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Zucht

Dreimal Weltmeister in Folge

Der Schäferhundezüchter Erich Bösl aus Kreith stellte damit mit seinen Hunden einen neuen Rekord auf.
Von Max Schmid

Erich Bösl (rechts auf dem Siegerpodest) freut sich gemeinsam mit Ehefrau Ingrid und Enkelin Paulina über den dritten Weltmeistertitel für seine Zuchthunde aus dem „Zwinger von der Piste Trophy
Erich Bösl (rechts auf dem Siegerpodest) freut sich gemeinsam mit Ehefrau Ingrid und Enkelin Paulina über den dritten Weltmeistertitel für seine Zuchthunde aus dem „Zwinger von der Piste Trophy". Foto: Max Schmid

Schwandorf.Erich Bösl, erfolgreicher Schäferhundezüchter aus Kreith und langjähriger Vorsitzender der Ortsgruppe Schwandorf des Vereins Deutsche Schäferhunde, wurde mit seinen Hunden zum dritten Mal in Folge Weltmeister und stellte damit einen neuen Rekord auf. Aus seinem Zwinger, der unter dem Namen „Zwinger von der Piste Trophy“ national und international bekannt ist, wurden die Rüden Quenn und Finn mit „Vorzüglich/Auslese“ (diese Bewertung ist nur einmal jährlich möglich), Rüde Tiago mit „Vorzüglich 4“ und Hündin „Salma von der Piste Trophy“ mit „Sehr gut 12“ bewertet.

Damit hat die Familie Bösl dreimal in Folge den Weltmeistertitel errungen, was ein weltweites Novum darstellt. Zur Bundessiegerschau im Nürnberger Max-Morlock-Stadion traf sich die nationale und internationale Schäferhunde-Elite. Teilnehmer aus rund 50 Ländern waren mit mehr als 1500 Schäferhunden zur Bundessiegerzuchtschau angereist. Neben dem Aussehen und dem Körperbau wurden auch die Ausstrahlung und die Vitalität der Hunde bewertet. Vier Tage lang wurden die Champions in zahlreichen Wettbewerben gekürt, dabei ging es auch um Titel für Rettungs- und Hütehunde. Hunde der Gebrauchshundeklasse müssen zum Bewertungstag mindestens zwei Jahre alt sein und Ausbildungskennzeichen wie eine Bewertung „Vorzüglich“ vorweisen können oder auf einer Landesgruppen- oder Bundessiegerzuchtschau eine Mindestbewertung von „Sehr gut“ erhalten haben. Junghunde, die zur Siegerschau antreten, müssen noch nicht 24 Monate und mindestens 18 Monate alt sein, in der „Jugendklasse“ ist das Höchstalter 18 und das Mindestalter 12 Monate, hier ist eine vorausgegangene SG-Bewertung nicht erforderlich.

Bei Schäferhunden, die von Verbandsfunktionären als gesündeste Rasse der Welt bezeichnet werden, handelt es sich nicht um „Kuschelhunde“, es kommt vielmehr auf die Arbeitsfähigkeit des Tieres an, insbesondere bei Hütehunden, die oft bis zu zehn Stunden lang bei Schafherden eingesetzt werden. Für die Hundezüchter geht es dabei in erster Linie nicht um die Schönheit ihrer Tiere, sondern um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Züchter Erich Bösl bezeichnete die Bundessiegerzuchtschau als den wichtigsten Wettbewerb für alle Schäferhundebesitzer. Wichtig sei bei der Anmeldung der Hunde aus einem Zwinger, dass sie möglichst viele Väter- und Mütterhunde haben. Damit werden die Qualität und die gesamte Bandbreite eines Zwingers aufgezeigt. Erich Bösl ist nicht nur engagierter Züchter, sondern auch seit 38 Jahren Mitglied der Vorstandschaft und seit 2002 Vorsitzender des Schwandorfer Schäferhundevereins.

Der Wettbewerb

  • Klasseneinteilung:

    Es wird nach Alter und Geschlecht, nach Stockhaar und Landstockhaar unterschieden.

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