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Startschuss

Ein Aufzug für den Bahnhof Haidhof

Für rund 1,1 Millionen Euro wird ein barrierefreier Zugang für die Reisenden geschaffen. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich etwa fünf Monate

Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und Bernhard Kellner, Leiter Bahnhofsmanagement Ostbayern der DB Station & Service AG, gaben den Startschuss für die Bauarbeiten Foto: bxh

Maxhütte-Haidhof. Die Fahrgäste am Bahnhof Maxhütte-Haidhof haben Grund zur Freude. Am Donnerstag haben Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und Bernhard Kellner, Leiter Bahnhofsmanagement Ostbayern der DB Station & Service AG, den Startschuss für die Bauarbeiten zur barrierefreien Erschließung der Verkehrsstation gegeben. Nach rund fünfmonatiger Bauzeit werden die beiden Außenbahnsteige mit jeweils einem Aufzug ausgestattet, heißt es in einer Pressemitteilung der Deutschen Bahn.

Treppenanlagen errichtet

Vor rund vier Jahren wurden die beiden Außenbahnsteige mit jeweils einer Länge von 170 Metern und einer Höhe von 55 Zentimetern über Schienenoberkante neu gebaut. Zur Verbindung der beiden Bahnsteige erhielt die Station eine Unterführung in zentraler Lage. Die Unterführung wurde mit Treppenanlagen errichtet. Ein taktiles Blindenleitsystem sowie Wetterschutz, Beleuchtung, Beschallung und Bahnsteigausstattung gehörten ebenso zu den Maßnahmen.

Transparente Aufzüge

Durch den Neubau von jeweils einem Aufzug pro Außenbahnsteig wird die gesamte Station barrierefrei erschlossen. Die Errichtung erfolgt jeweils nördlich der Personenunterführung. Die Aufzuganlagen werden weitestgehend transparent und damit gut von außen einsehbar ausgeführt.

In diesem Zusammenhang werde auch die Zugangssituation zu den neuen Aufzügen optimiert. Schwerpunkte bilden hierbei die Anbindung des vorhandenen taktilen Leitsystems an die neuen Aufzüge sowie eine zusätzliche Verbindung zwischen der nördlichen Park & Ride Anlage und dem Aufzug am Bahnsteig 1.

Aufgrund der geplanten Baumaßnahmen sei es zudem erforderlich, den Standort der bestehenden Wetterschutzanlage am Bahnsteig 1 anzupassen. Die Gesamtkosten betragen rund 1,1 Millionen Euro. Die Baumaßnahmen werden aus Mitteln des Bundes aus dem Infrastrukturbeschleunigungsprogramm, ergänzend aus Landesmitteln des Freistaats Bayerns sowie aus Eigenmitteln der Deutschen Bahn finanziert. (bxh)

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