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Bildung

Dr. Hubers vierter „erster Schultag“

Der neue Stellvertreter am BSZ II drückte selbst vor Ort die Schulbank.

Dr. Christian Huber (l.) ist Stellvertreter von Michael Völkl.  Foto: Kerstin Schmalzbauer
Dr. Christian Huber (l.) ist Stellvertreter von Michael Völkl. Foto: Kerstin Schmalzbauer

Schwandorf.Dr. Christian Huber hat am ersten Schultag seinen Dienst als ständiger Vertreter des Schulleiters am neu gegründeten beruflichen Schulzentrum Schwandorf II angetreten. Somit ist das Führungsteam von Schulleiter Dr. Michael Völkl vollständig. Das teilte das BSZ Schwandorf mit.

Huber ist der Schwandorfer Schulstandort nicht neu. Startete er doch vor gut 30 Jahren als Schüler der Berufsschule seine Schulkarriere in Schwandorf am damaligen Berufsschulzentrum im Rahmen seiner dualen Berufsausbildung bei der Siemens AG in Amberg. Im Anschluss an seine Ausbildung entschied er sich für ein Studium. Die Hochschulzugangsberechtigung erlangte er wiederum in Schwandorf, nämlich an der Fachoberschule.

Über ein paar Umwege hatte er einige Jahre später als Lehrkraft für die Fächer Mathematik und Physik an selbiger Fachoberschule quasi seinen dritten „ersten Schultag“. Nun erfolgte also kürzlich Start Nummer vier an der Glätzlstraße in der Funktion als stellvertretender Schulleiter. Davor war Hr. Huber mehr als fünf Jahre am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) in München beschäftigt. Das verlockende Angebot, am Projekt LP-Plus (Erstellung von kompetenzorientierten Lehrplänen für alle allgemeinbildenden Schulen, der FOS/BOS und der Wirtschaftsschule) mitzuwirken, führte ihn nach München. Huber war federführend für die Erstellung der Lehrpläne für die Fächer Mathematik und Physik an der FOS/BOS verantwortlich. Außerdem koordinierte er die Belange aller Fächer der FOS/BOS innerhalb der Abteilung für Berufliche Schulen am ISB.

Nach seiner Rückkehr aus München will Huber zunächst versuchen, schnellstmöglich einen ausreichenden Überblick über die wichtigsten schulverwaltungstechnischen Abläufe an der Schule zu gewinnen, um den Schulleiter effizient und effektiv unterstützen und auch vertreten zu können. Zum Beispiel möchte er bei der Einführung eines neuen Schulveranstaltungsprogramms dem Schulleiter den Rücken frei halten, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Gleichzeitig sei es ihm ein Anliegen, seine Erkenntnisse und Erfahrungen aus seiner Mitarbeit am Projekt LP-Plus am ISB seinen Kolleginnen und Kollegen in Schwandorf anzubieten.

Außerdem hat sich Huber vorgenommen, an der Schule bereits bestehende Maßnahmen fortzuführen bzw. neu in Leben zu rufen, die den Schülerinnen und Schüler den Übergang zur Hochschule möglichst vereinfacht. Gerade junge Frauen gelte es, dahingehend zu fördern, damit diese sich für Mint-Studiengänge zu entscheiden. Ebenso sieht Huber es als sehr spannend an, alternative Lehrformen zu testen, und, falls geeignet, im Unterrichtsalltag zu etablieren.

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