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Vereine

Die Wanderfreunde stehen am Scheideweg

Aus Mangel an einem Wahlvorschlag für den Posten des ersten Vorsitzenden musste die Neuwahl abgebrochen werden.
Von Ralf Gohlke

Peter Tomzig, Werner Arnold und Hans-Werner Habel (von rechts) gratulierten Franz Tennert und Rudi Bernauer (mit Urkunde von rechts) zur ihren Ehren-Auszeichnungen. Foto: R. Gohlke
Peter Tomzig, Werner Arnold und Hans-Werner Habel (von rechts) gratulierten Franz Tennert und Rudi Bernauer (mit Urkunde von rechts) zur ihren Ehren-Auszeichnungen. Foto: R. Gohlke

Neunburg.Die Wanderfreunde Pfalzgraf Neunburg sind ein Verein mit aktuell 124 Mitgliedern. Doch nun stehen die Wanderfreunde vor einer größeren Herausforderung. Es geht um nichts Geringeres als die Zukunft des gesamten Vereins.

Vor 30 Jahren übernahm Franz Tennert den Vorsitz und konnte während seiner Amtszeit eine Reihe von erfreulichen Projekten auf den Weg bringen. Dazu zählten unter anderem im Jahr 2004 die Einführung einer geführten Wanderwoche und 2006 die Einrichtung eines permanenten Wanderweges. Vor allem Letzterer steht bei den Wanderern aus Nah und Fern immer noch hoch im Kurs. „Jetzt ist es soweit, dass ich das Amt weder aus gesundheitlichen noch aus Altersgründen weiter ausführen kann“, bekannte der über 80-jährige Vorsitzende Franz Tennert gleich zu Beginn der Jahreshauptversammlung am Freitag im Vereinslokal Sporrer.

Mit Bedauern stellte er außerdem fest, dass er bisher noch nie in eine Neuwahl gegangen sei, ohne eine komplette Vorstandschaft vorschlagen zu können. „Das war diesmal leider nicht möglich“, erklärte er.

Die Regularien wickelte Kassier Hans-Werner Habel ab, zu denen auch die Ernennung von Franz Tennert zum Ehrenvorsitzenden und Wanderwart Rudi Bernauer zum Ehrenmitglied gehörten. Somit wurden ihre Verdienste für den Verein entsprechend gewürdigt. Auch die Wahlleitung lag in den Händen von Kassier Habel.

Auf die Frage nach einem Vorschlag für das Amt des ersten Vorsitzenden, erfolgte keine Antwort. Daran änderte sich auch nichts, als er verkündete, dass die übrige Vorstandschaft durchaus bereit wäre, weiterhin tätig zu sein. „Ohne ersten Vorstand müssen wir die Wahl an dieser Stelle jedoch abbrechen“, bedauerte Habel.

Nach der Satzung müsse innerhalb von vier Wochen ein neuer Wahltermin anberaumt werden. Finde sich auch dann keine Vorstandschaft, stehe die Auflösung im Raum. Franz Tennert ergänzte, dass der Bezirksverband derzeit noch 33 aktive Vereine unterhalte. „Ohne uns wären es noch 32.“

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