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Erfolg

Die Reiterprüfung gemeistert

Die Anwärterinnen mussten für das Abzeichen nicht nur in der Praxis überzeugen. Der theoretische Teil verlangte einiges ab.

Fünf junge Reiterinnen meisterten die Reitabzeichenprüfung und überzeugten die beiden Richterinnen Gerda Schulz und Christine Irl. Foto: Kollerhof
Fünf junge Reiterinnen meisterten die Reitabzeichenprüfung und überzeugten die beiden Richterinnen Gerda Schulz und Christine Irl. Foto: Kollerhof

Neunburg.Strahlende Gesichter und beste Noten: Fünf junge Reiterinnen haben erfolgreich die Reitabzeichenprüfung auf dem Kollerhof abgelegt. Vier haben das Reitabzeichen Klasse fünf und eine Reiterin das der Klasse vier bestanden. Die Vorbereitung in Form von Dressur- und Springstunden sowie Unterrichtseinheiten in denen Reitlehre, Sicherheitsaspekte und alles Wichtige zum Umgang mit dem Pferd vermittelt wird, übernahm Günter Koller, Vorstand des Schwarzachtaler Reit- und Fahrvereines und Eigentümer des Reit- und Ferienhofes Koller.

Zusätzlich mussten die Anwärter auch noch jede Menge zusätzliche Zeit einplanen, um das Gehörte nochmals zu wiederholen und das theoretische Wissen zu festigen. Gilt es doch am Prüfungstag umfangreiches Wissen und Können zu beweisen: Für das Reitabzeichen Klasse fünf ist eine Dressurreiteraufgabe in Anlehnung an Klasse E zu reiten, dabei sind Hilfszügel zugelassen und es muss in allen Gangarten ohne Bügel geritten werden.

Viele Aufgaben zu bewältigen

Für den Prüfungsteil Springen heißt es, ein Stilspringen Klasse E zu bestreiten, bei dem im Speziellen das Reiten im leichten Sitz überprüft wird. Außerdem kommt es auf die Einwirkung des Reiters sowie die harmonische Bewältigung der gestellten Aufgaben und den Gesamteindruck während der Teilprüfung an. Bei den so genannten Stationsprüfungen schließlich wird ein Prüfungsgespräch geführt, bei dem die eigenen praktischen Teilprüfungen kommentiert werden sollen, Reitlehre gemäß den Anforderungen der Klasse E abgefragt wird und Kenntnisse zum Einstieg in den Turniersport und zur Unfallverhütung abgefragt werden.

Als letztes wird noch eine Aufgabe in Bodenarbeit gestellt, dabei muss ein Pferd auf der Dreiecksbahn vorgeführt werden, es kann Training mit Stangen (z. B. Halten über der Stange, vielseitiges Stangenkreuz, Stangenlabyrinth) oder systematische Desensibilisierung (Umweltreize) verlangt werden. Die Zulassung für das nächsthöhere Reitabzeichen Klasse vier setzt ein bestandenes der Klasse fünf voraus.

Die Anforderungen entsprechen in Dressur und Springen den Aufgaben der Klasse A, die Theorie ist zusätzlich zur weiterführenden Reitlehre noch um Aspekte zur Fitness des Reiters und die Ausrüstung des Reitpferdes erweitert. Die Pferde, die im praktischen Teil zum Einsatz kommen, müssen mindestens fünf Jahre alt sein und den entsprechenden Ausbildungsstand aufweisen. Bei diesem Reitabzeichenlehrgang waren sowohl Privat- als auch die ausgebildeten Schulpferde dabei.

Wie immer waren auch dieses Mal alle Teilnehmerinnen bestens vorbereitet und konnten sich über gute Noten freuen. Die beiden Richterinnen, Gerda Schulz und Christine Irl hätten die gesamte Prüfung in professioneller Manier mit viel Ruhe abgenommen und die gezeigten Leistungen mit den entsprechende Noten honoriert, berichtet Günter Koller.

Die Leistungen hervorgehoben

Im Speziellen die mit neun Jahren jüngste Reiterin, Emily Gräßl, habe in den Einzelnoten des DRA fünf sehr gut abgeschnitten. Bei der Verteilung der Urkunden und Abzeichen haben die Richterinnen die reiterlichen Leistungen von Rebecca Atzenbeck besonders hervorgehoben. Sie hat erst kürzlich die Ausbildung zur Pferdewirtin im erfolgreich abgeschlossen und nun das Reitabzeichen der Klasse vier abgelegt. Die erfolgreichen Teilnehmerinnen des Reitabzeichen der Klasse fünf waren Celina Seebauer, Celina Birner, Emily Gräßl und Melissa Meier. Stufe vier erlangte Rebecca Atzenbeck.

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