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Tagung

Die Zukunft der Ernährung

In Neunburg findet der Internationale Bodentag statt. Hochrangige Referenten diskutieren Herausforderungen für die Landwirtschaft.

Sie trommeln für den Bodentag im November: Bürgermeister Martin Birner, Dr. Ursula Hudson (Slow Food Deutschland), Franz Rösl (IG Boden), Martin Pongratz, Küchenchef des Restaurants „Esszimmer“, Hallen-Managerin Rosa Schafbauer und Kommunikationsexperte Josef Schönhammer (v.l.) Foto: Georg Köppl
Sie trommeln für den Bodentag im November: Bürgermeister Martin Birner, Dr. Ursula Hudson (Slow Food Deutschland), Franz Rösl (IG Boden), Martin Pongratz, Küchenchef des Restaurants „Esszimmer“, Hallen-Managerin Rosa Schafbauer und Kommunikationsexperte Josef Schönhammer (v.l.) Foto: Georg Köppl

Neunburg vorm Wald.Die Interessengemeinschaft gesunder Boden mit Sitz in Regensburg lädt am Mittwoch, 27. November, zum 4. Internationalen und Nationalen Bodentag ein. Wie der Verein IG Boden in einer Mitteilung schreibt, findet die mit rund 550 Teilnehmern besetzte Veranstaltung zum zweiten Mal in der Schwarzachtalhalle in Neunburg vorm Wald statt. Gäste werden aus ganz Bayern und allen weiteren Bundesländern sowie aus Tschechien, Österreich und der Schweiz erwartet. „Wir freuen uns, dass wir auch heuer in die Schwarzachtalhalle einladen können. Für uns ein idealer Ort mit einer besonders geeigneten Infrastruktur“, sagt Vorstandsvorsitzender Franz Rösl.

Der 4. Bodentag

  • Herausforderung:

    Unter immer extremeren Klima- und Umweltbedingungen wird es zukünftig für die Landwirtschaft besonders wichtig, die Qualität des Bodens zu verbessern, das heißt gesunde und humusreiche Böden mit hoher Wasseraufnahme- und Speicherfähigkeit aufzubauen.

  • Vernetzung:

    Der Wissensaustausch dazu ist zentrales Thema des 4. Bodentags und des Vereins Interessensgemeinschaft Boden.

Zentrales Thema 2019 sind gesunde Böden und gesunde Lebensmittel im Kontext extremer Klima- und Umweltbedingungen. Um hochwertige Pflanzen und gesunde Lebensmittel zu erzeugen, müsse die Qualität des Bodens hoch sein: humusreich und mit hoher Wasseraufnahme- und Speicherfähigkeit. Der Wissensaustausch dazu ist das zentrale Thema der Veranstaltung und des Vereins IG Boden. Dieser versteht sich als Plattform, um altes und neues Wissen zu sammeln und es Verbrauchern, Landwirten, Verbänden, Tiermedizinern und Wissenschaftlern zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise entsteht seit Jahren ein wichtiges und überregionales Netzwerk mit Wissenstransfer zwischen Praktikern und Wissenschaftlern.

Prof. Weizsäcker ist zu Gast

Wie die Interessengemeinschaft weiter informiert, geben beim Bodentag 2019 hochrangige und international anerkannte Referenten ihr Wissen und ihre Erfahrung weiter und diskutieren mit den Teilnehmern über neue Impulse bei diesem zentralen Thema. „Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder, dass hochrangige Referenten aus der Praxis und Wissenschaft unsere Einladung gerne angenommen haben. Dies verspricht eine inhaltsstarke Tagung mit vielen neuen Denkanstößen“, erläutert Rösl. Der Vorstand der IG gesunder Boden freut sich auf Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, der sich als Klima- und Umweltwissenschaftler international positioniert und als Co-Präsident des Club of Rome wichtige Signale bezüglich Umwelt, Klima und Energie in die Politik und Gesellschaft gesandt hat. Mit der Bundesvorsitzenden von Slow Food Deutschland, Dr. Ursula Hudson, sowie Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, dem Bundesvorsitzenden Ökologische Lebensmittelwirtschaft kommen zwei Experten zum Thema „gesunde Ernährung“ zum diesjährigen Bodentag.

Die IG Boden achtet auf eine nachhaltige Umsetzung der Veranstaltung. Das Verpflegungskonzept 2018 habe sich bewährt und werde auch für den Bodentag 2019 umgesetzt. Verzehrt werden Lebensmittel, die in der Region auf gesunden Böden wachsen und produziert werden und möglich verpackungsfrei angeliefert werden.

Möglichst klimaneutral

Auch eine ökologische Ausgleichsmaßnahme sei geplant. Der durch die Anreise der Tagungsteilnehmer und Referenten verursachte Kohlendioxid-Ausstoß in die Atmosphäre soll mittelfristig durch eine Obstbaumpflanzaktion ausgeglichen werden. Mithilfe eines Umweltrechenprogramms der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg/Weiden wird als Äquivalent zum CO2-Ausstoß die Zahl der neu zu pflanzenden Bäumen errechnet. Gemeinsam mit der Stadt Neunburg vorm Wald wird die IG gesunder Boden im Frühjahr 2020 im Stadtgebiet als auch im Areal des neu angelegten Bodenentdeckungspfades in Regensburg die Bäume pflanzen.

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