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Stadtrat

Diskussion um Wasserpreise in Teublitz

Noch hat die Stadt die Kalkulation nicht abgeschlossen. Aber die Fachleute in der Verwaltung rechnen mit einer Erhöhung.
Von Werner Artmann

Die Teublitzer sollten jetzt schon darüber informiert worden, dass zum Jahresbeginn 2020 wahrscheinlich die Wasser- und Abwassergebühren steigen werden. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa
Die Teublitzer sollten jetzt schon darüber informiert worden, dass zum Jahresbeginn 2020 wahrscheinlich die Wasser- und Abwassergebühren steigen werden. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa

Teublitz.Eine für die Bürger der Stadt einschneidende Nachricht wurde bei der Stadtratssitzung bekannt gegeben. Die Einwohner sollten jetzt schon informiert worden, dass zum Jahresbeginn 2020 wahrscheinlich die Wasser- und Abwassergebühren steigen werden. Das hängt aber von einigen Kalkulationen ab. Diese muss die Stadt erst noch abschließen.

Dasselbe gilt aber auch für die Grund- und Verbrauchsgebühr. Wie die Verwaltung erläuterte, kann das Ergebnis der Kalkulation zu einer Anpassung, Senkung oder Erhöhung der derzeit geltenden Gebührensätze bei Wasser und Abwasser führen. Die rückwirkende Anpassung zum 1. Januar 2020 hat der Stadtrat aber bereits beschlossen. Im Rahmen der Dorferneuerung Saltendorf wurde die Ermächtigung zur Ausschreibung und Vergabe der Planungsleistungen zur Erstellung des Dorferneuerungsplans der Stadt übertragen. Bevor konkrete Maßnahmen geplant und umgesetzt werden können, ist es nun erforderlich, einen „Dorferneuerungsplan“ auszuarbeiten und beim Amt für ländliche Entwicklung einzureichen.

Saltendorf wird schöner

Dieser Plan soll die Zielsetzungen und die Gestaltungsgrundsätze vorgeben und die konkreten Projekte beschreiben, in eine Rangfolge bringen und Kosten benennen. Erst wenn der Dorferneuerungsplan vorliegt und vom ALE genehmigt wurde, können die Stadt und das ALE je nach vorhandenen Haushaltsmitteln über die Umsetzung konkreter Projekte beschließen.

Beim ALE rechnet man mit Planungskosten zwischen 5000 bis 7000 Euro. Die Stadt muss somit das Vergabeverfahren durchführen, die Planungsleistung vergeben und die Planungskosten vorfinanzieren. Man rechnet mit der Vorlage des Dorferneuerungsplanes bis Ende 2020.

Die CSU-Fraktion im Stadtrat beantragte für die Stadt Teublitz den Start einer Klima- und Zukunftsoffensive, die auf zwei Säulen basieren solle: Errichtung einer kommunalen Plattform für direkte Bürgerbeteiligung zum Thema Klimaschutz und Erstellung eines individuellen Klima-Masterplans für die Stadt Teublitz. Die Klima- und Zukunftsoffensive soll ein Gemeinschaftsprojekt sein und sich insbesondere an die Bevölkerung der Gemeinde richten.

Politik

Braucht der Landkreis „Klimanotstand“?

Zwei Ökoparteien wollten das Bewusstsein für Klimaschutz im Landkreis Schwandorf stärken. Der Mehrheit war das zu plakativ.

Der Grünen-Ortsverband stellte den Antrag, den Bau des neuen Kindergartens in Katzdorf so zu planen und auszuführen, dass er ökologisch und energetisch optimal sei. Dabei wurde vorgeschlagen, einen Holzbau zu errichten.

Stadtrat Albert Pretzl (UW) sagte, der Bauträger plane sowieso, viele der in diesem Antrag enthaltenen Forderungen zu erfüllen. Er nannte Dachbegrünung, Solarenergie und Niedrigenergie-Bauweise. Mit dem Bau eines neues Kinderhauses müsse schnell begonnen werden. Es sei nicht akzeptabel, Kinder auf Dauer in Containern unterzubringen. Pretzl beantragte deshalb, den Antrag abzulehnen.

Der Stadtrat vertagt den Kita-Beschluss

Grünen-Sprecherin Hannah Quaas auf dem Gelände für den neuen Kindergarten, der in Holzbauweise errichtet werden soll. Foto: Werner Artmann
Grünen-Sprecherin Hannah Quaas auf dem Gelände für den neuen Kindergarten, der in Holzbauweise errichtet werden soll. Foto: Werner Artmann

Der Stadtrat wollte vorerst keine Entscheidung treffen und zuerst eine Kostengegenüberstellung vom Investor anfordern. Ein weiterer Antrag der Grünen-Ortsguppe forderte, dass die von der Stadt zur Verfügung gestellten Hundekotbeutel aus Plastik ausgewechselt werden sollten. Die Verwaltung schlug vor, künftig Beutel aus recycelten Kunststoffen einzusetzen.

Info-Box

  • Ausstattung:

    In Kombination mit einer intelligenten Heizungsanlage, die nicht auf fossile Brennstoffe setzt (z.B. eine Holzschnitzelheizung oder eine Wärmepumpe) kann ein nahezu klimaneutrales Heizen erfolgen.

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