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Ein Blick zurück ins Brucker Kirchenjahr

Was war für jeden Einzelnen das Wichtigste im alten Jahr, fragte Pfarrer Andreas Weß beim Jahresschlussgottesdienst.
Von Agnes Feuerer

Im August erhielt die Pfarrei den Bescheid, dass dieses Gebäude abgerissen werden kann.  Foto: Agnes Feuerer
Im August erhielt die Pfarrei den Bescheid, dass dieses Gebäude abgerissen werden kann. Foto: Agnes Feuerer

Bruck.Beim Jahresschlussgottesdienst blickte Pfarrer Andreas Weiß wieder auf die Geschehnisse in Bruck und in der Welt zurück. Man tue dies mit gemischten Gefühlen, sagte der Geistliche. Viel Gutes aber auch viele Unglücksfälle gab es weltweit. Pfarrer Weiß erinnerte aber vor allem an Ereignisse, die für die Christen in aller Welt wichtig waren wie die Sternsingeraktion, bei der Kinder mit Behinderung in Peru im Mittelpunkt standen. Er erinnerte an den 34. Weltjugendtag in Panama und an den sogenannten „Anti-Missbrauchsgipfel“, der im Februar im Vatikan stattgefunden hatte. Auch an die Protestinitiative „Maria 2.0“ erinnerte er. Im Juni stellte Papst Franziskus eine Neu-Evangelisierung in unserem Land in den Mittelpunkt. Die Diözese Regensburg feierte im Juli 150 Jahre Fertigstellung der Domtürme und Domkapellmeister Roland Büchner ging in Ruhestand.

Die wichtigsten Eckdaten in der Pfarrei waren die Beteiligung der Brucker Sternsinger an der weltweiten Sternsingeraktion. Am 3. Juni fand die Generalversammlung der „Mesner-Vereinigung der Diözese Regensburg in Bruck statt. 200 Mesnerinnen und Mesner feierten erst einen Gottesdienst und trafen sich dann im Meisl-Saal.

Zahlen der Pfarrei

  • Pfarrei:

    20 Kinder wurden getauft und 25 Kinder feierten ihre Erste heilige Kommunion. 51 junge Christen empfingen am 13. Juli, durch Bischof Rudolf Voderholzer, das Sakrament der Firmung. Sieben Paare schlossen den Bund des Lebens im Sakrament der Ehe.

  • Austritte:

    Leider mussten auch 35 Kirchenaustritte hingenommen werden und 47 Personen mussten zu Grabe getragen werden.

Am 17. Juli wird die Marienfigur, die in die Außenwand der Sebastianskirche eingelassen ist, neu geweiht. Eine Gruppe von Marienverehrerinnen hatte die Renovierung angeregt und bezahlt. Ende August bestätigt das Bayerische Landesamt für Denkmalschutz der Kirchenverwaltung, dass das alte Schulhaus, in dem sich noch die Post befindet, abgerissen werden darf. So ist der Weg für einen Neubau endlich frei.

Zum 1. September gibt es eine personelle Veränderung. Der bisherige Pastoralreferent Andreas Holzfurtner hat eine neue Aufgabe im Referat „Ehe und Familie“ in der Diözese Regensburg übernommen. Seine Nachfolgerin ist Gemeindereferentin Eva-Maria Frohmann.

Der 1. Dezember war für Pfarrer Andreas Weiß ein besonderer Tag, denn er konnte seinen 50. Geburtstag feiern. Der festlich gestaltete Gottesdienst und ein Stehempfang im Seniorenheim prägten diesen Tag. Es war ein fröhlicher Tag, an dem sich viele Menschen aus der Pfarrei eingebracht haben.

Abschließend gab Pfarrer Weiß noch einige Zahlen bekannt. So wurden in der Pfarrei 20 Kinder getauft und 25 Kinder feierten am 19. Mai ihre Erste heilige Kommunion. 51 junge Christen empfingen am 13. Juli, durch Bischof Rudolf Voderholzer, das Sakrament der Firmung. Sieben Paare schlossen den Bund des Lebens im Sakrament der Ehe.

Am Ende gab Pfarrer Weiß noch einen Denkanstoß: „Es geht nicht nur um Schlagzeilen, Daten oder Zahlen, sondern auch um uns selbst. Was war für jeden und jeden von uns das wichtigste im vergangen Jahr?“ (taf)

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