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Jubiläum

Drei Tage lang ging es rund

Das Heimatfest 800-Jahre Thanstein war rundum gelungen. Sechs Kapellen begleiteten den Festzug mit rund 60 Vereinen.
Von Ludwig Dirscherl

  • Im Festzelt zelebrierten Pfarrer Eugen Wismeth und Pfarrer Franz Winklmann den Festgottesdienst.Foto: gdl
  • Beim Festausklang am Sonntagabend mit der Partyband PopSixx aus Waldmünchen war Stimmung angesagt. Beim Fassstemmen gewann Florian Walbrun. 21 Mal wuchtete er das leere Holzfass in die Höhe. Eine Soldatin schlug sich tapfer. Foto: gdl

Thanstein. Ein rundum gelungenes Heimatfest feierten die Thansteiner mit vielen Gästen. Petrus meinte es gut und bescherte Jubiläumswetter zum 800-jährigen. Drei Tage ging es im 2000 Mann-Zelt rund.

Nach dem Weckruf durch die Kapelle „Blechfein“ auf dem Dorfplatz marschierten die Ehren- und Festgäste zum Festzelt. Den Kirchenzug begleiteten Bürgermeister Walter Schauer mit Gattin, Landrat Thomas Ebeling, MdL Joachim Hanisch und weitere Ehrengäste. Von der Burgmauer schossen neun Böllerschützen des VPC Thanstein. Im Festzelt zelebrierten Pfarrer Eugen Wismeth und Pfarrer Franz Winklmann den Festgottesdienst. Die Blaskapelle St. Nikolaus aus Heinrichskirchen umrahmte gekonnt musikalisch die Messe.

Ein gelungenes Werk

In seiner Festpredigt verglich Pfarrer Wismeth das neue Heimatbuch mit der Bibel. Er gratulierte zum gelungenen, umfangreichen Werk. „Wir bauen auf die Erkenntnisse unserer Vorfahren auf und lernen daraus. Im kostbaren Buch steckt viel Leben“, so der Geistliche. Einen besonderen Dank zollte Pfarrer Eugen Wismeth den Festleitern Wolfgang Schmidt und Franz Mühlbauer und allen anderen Mitgliedern des Festausschusses für das vorbildlich organisierte und reibungslos abgelaufene Jubiläum. Festleiter Wolfgang Schmidt bedankte sich bei allen Mitwirkenden, insbesondere beim Heimatverein, für das gelungene Fest. Beim anschließenden Frühschoppen mit der „Heinrichskirchener“ Blaskapelle rüsteten sich die Besucher für den Festzug am Nachmittag

Die Festkapelle Sankt Nikolaus aus Heinrichskirchen eröffnete am Freitag das Jubiläum. Am Sonntag umrahmten sie den Gottesdienst, sorgten beim Frühschoppen für Stimmung und führten den farbenprächtigen Festzug mit etwa 60 Vereinen an. Foto: gdl
Die Festkapelle Sankt Nikolaus aus Heinrichskirchen eröffnete am Freitag das Jubiläum. Am Sonntag umrahmten sie den Gottesdienst, sorgten beim Frühschoppen für Stimmung und führten den farbenprächtigen Festzug mit etwa 60 Vereinen an. Foto: gdl

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Sechs Musikkapellen und etwa 60 Vereine zogen am Sonntagnachmittag durch das festlich geschmückte Thanstein. Pünktlich um 14 Uhr schossen die Böllerschützen des VPC den Zug an. An der Spitze die Festleitung, Blaskapelle Stankt „Nikolaus“ und die Urkunde „Anno 1218“. Der Jubiläumsausschuss, Festdamen und -buben und die Ehrengäste folgten. Dahinter die Senioren, die in mehreren Cabriolets einen Platz hatten

Der Vergnügungsbetrieb Nübler aus Neunburg sorgte am Festplatz für den Festrummel. Schiffschaukel, Los- und Schießstand, sowie das Kinderkarussell waren ständig gut besucht. Süßigkeiten wie Schokospieße und gebrannte Mandeln gehörten ebenso dazu. Foto: gdl
Der Vergnügungsbetrieb Nübler aus Neunburg sorgte am Festplatz für den Festrummel. Schiffschaukel, Los- und Schießstand, sowie das Kinderkarussell waren ständig gut besucht. Süßigkeiten wie Schokospieße und gebrannte Mandeln gehörten ebenso dazu. Foto: gdl

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Den zweiten Block bildete der extra gegründete Heimatverein mit den Dorfvereinen. Sie wurden angeführt von der Seebarner Blaskapelle, die anschließend im Festzelt für Stimmung sorgten. Mit einer stattlichen Abordnung war die Patenkompanie (3.GebPzBtl 8) aus Pfreimd vertreten. Feuerwehren, Gartenbauvereine, Sportvereine, Schützen, Landjugendgruppen und Gesellschaftsvereine sorgten für bunte Farbtupfer.

Den ganzen Ort durchquert

Die Blaskapellen Kunschir, Dieterskirchen und die Fanfarengruppe Tännesberg marschierten jeweils voran. Den letzten Block hatte die Stadtkapelle Neunburg übernommen, dahinter der BSB-Kreisverband mit seinen Vereinen und weiteren Kameradschaften. Neben den Musikkapellen lockerten Traditions- und Sportvereine sowie Abordnungen von KLJB Gruppen den langen Festzug auf. Bunte Farbtupfer waren die vereinzelten Reservisten-, Schützen- und Gartenbauvereine. Der Tross führt durch ganz Thanstein und natürlich auch von Burg und Kirche vorbei.

ie hübschen Festmädchen und Festdamen des Heimatvereins waren an allen Tagen präsent und sorgten für Stimmung im und außer dem Zelt. Beim Festzug bildeten sie einen besonderen Hingucker mit ihren Dirndln und Haarkränzen. Foto: gdl
ie hübschen Festmädchen und Festdamen des Heimatvereins waren an allen Tagen präsent und sorgten für Stimmung im und außer dem Zelt. Beim Festzug bildeten sie einen besonderen Hingucker mit ihren Dirndln und Haarkränzen. Foto: gdl

Viele Zuschauer, darunter auch Feriengäste, spendeten dem farbenprächtigen Aufmarsch durch die prächtig herausgeputzte Ortschaft Thanstein immer spontan Beifall. Am Sonntagabend fiel die Hauptlast von den Verantwortlichen ab und ungezwungen feierten sie mit der Partyband „Popsixx“ das Ende eines gelungenen Heimatfestes.

Heimatfest Thanstein

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