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Politik

Drei Jahrzehnte Politik für Bodenwöhr

Die FWG feierte ihr Jubiläum. Die Wählervereinigung stellte ab 1988 mit Walter Wallinger für zwei Perioden den Bürgermeister.
Von Albert Gleixner

Vorsitzender Bruno Grün, 3. Bürgermeisterin Sabrina Seebauer, Kreisvorsitzender Dieter Jäger und 2. Bürgermeister Albert Krieger (von rechts) waren bei 30 Jahre FWG Bodenwöhr mit dabei. Foto: Albert Gleixner
Vorsitzender Bruno Grün, 3. Bürgermeisterin Sabrina Seebauer, Kreisvorsitzender Dieter Jäger und 2. Bürgermeister Albert Krieger (von rechts) waren bei 30 Jahre FWG Bodenwöhr mit dabei. Foto: Albert Gleixner

Bodenwöhr.Die Freie Wählergemeinschaft Bodenwöhr traf sich im Gasthof „Troidlwirt“ um in einer geselligen Feierstunde die 30 Jahre ihres Bestehens zu feiern. Vorsitzender Bruno Grün konnte dazu die FWG-Mitglieder mit Partner sowie Kreisvorsitzenden und zugleich stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Dieter Jäger begrüßen. In einer Power-Point-Schau, zusammengestellt von Alfred Spindler, wurde ein Rückblick auf diese drei Jahrzehnte geworfen.

In seiner Einleitung betonte Bruno Grün, dass die Mitglieder heute „keine Angst vor Ehrungen“ haben müssen. Das Treffen soll rein geselligen Charakter haben, damit sich langjährige Mitglieder, ehemalige Vorstandsmitglieder, Gemeinderäte und Kandidaten zusammenkommen. Die Freien Wähler gibt es eigentlich schon länger in Bodenwöhr aber am 29. November 1988 wurde die Freie Wählergemeinschaft als Organisation gegründet. Davor war die Gruppierung eine lockere Verbindung ohne Vereinsstatuten.

Die Vorsitzenden

  • Gründung:

    In der Power-Point-Schau, die Alfred Spindler zusammenstellte, konnte die Teilnehmer in Erinnerungen schwelgen. Die 1988 gegründete FWG hatte mit Walter Wallinger den ersten Vorsitzenden, der bis 2001 im Amt war und dann zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde.

  • Nachfolger:

    Ihm folgte Robert Bauer, 2002 übernahm Bruno Grün und führt die FWG noch heute.

Mit der Zeit sind auch die FWG-Mitglieder 30 Jahre älter geworden. „Man braucht dringend Jüngere“, so Grün, damit zur Kommunalwahl wieder eine gut strukturierte Mannschaft antreten könne. Die von der „Interessengemeinschaft Einheitswahl“ angeregte „Urwahl“ kann leider nicht weiterverfolgt werden. Die FWG Bodenwöhr wollte sich diesem Vorhaben anzuschließen. Nach dem Aus wird die FWG einen eigenen Wahlvorschlag bringen. Es kann sich jeder Bürger oder jede Bürgerin der Gemeinde Bodenwöhr der FWG anschließen, die sich vom März 2020 bis 2026 zum Wohle der Gemeinde einbringen möchten. Jeder Interessent ist in den nächsten Wochen bei den geplanten Besprechungen gerne gesehen.

Die FWG ist von Anfang an beim Bodenwöhrer Bürgerfest dabei. Seit zehn Jahren unterstützt sie den Schwimmunterricht an der Volksschule Bodenwöhr finanziell, aber auch der Eltern-Kind-Gruppe griff man sie einer Spende unter die Arme für den Ankauf eines Teppichs.

Kreisvorsitzender Dieter Jäger gratulierte den Bodenwöhrern zu diesem Jubiläum. Vor 30 Jahren haben die Freien Wähler noch nicht daran gedacht, in Bayern eine mitbestimmende Kraft zu sein. Heute sei man im Landtag und an der Regierung beteiligt. In Bodenwöhr stellte die FWG mit Walter Wallinger 1988 auch für zwei Perioden den Bürgermeister. In dieser Zeit sei viel für Bodenwöhr getan worden, beispielsweise bei der Ortskernsanierung.

Jäger gab kurz einen Einblick in die Gesamtschau der Bundesstraße 85. Die stelle von Mögendorf bis Wackersdorf keine Unfallschwerpunkte, sondern sei in diesem Bereich eine Unfallstrecke. Nach der Besichtigung sollen Ampeln Abhilfe schaffen, da ein großzügiger Ausbau noch dauern werde.

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