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Region Schwandorf
Montag, 24. September 2018 13° 3

Jugendfeuerwehr

Eckpfeiler für den Brandschutz

Aufwärtsentwicklung dokumentiert: 32 Prozent aller aktiven FFW-Kräfte im Landkreis Schwandorf sind keine 26 Jahre alt.

Im Landkreis Schwandorf gibt es derzeit 114 Feuerwehr-Jugendgruppen mit 882 Jungen und 403 Mädchen. Symbolfoto: André Baumgarten
Im Landkreis Schwandorf gibt es derzeit 114 Feuerwehr-Jugendgruppen mit 882 Jungen und 403 Mädchen. Symbolfoto: André Baumgarten

SCHWANDORF.Im Landkreis Schwandorf gibt es derzeit 114 Feuerwehr-Jugendgruppen mit 882 Jungen und 403 Mädchen. Damit ist die Zahl der Jugendlichen im Vorjahr um 103 auf 1285 angewachsen. Diese Zahlen wurden bei der Kreisjugendfeuerwehrtagung im Konrad-Max-Kunz-Saal der Oberpfalzhalle genannt. Das heißt, dass 32 Prozent aller aktiven Feuerwehrkräfte noch unter 26 Jahre sind.

Dass es den Jugendfeuerwehren gelungen ist, die Mitgliedszahlen zu halten bzw. sogar zu erhöhen, ist ein Verdienst der über 360 Jugendwarte, deren Stellvertreter und Helfer, die eine ausgezeichnete Jugendarbeit leisten. Im Vorjahr wurden 8685 Stunden für die feuerwehrtechnische Ausbildung, 3797 Stunden für Freizeitaktivitäten und 862 Tage für Ausflüge, Zeltlager oder Fahrten aufgewand. Für die Vor- und Nachbereitung sind bei den Jugendwarten und Ausbildern noch einmal 11637 Stunden angefallen.

Erfolge bei Wettbewerben

Kreisjugendwart Christoph Spörl startet die Kreisjugendwartetagung mit einem Imagefilm der Jugendfeuerwehr Bayern und begrüßte zahlreiche Ehrengäste. 212 Jugendliche haben die Bayerische Jugendleistungsspange, 82 das Leistungsabzeichen Wasser in Bronze, 470 die Jugendflamme eins bis drei und 961 den Wissenstest in sechs verschiedenen Stufen erworben.

Die farbigen Wissenstestplaketten in den Stufen bis sechs bezeichnete Spörl als „Erfolgsgeschichte“ für die Motivation der Jugendlichen. Die Kosten der Abzeichen von 3133,40 Euro wurden komplett von der Jugendfeuerwehr im Landkreis Schwandorf übernommen. Zum Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr traten 13 Gruppen im Kreisentscheid in Burglengenfeld an, von denen sich fünf für den Bezirksentscheid in Floß qualifizierten.

Termine

  • Der CTIF-Landesentscheid

    ist am 1./2. Juni in Röthenbach/Pegnitz, der Jugendwart- und Jugendsprecherausflug am 7. Juli, die Jugendflamme Stufe III am 28. Juli in Oberköblitz und Wernberg sowie das 27. Kreisjugendzeltlager von 1. bis 5. August in Schwarzhofen.

  • Mit der Eröffnung

    der Brandschutzwoche am 15. September in Nabburg ist die Deutsche Jugendleistungsspange gekoppelt. Das Jugendwartseminar folgt am 3./4. November in der Feuerwehrschule Regensburg.

Erstmals seit mehr als 20 Jahren schafften mit den Jugendgruppen Neunburg vorm Wald und Teunz zwei Schwandorfer den Sprung zum Landesentscheid in Weiden. Auch für den „Oberpfalzcup“ stellte man ein Team. Kassenwart Konrad Spandl legte einen positiven Kassenbericht vor. Viel Lob für die engagierte Arbeit erntete der Feuerwehrnachwuchs von Landrat Thomas Ebeling und Schwandorfs 2. Bürgermeisterin Ulrike Roidl. Peter Neumeier lobte als Vorsitzender des Kreisjugendrings die Feuerwehr als fleißigsten und größten Jugendverband; die Zuwächse seien enorm.

Personelle Veränderungen

Heinrich Scharf dankte als Bezirksjugendwart für die Arbeit: Die Jugendfeuerwehr im Landkreis habe sich in den letzten Jahren gewandelt und enorm gesteigert. Kreisbrandrat Robert Heinfling bezeichnete die Jugendwarte als Eckpfeiler, um den Brandschutz in den Gemeinden sicherzustellen. Außerdem gab es einige personelle Veränderungen: Neuer Jugendwartsprecher „SBI SAD 2“ ist Florian Furtwengler, neuer Jugendwartsprecher „KBM 4/4“ Dominik Friedl und neuer stellvertretender Jugendwartsprecher „KBM 2/4“ Johannes Schindler.

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