplatz zum Festzelt am Georgi-Anger, wo Bürgermeister Thomas Gesche am Freitagabend die Maidult offiziell eröffnete.
  • Am Freitagabend um 19.03 Uhr verkündete Bürgermeister Thomas Gesche: „Ozapft is!“ Die Maidult 2018 war offiziell eröffnet. Es lag nicht nur an dem vorzüglichen Hopfensaft, dass es bei den meisten Festgästen im Bierzelt etwas länger wurde.
  • Dirndl und Lederhose sind wieder in, wie man am ersten Tag der Maidult feststellen konnte. Die Stimmung im Bierzelt war von der ersten Minute an fantastisch. Die Eröffnungsparty am Freitagabend fand überwiegend im Stehen statt.
  • Das Riesenrad wurde als Attraktion angekündigt. Am Freitagabend zumindest blieb der große Ansturm aus. Am Samstagnachmittag nutzten Familien mit Kinder das Fahrgeschäft. Aus 18 Metern Höhe hatte der Fahrgast einen tollen Blick.
  • Die Vereine versammelten sich am Freitag am Marktplatz, um zusammen als Festzug zum Georgi-Anger zu marschieren.
Auch die Musiker der Vitus-Kapelle hatten Durst.
Auch die Musiker der Vitus-Kapelle hatten Durst.

Burglengenfeld.Am Freitagabend um 19.03 Uhr verkündete Bürgermeister Thomas Gesche: „Ozapft is!“ Die Maidult 2018 war offiziell eröffnet. Für den Auftakt zu einem langen Festwochenende sorgte bereits eine Stunde vorher die Musikkapelle St. Vitus mit einem 30-minütigen Standkonzert auf dem Marktplatz. Burglengenfelder Vereine hatten sich dort für einen anschließenden Festzug zum Georgi-Anger versammelt. An einem mobilen Bierausschank der Schlossbrauerei Naabeck konnte man sich dabei bereits von der Qualität des sehr schmackhaften und, wie sich später herausstellen sollte, gut verträglichen Festtrunkes überzeugen.

Angebot wurde gut genutzt

Die Lichtervielfalt auf dem Festplatz war beeindruckend
Die Lichtervielfalt auf dem Festplatz war beeindruckend

Es lag nicht nur an dem vorzüglichen Hopfensaft, dass es bei den meisten Festgästen an diesem Abend im Bierzelt etwas länger dauerte. Die Schwandorfer Stimmungsband „Breznsalzer“ machte von Beginn an deutlich: Die Party findet im Stehen statt, nämlich auf den Bänken der Biertischgarnituren. Ihr erster Song „Die letzte Nacht der Welt“ diente auch gleich als Wegweiser, wo an diesem Abend die Reise hingehen sollte: Heute wird gefeiert, als gebe es kein Morgen mehr! Der Stundenzeiger der Uhr war schon weit fortgeschritten und näherte sich bereits der Tageswende, als, immer noch und bis in die hinterste Bankreihe, die Sitzgarnituren einer extremen Qualitätsprüfung unterzogen wurden. Wem das zu heftig war, der fand draußen vor dem Zelt im überdachten Biergarten ein ruhigeres Plätzchen, allerdings auch ein deutlich kühleres.

Viel los war auch auf dem Festplatz-Boulevard. Insbesondere Jugendliche nutzten am Freitagabend das vielseitige Angebot der Schausteller mit ihren Fahrgeschäften. Und der Autoscooter von Manuel Schneider war natürlich dabei wieder Mittel- und Anziehungspunkt. Schneider hat das Rahmenprogramm der Maidult organisiert.

Die „Breznsalzer“ sorgten zum Festauftakt für eine tolle Stimmung.
Die „Breznsalzer“ sorgten zum Festauftakt für eine tolle Stimmung.

Für alle, die gerne die Schwerkraft gegen die Fliehkraft austauschen wollten, war das „Big Splash“ die richtige Adresse. Allerdings nach der dritten Maß nicht unbedingt zu empfehlen, denn, wie jeder weiß, wirken die Fliehkräfte auch auf den Mageninhalt. Das Riesenrad, das als eine Hauptattraktion angekündigt worden war, stand zumindest am Freitagabend nicht im Mittelpunkt des Interesses der Festbesucher. Dafür schon eher am späten Samstagnachmittag, wo vor allem junge Familien mit ihren Kindern an der Kasse Schlange standen. Auch Halbwüchsige fanden es cool, von oben einen Blick über das Festgelände zu werfen. „Da kann man nicht meckern“, sagte der 13-jährige Michael. Seine Begleiterin Laura (15) war auch begeistert.

Auch die „Magic-Jump-Station“ war ein Anziehungspunkt für Eltern mit kleinen Kindern. Für drei Euro durften sie vier Minuten, von Seilen gesichert, auf einem Trampolin hoch hinaus. „Manche haben zu Beginn ein klein wenig Angst. Aber das geht schnell vorbei“, sagt die Schaustellerin.

Am Montag ist Familientag

Beim „Fabulous Las Vegas“ kann man sein Glück mit Losen versuchen. Auch eine Schießbude ist da. Das nötige Zielwasser wird in großen Krügen im Bierzelt angeboten. Natürlich gibt es auch heuer wieder Fahrgeschäfte für die ganz kleinen Festbesucher. Am Montag ist Familientag. Da können Kinder bis zu 14 Jahren in der Zeit von 13 bis 14 Uhr kostenlos geeignete Fahrgeschäfte wie Kinderkarussell und Schifferschaukel benutzen. Die Kinder des Don Bosco Kindergarten kommen bereits am Montagvormittag zu ihrem Dulterlebnis. Das kulinarische Angebot kann sich ebenfalls sehen lassen. Neben den gewohnten Bierzelt-Spezialitäten hat man auch die Wahl zwischen Langos, Crêpes, gegrillten Makrelen oder Wildbratwürsten.

Der erfolgreiche Dult-Start dürfte auch den letzten Zweifler überzeugt und dazu animiert haben, der Maidult einen Besuch abzustatten. Und der Wetterbericht verkündet nur gute Nachrichten.

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