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Religion

Die Wallfahrt startet am 17. Mai

Die Gläubigen pilgern unter dem Motto „Ohne Kreuz geht es nicht“ nach Altötting. 4000 Teilnehmer werden zum Start erwartet.

Die größte Fußwallfahrt Deutschlands führt ab 17. Mai von Regensburg ins 111 Kilometer entfernte Altötting. Foto: Armin Weigel/dpa
Die größte Fußwallfahrt Deutschlands führt ab 17. Mai von Regensburg ins 111 Kilometer entfernte Altötting. Foto: Armin Weigel/dpa

Schwarzenfeld.Die Jahresversammlung des Pilgervereins der Regensburger Diözesanfußwallfahrt nach Altötting hat mit einem Pilgergottesdienst durch Geistlichen Beirat, Pfarrer Norbert Götz, und Pilgerpfarrer Andreas Weiß auf dem Miesberg in Schwarzenfeld begonnen. Bei der anschließenden Mitgliederversammlung begrüßte Pilgerführer Bernhard Meiler viele Wallfahrer und Interessenten. Schwerpunkt dieser Versammlung war die Besprechung zur 189. Wallfahrt.

Pilgerführer Meiler berichtet zu Beginn über seine Termine aus dem vergangenen Pilgerjahr. Kassier Herbert Katscher informiert über eine solide Finanzlage. Im Anschluss erklärt Pilgerführer Bernhard Meiler, dass die Vorbereitungen für die diesjährige Wallfahrt abgeschlossen seien. Die Organisation mit Polizei, BRK und Quartierstationen in Mengkofen und Massing sei bestens vorbereitet.

Die Wallfahrt, die über eine Distanz von rund 111 Kilometern führen wird, beginnt am Donnerstag, 17. Mai, mit einem Gottesdienst um 7.15 Uhr in der St.-Albertus-Magnus-Kirche in Regensburg. Anschließend begeben sich rund 4000 Pilger aus dem ganzen Bistum und darüber hinaus auf ihren dreitägigen Pilgerweg nach Altötting.

Meiler ist fest davon überzeugt, dass auch in diesem Jahr die Pilgerschar von Ortschaft zu Ortschaft stetig ansteigen wird, sodass am Pfingstsamstag wieder ca. 7500 Pilger am Gnadenort in Altötting einziehen werden. Den feierlichen Empfangsgottesdienst in Altötting wird Diözesanbischof Rudolf Voderholzer mit den Geistlichen Beiräten und mitpilgernden Priestern in der St.-Anna-Basilika um 10.30 Uhr feiern. Voder- holzer wird bereits am Freitag in Massing eintreffen und die letzte Etappe nach Altötting mitpilgern.

Eine besondere Einladung richtet der Pilgerführer an die Jugend. Die Jugend, so Meiler, sei die Zukunft der Wallfahrt. Pfarrer Norbert Götz stellte anschließend das diesjährige Pilgermotto vor. „Unserem Pilgerzug voraus geht das Kreuz“, sagte Götz. „Dabei nehmen wir uns in diesem Jahr ein Beispiel am Heiligen Bruder Konrad, dessen 200. Geburtstag gefeiert wird.“ Vom Heiligen Bruder Konrad stamme das Leitwort, das dieses Jahr über die Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting steht: „Ohne Kreuz geht es nicht.“

Eine Anmeldung zur Wallfahrt ist nicht notwendig. Infos finden sich im Internet unter www. regensburger-fusswallfahrt.de. Auskunft erteilt auch Pilgerführer Bernhard Meiler unter der Nummer (0 96 07) 699.

Fusswallfahrt

  • Seit 1830

    machen sich jedes Jahr am Donnerstag vor Pfingsten Pilger zu Fuß auf den Weg, um singend und betend von der Bischofsstadt Regensburg zum Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Altötting zu ziehen.

  • Das Pilgerkreuz

    ist ein vertrauter Anblick für die Pilger und alle, denen sie am Weg begegnen. Es wurde zur 50. Jubiläumswallfahrt von Johann Zenger aus Winkerling gestiftet und von Schreinermeister Georg Huger, Bubach, angefertigt.

  • Der Pilgerweg

    umfasst drei Etappen. Am ersten Tag ziehen die Teilnehmer bis Mengkofen, am zweiten bis Massing, von hier am dritten dann nach Altötting.

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