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Jagd

Die Wildsäue nehmen überhand

Die Zahl der erlegten Schwarzkittel hat sich im Raum Fischbach, insbesondere bei Nerping, gegenüber dem Vorjahr verfünffacht.

Fischbach.Heinrich Hofstetter stellte sich für eine weitere Periode als Jagdvorsteher zur Verfügung. Zum abgelaufenen Jagdjahr erstattete er anhand anschaulicher Dokumentation genauestens Bericht über die Schäden im Revier. Die Wildschweine nähmen im Revier überhand, beklagte Hofstetter, besonders im Raum Nerping und in den Weihergebieten waren sie verstärkt und sehr früh unterwegs. Mit einer der Gründe für die Vermehrung der Wildschweinpopulation sei der verstärkte Anbau von Mais.

Dem Antrag Hofstetters über Auszahlung der Jagdpacht im kommenden Jahr stimmte die Versammlung bei einer Enthaltung zu. Der Geschäftsleiter der Stadt Nittenau, Jakob Rester, vertrat die Stadt Nittenau. Die Neuwahl der Vorstandschaft ging reibungslos über die Bühne.

Mitpächter Rupert Braun ging auf die derzeit hohen Wildschäden ein. Während im Vorjahreszeitraum 13 Sauen erlegt wurden, waren es heuer 79. Hier handle es sich aber nicht nur um ein örtliches, sondern um ein deutschlandweites Problem. Der Einklang mit den Jagdgenossen sei ihm wichtig und er erinnerte daran, wie wirksam das Anlegen von Jagdschneisen an den Feldern sei. Auf die Frage, ob man bei Wildschweinen mit Hormoneinsatz dem überhand nehmenden Nachwuchs zu Leibe rücken könne, entgegnete Hofstetter, dass dies schon sehr problematisch sei und davon auch anderes Wild betroffen sei. „Wer würde dann noch Wildbrett essen wollen“? fragte er in die Runde.

Auf Nachzielgeräte angesprochen berichtete Hofstetter, dass man beim Versuchsprojekt mit zehn beteiligten Jägern insgesamt 80 Sauen geschossen habe, aber nur sechs Sauen ohne diese Zielhilfe habe erlegen können. Abschließend dankten die beiden Jagdpächter Rupert Braun und Klaus Oberberger sowie Heinrich Hofstetter für die harmonische Wildschadensregulierung.(tah)

Die Vorstandschaft

  • Die engere Vorstandschaft:

    Jagdvorsteher – Heinrich Hofstetter, Stellvertreter – Hans Nerl, Schriftführer – Jakob Hummel, Kassier – Reinhard Roidl, Kassenprüfer – Maia Wagner und Klaus Mascha.

  • Beisitzer:

    Manfred Schuster, Georg Dirmeier. Um die Vorstandschaft zu verjüngen, beschloss die Versammlung fünf sogenannte außerordentliche Beisitzer in das Gremium zu kooptieren. Dies sind: Reinhard Heinl, Stefan Vogl, Franz Rester, Georg Winkler und Gerhard Heindl.

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